Sowjetische Schachschule

Sowjetische Schachschule bezeichnet einerseits die Gesamtheit der von der Sowjetunion hervorgebrachten Schachmeister und die von ihnen erarbeiteten Erkenntnisse, andererseits das in der Sowjetunion praktizierte System der Talentförderung im Schach. Der Begriff ist ideologisch besetzt und wird heute zum Teil nicht mehr gern gebraucht, sondern man spricht z. B. lieber von der russischen bzw. ukrainischen Schachschule oder verknüpft die Schachschulen mit ihren Leitern, wie etwa die Botwinnik-Schachschule in Moskau. Zwischen den einzelnen Schulen und Trainern gab es dabei starkes Konkurrenzdenken. Daher betonen noch heute viele der Spieler, in welcher der verschiedenen sowjetischen Schachschulen sie ausgebildet wurden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Michail Moissejewitsch Botwinnik stirbt in Moskau. Michail Moissejewitsch Botwinnik (russisch? Михаил Моисеевич Ботвинник, wiss. Transliteration Michail Moiseevič Botvinnik) war ein russisch-sowjetischer Schach-Großmeister und der sechste Schachweltmeister. Als einzigem Weltmeister gelang es ihm, seinen Titel nach Wettkampfniederlagen zweimal in Revanchekämpfen zurückzugewinnen. Er gilt außerdem als eine der wichtigsten und einflussreichsten Personen, die die Sowjetische Schachschule ermöglicht und aufgebaut haben.
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Gestorben: Wladimir Sak stirbt in Pawlowsk. Wladimir Grigorjewitsch Sak war ein ukrainischer Schachspieler und einer der berühmtesten Trainer der Sowjetischen Schachschule.
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Geboren: Wladimir Sak wird in Berdytschiw geboren. Wladimir Grigorjewitsch Sak war ein ukrainischer Schachspieler und einer der berühmtesten Trainer der Sowjetischen Schachschule.

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