South Dakota

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South Dakota (engl. Aussprache Zum Anhören bitte klicken! [ˌsaʊ̯θ dəˈkʰoʊ̯ɾə], deutschSüd-Dakota) ist einer der nordwestlichen Prärie-Bundesstaaten der Vereinigten Staaten. Er umfasst 199.731 km². Im Westen befinden sich die Black Hills, östlich davon die Badlands. Die größte Stadt ist Sioux Falls, die Hauptstadt ist Pierre. South Dakota beheimatet mehrere Indianerreservate, insbesondere der Lakota. Der Staat hat innerhalb der USA nach Alaska und New Mexico den dritthöchsten Bevölkerungsanteil von Indianern.

Der Name Dakota leitet sich von der indianischen Ethnie der Dakota ab, die vor der Unterwerfung durch die Weißen in diesem Gebiet lebte. Spitzname von South Dakota ist The Mount Rushmore State.



Geschichte




Das Dakota-Territorium war ein Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten. Im Jahr 1889 wurde es in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt. Diese Gebiete, North Dakota und South Dakota, wurden als 39. und 40. Bundesstaat in die USA aufgenommen.Am 29. Dezember 1890 massakrierte die Siebte US-Kavallerie bei Wounded Knee über 300 Männer, Frauen und Kinder der Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer unter Häuptling Big Foot. Dieses Massaker brach den letzten Widerstand der Indianer gegen die Weißen.Am 27. Februar 1973 besetzten Mitglieder der indianischen Widerstandsorganisation American Indian Movement zusammen mit Sympathisanten aus dem Pine-Ridge-Reservat die Ortschaft Wounded Knee und riefen die unabhängige Oglala-Nation aus. Ab 1944 wurden Staudämme entlang des Missouri errichtet, um Unterlieger vor Hochwasser zu schützen. Dazu wurden mehrere Stämme zwangsweise umgesiedelt, und ihr Land verschwand unter dem Wasser von Stauseen wie Big Bend und Oahe. 2010 forderten die Betroffenen eine Entschädigung für die Vernichtung ihres Landes. Von den sieben betroffenen Stämmen leben die Standing Rock Sioux, die Cheyenne River Sioux, die Crow Creek Sioux, die Lower Brule Sioux und die Yankton Sioux in South Dakota. Das Reservat der Crow Creek Sioux wurde vom Big Bend Staudamm, der 1959-63 erbaut wurde, überschwemmt. Ihre Einrichtungen mussten nach Pierre verlegt werden. Die Stämme klagen nicht nur auf Ausgleich für den Verlust ihres Landes und ihrer Immobilien, sondern auch auf Beteiligung an der Nutzung, etwa durch Tourismus. Die Crow Creek erhielten 27,5 Millionen Dollar, die Lower Brulé Sioux 39,3 Millionen. Die Cheyenne River Sioux hingegen erhielten 290 Millionen. 2004 scheiterten die geringer entschädigten Stämme im Senat mit weiteren Forderungen.

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Amerika

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Bei Wounded Knee im US-Bundesstaat South Dakota töten US-amerikanische Truppen zwischen 200 und 300 Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux).

Kunst & Kultur

1939

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gegründet 29. Januar

1903

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Parks:
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gegründet 9. Januar

936 n. Chr.

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936.030 Besucher

850 n. Chr.

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Parks:
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850.000 Besucher

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

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Vereinigte Staaten von Amerika: North Dakota tritt als 39., South Dakota als 40. Staat den USA bei.

1889

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Die Anfänge > Frühe Versuchsbetriebe in den Vereinigten Staaten (1887): in Hill City : Versuchs-Obus nach dem Patent von Harvey D. Dibble (Geschichte des Oberleitungsbusses)
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Vereinigte Staaten von Amerika: Der Vertrag von Fort Laramie legt das Gebiet des gesamten heutigen US-Bundesstaates South Dakota westlich des Missouri, einschließlich der Black Hills (von der Nordgrenze in Nebraska bis zum 46. Breitengrad und vom Missouri im Osten bis zum 104. Meridian im Westen) als Indianerland zur uneingeschränkten und unbehelligten Nutzung und Besiedlung durch die Great Sioux Nation fest. Die Vereinigten Staaten, die nach dem Sezessionskrieg immer noch große Truppenkontingente im Süden ihres Staatsgebiets gebunden haben, müssen damit beinahe allen Forderungen von Häuptling Red Cloud nach dem Red-Cloud-Krieg entlang dem Bozeman Trail nachgeben.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Der Damm des Canyon Lake in Rapid City (South Dakota) bricht und verursacht eine Flutwelle.

Politik & Weltgeschehen

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Indianer besetzen die Ortschaft Wounded Knee im US-Bundesstaat South Dakota
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Aus Teilen des Minnesota-Territoriums und des Nebraska-Territoriums wird das Dakota-Territorium als Territorium der Vereinigten Staaten zusammengefasst. Territoriale Hauptstadt des Gebiets, das neben den heutigen US-Staaten South und North Dakota auch große Teile Montanas und Wyomings umfasst, ist Yankton. (2. März)

Tagesgeschehen

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Vereinigte Staaten: Die beiden letzten Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 der Demokraten enden mit einem Sieg von Hillary Clinton in South Dakota sowie von Barack Obama in Montana. Obama hat damit die erforderliche Mehrheit der Delegiertenstimmen erreicht, die zur Präsidentschaftskandidatur notwendig sind und erklärt sich zum Sieger. Clinton gibt aber noch nicht auf.

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