Sowjetisch-chinesischer Grenzkrieg (1929)

Der Sowjetisch-chinesische Grenzkrieg von 1929, chinesisch 中 东路 事件; russischКонфликт на Китайско-Восточной железной дороге (Konflikt an der Chinesischen Osteisenbahn), war ein rund fünf Monate andauernder Grenzkrieg zwischen der Sowjetunion und der Republik China. Als Auslöser diente eine Auseinandersetzung über die Ostchinesische Eisenbahn. Tatsächlich erstreckte sich die militärische Konfrontation über die gesamte Mandschurei und Innere Mongolei. Ziel der Republik China war es, die sowjetische Machtausbreitung in diesen Regionen zurückzudrängen.

Für die Sowjetunion stellte der Konflikt die erste Probe der reformierten Roten Armee sowie die erste Generalmobilmachung zwischen dem Russischen Bürgerkrieg und dem Zweiten Weltkrieg dar. Die Kampfhandlungen zählen zu den größten militärischen Zusammenstößen auf chinesischem Boden im 20. Jahrhundert. Den rund 100.000 chinesischen Soldaten standen zirka 200.000 sowjetische gegenüber, wovon unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 40.000 und 80.000 Rotarmisten direkt auf chinesischem Territorium und der Rest an der chinesisch-sowjetischen Grenze zum Einsatz kamen.

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