Soissons

Soissons [swaˈsõ] ist eine nordfranzösische Stadt mit 28.290 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Aisne in der Picardie. Sie ist die Hauptstadt des Arrondissements Soissons und Hauptort der Kantone Soissons-Sud und Soissons-Nord.

Die Stadt Soissons war bereits zu Zeiten der römischen Besetzung als Augusta Suessionum bekannt. Sie war zwischen 486 und 497 Hauptstadt des Frankenreichs. Heute ist Soissons noch immer Bischofssitz des Bistums Soissons.

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Religion

744 n. Chr.

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2. März: Die Synode von Soissons regelt Fragen der Kirchenordnung im Frankenreich.

557 n. Chr.

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Die Abtei Saint-Germain-des-Prés bei Paris und die Abtei Saint-Médard in Soissons werden gegründet.

Geboren & Gestorben

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Geboren: Fabien Bacquet wird in Soissons geboren. Fabien Bacquet ist ein französischer Radrennfahrer.
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Geboren: Jonathan Brison wird in Soissons geboren. Jonathan Brison ist ein französischer Fußballspieler. Derzeit steht der Linksfuß beim französischen Erstligisten AS Saint-Étienne unter Vertrag.
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Geboren: Jean-Michel Wilmotte wird in Soissons geboren. Jean-Michel Wilmotte ist ein französischer Designer, Innenarchitekt, Architekt und Stadtplaner.
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Geboren: Aurore Clément wird in Soissons als Marie-Thérèse, Aurore, Louise Clément geboren. Aurore Clément ist eine französische Schauspielerin.

1945

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Geboren: Michel Auder wird in Soissons, Frankreich geboren. Michel Auder ist ein französischer Fotograf und Filmemacher. Er lebt und arbeitet in Brooklyn.

Ereignisse

508 n. Chr.

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Paris wird an Stelle von Soissons zur Hauptstadt des Frankenreiches unter Chlodwig I.

464 n. Chr.

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Nach dem Tod des Heerführers Aegidius tritt dessen Sohn Syagrius (vielleicht aber auch erst der Befehlshaber Paulus) dessen Nachfolge in der gallo-römischen Enklave im Norden Galliens an (Gebiet zwischen Loire und Somme). Er residiert in Soissons.

Germanische Teilreiche

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Nach dem Tod Chlodwigs I. wird sein Reich unter seinen vier Söhnen Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar aufgeteilt, die die neuen Königreiche von Reims, Orléans, Paris und Soissons gründen.

Frankenreich

751 n. Chr.

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November: Auf der Reichsversammlung zu Soissons wird Pippin der Jüngere von Chrodegang gesalbt (s.auch 754), nachdem Papst Zacharias seine Zustimmung signalisiert hatte. Der letzte merowingische Schattenkönig Childerich III. wird von Pippin abgesetzt und ins Kloster gesteckt.

486 n. Chr.

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Chlodwig verlegt seine Residenz von Tournai nach Soissons. Weitere fränkische Teilkönige werden entmachtet (lediglich in Cambrai setzt Chlodwig seinen Verbündeten Ragnadar ein), der römische Verwaltungsapparat wird zum Aufbau einer zentralistischen Herrschaft genutzt. Die Städte der eroberten Gebiete werden nicht geplündert, sondern ihre Einnahmen zur wirtschaftlichen Stärkung des Landes verwendet.

Europa

718 n. Chr.

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Sieg des austrasischen Hausmeiers Karl Martell über Neustrien bei Soissons.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1852

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Werk: Tanz in einer Posada zu Granada 153 x 220 cm, Soissons, Musée des beaux-arts (Eugène Giraud)

751 n. Chr.

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Lebenslauf: wird Pippin der Jüngere auf der Reichsversammlung zu Soissons angeblich von Bonifatius gesalbt. Die Forschung ist sich weitgehend einig, dass diese Angabe unzutreffend ist, da Bonifatius zu diesem Zeitpunkt bereits jeglichen Einfluss beim fränkischen Hof verloren hatte. Zudem beruht diese Überlieferung auf späteren Quellen, die zur Zeit Karls des Großen erstellt wurden. Im selben Jahr erwirkt Bonifatius durch seinen Gesandten Lul vom Papst das Zachariasprivileg für Fulda, durch welches die Unabhängigkeit des als Grablege ausersehenen Klosters vor unerbetenen Eingriffen kirchlicher Amtsträger gesichert wird.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Völlig überraschend kapituliert die französische Stadt Soissons bereits am zweiten Tag ihrer Belagerung durch ein preußisches Armeekorps unter Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz und ein russisches Korps unter Ferdinand von Wintzingerode während der Befreiungskriege gegen Napoleon Bonaparte. (3. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Ein preußisches Armeekorps unter dem Freiherrn von Bülow und ein russisches Korps unter Ferdinand von Wintzingerode beginnen während der Befreiungskriege gegen Napoleon Bonaparte mit der Belagerung von Soissons, die bereits am nächsten Tag mit der Kapitulation der Stadt endet. (2. März)

561 n. Chr.

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Ende des Jahres: Nach dem Tod Chlothars I. wird das Frankenreich unter seine vier Söhne aufgeteilt: Charibert I. erhält den Reichsteil mit der Residenz Paris, Guntchramn wird König in Orléans, Sigibert I. wird König in Reims und Chilperich I. in Soissons. Mit der Aufteilung wird die Grundlage für den Merowingischen Bruderkrieg gelegt.

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