Sixtus IV.

Sixtus IV. (Francesco della Rovere; * 21. Juli 1414 in Celle bei Savona, Ligurien; † 12. August 1484 in Rom) war vom 9. August 1471 bis zum 12. August 1484 Papst.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Sixtus IV. wird in Celle bei Savona, Ligurien geboren. Sixtus IV. war vom 9.?August 1471 bis zum 12. August 1484 Papst.

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Sixtus IV. starb im Alter von 70 Jahren. Sixtus IV. war im Sternzeichen Krebs geboren.

Wissenschaft & Technik

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Papst Sixtus IV. ist damit einverstanden, dass eine Universität im schwedischen Uppsala errichtet wird.
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Papst Sixtus IV. billigt das Errichten einer Universität in Mainz.

1474

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König Ferdinand I. von Sizilien, ein unehelicher Sohn von König Alfons V. von Aragonien, ersucht am 13. Dezember Papst Sixtus IV., eine seit dem 12. Jahrhundert in Saragossa bestehende Klosterhochschule per päpstlicher Bulle als Universität anzuerkennen, was dieser im Jahr 1476 tut. Trotzdem erfolgt die formale Gründung der Universität Saragossa erst am 10. September 1542.

Politik & Weltgeschehen

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Papst Sixtus IV. bestätigt in der Bulle Aeterni regis den Vertrag von Alcáçovas. Die Kanarischen Inseln bleiben damit kastilischer Besitz.

Religion

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In Rom stirbt Papst Sixtus IV. nach einem Schlaganfall. Am 29. August wählt das Kardinalskollegium Giovanni Battista Cibo zu seinem Nachfolger. Dieser, der sich Innozenz VIII. nennt, sichert sich seine Wahl durch die Bestechung der Kardinäle in der Nacht vor der Entscheidung. Die päpstliche Politik bestimmt in der Folge wesentlich Giuliano della Rovere mit, ein Neffe seines Vorgängers. Bekannt wird Innozenz vor allem durch die Förderung von Inquisition und Hexenverfolgung mit der von Heinrich Institoris verfassten Bulle Summis desiderantes affectibus, was eine starke Zunahme von Hexenprozessen vor allem in Deutschland bewirkt. Damit erreicht dieses dunkle Kapitel der Kirchengeschichte seinen Höhepunkt.

1480

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Ferdinand II. und Isabella I. richten für die Königreiche Kastilien und Aragon ein Inquisitionsgericht ein, um (zwangs)bekehrte Juden (so genannte Conversos oder Marranen) und Mauren (Moriscos) aufzuspüren und zu bestrafen, die zwar öffentlich zum Christentum konvertiert sind, aber verdächtigt werden, insgeheim ihre vorherige Religion weiter auszuüben, wodurch sie per Definition Häretiker waren. Die Spanische Inquisition liegt beinahe vollständig in der Hand der Monarchen. Die römische Kurie hat auf ihren Verlauf nur einen sehr begrenzten Einfluss. Papst Sixtus IV., der die Einrichtung genehmigen muss, hat dieser gegenüber zunächst Vorbehalte. Als Spanien jedoch Neapel eingenommen hat, gibt er nach und beauftragt zwei Dominikaner als Inquisitoren, denen weitere folgen werden.
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Papst Sixtus IV. genehmigt das Errichten der Inquisition im Königreich Kastilien. Seine päpstliche Bulle Exigit sincerae devotionis wird Ausgangsbasis für die spanische Inquisition.

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