Sozialdemokratische Partei Österreichs

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) ist eine der ältesten bestehenden Parteien Österreichs und eine der beiden traditionellen Großparteien des Landes. Gegründet 1889 in Hainfeld, Niederösterreich, als Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP), hieß sie 1918 bis 1934 Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschösterreichs (SDAPDÖ). Während des Austrofaschismus und der NS-Diktatur war sie verboten. Von 1945 bis 1991 lautete der Parteiname Sozialistische Partei Österreichs. Seit Juni 1945 hat die SPÖ ihre Parteizentrale in der Löwelstraße 18 im ersten Bezirk in Wien, weshalb die Löwelstraße in Bezug auf die SPÖ meist metonymisch für die Bundespartei steht.

Die von der SPÖ vertretenen Positionen sind im aktuellen Parteiprogramm von 1998 („Das Grundsatzprogramm“) niedergeschrieben.

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Österreich-Ungarn

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In Neudörfl beginnt, als vertrauliche Besprechung ausgegeben, der Gründungsparteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich. Richtungskämpfe lassen die Partei jedoch erst durch das Wirken Viktor Adlers auf dem Hainfelder Parteitag ab dem Jahr 1889 entstehen.

Geschichte

1918

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Viktor Adler: Gründer der Sozialdemokratischen Partei Österreichs und der Arbeiterzeitung, österreichischer Außenminister und bekennender Anschlussbefürworter im November (Deutscher Schulverein)

Österreichisch-Ungarische Nachfolgestaaten

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Die Wahl der konstituierenden Nationalversammlung in Österreich: erste freie und gleiche Wahl in der Geschichte Österreichs (erstmals dürfen Frauen wählen): Stimmen- und mandatsstärkste Partei wird die SDAPÖ unter Staatskanzler Karl Renner.

Geschichte > Landtagspräsidenten des neuen Landes Niederösterreich in der Ersten Republik

1926

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Anton Ofenböck (SDAP), 11. Mai 1921 bis 20. Mai (Landtag von Niederösterreich)

Geschichte > Landtagspräsidenten seit 1953

1975

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Christian Horngacher (SPÖ), 20. Oktober 1970 bis 1. Juli (Tiroler Landtag)

Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich

2005

Rezeption

2006

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Der Roman Codename Viper beschreibt eine Rückeroberung der Inseln durch Argentinien. (Falklandkrieg)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2006

Ehrung:
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Großkreuz mit der Collane des Finnischen Ordens der Weißen Rose (Heinz Fischer)

Politik & Weltgeschehen

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Nationalratswahl in Österreich: Die SPÖ wird stimmenstärkste Partei.
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Nationalratswahl in Österreich: SPÖ stimmenstärkste Partei
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Nationalratswahl in Österreich. Die SPÖ wird stimmenstärkste Partei.

1991

Politik > Bisherige Bürgermeister:
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Franz Hintersteiner SPÖ (Kronstorf)
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Nationalratswahl in Österreich. SPÖ unter Bundeskanzler Vranitzky stimmenstärkste Partei.

Tagesgeschehen

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St. Pölten/Österreich: Bei der Gemeinderatswahl verteidigt die SPÖ mit 56,76% die Absolute Mehrheit. Die ÖVP erreicht 25,29%, die FPÖ 10,71% und die GRÜNEN 4,88%.
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Wien/Österreich: Gut einen Monat nach der Landtags- und Gemeinderatswahl einigen sich SPÖ und Grüne auf eine Koalition in der Bundeshauptstadt. Es ist die erste rot-grüne Regierung auf Landesebene in Österreich. Bürgermeister bleibt Michael Häupl, Vizebürgermeisterin wird Maria Vassilakou.
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Wien/Österreich: Bei der Landtags- und Gemeinderatswahl wird die SPÖ mit 44,34 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der FPÖ mit 25,77 Prozent. Die ÖVP und die Grünen sind ebenfalls im künftigen Stadtsenat vertreten. Bei der Bezirksvertretungswahl wird die SPÖ mit 41,27 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der FPÖ mit 23,53 Prozent. Die ÖVP erlangt 15,58 Prozent und die Grünen erreichen 15,18 Prozent der Wählerstimmen.
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Graz/Österreich: Bei der Landtagswahl in der Steiermark wird die SPÖ mit 38,34 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der ÖVP mit 37,20 Prozent. Die FPÖ, die Grünen und die KPÖ sind ebenfalls im künftigen Landtag vertreten.
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Eisenstadt/Österreich: Bei der Landtagswahl im Burgenland wird die SPÖ mit 48,26 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der ÖVP mit 34,62 Prozent. Die FPÖ, die GRÜNE und die LBL sind ebenfalls im künftigen Landtag vertreten.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: Die von ORF-Chef Alexander Wrabetz angekündigte Bestellung des SPÖ-nahen Stiftungsrates (Aufsichtsgremium) Niko Pelinka zu seinem Bürochef sorgt für heftige Kritik nicht nur unter ORF-Mitarbeitern, die die journalistische Unabhängigkeit des Senders in Gefahr sehen, auch internationale Medien greifen den Fall auf.

1934

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Rundfunk: Februar -Im Verlauf der Februarkämpfe zwischen dem österreichischen Bundesheer und dem Republikanischen Schutzbund, den bewaffneten, paramilitärischen Kräften der Sozialdemokraten verkündet Bundeskanzler Engelbert Dollfuß über die RAVAG das Standrecht.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1984

Publikation:
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Reformbestrebungen der Sozialdemokratie zum § 144 in Österreich in der 1. Republik, in: Die ungeschriebene Geschichte - Historische Frauenforschung. Dokumentation des 5. Historikerinnentreffens in Wien vom 16. bis 19. April 1984, Wiener Historikerinnen (Hrsg.), Wien (Karin Lehner)

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