Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war eine in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der Viersektorenstadt Berlin aus der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED 1946 hervorgegangene politische Partei. Der Zusammenschluss zur Einheitspartei und die anschließende Entwicklung zur marxistisch-leninistischen Kader- und Staatspartei der 1949 gegründeten DDR erfolgten unter Einflussnahme der sowjetischen Besatzungsmacht. Aufgrund des seit 1968 in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Führungsanspruchs der SED und der umfassenden Durchdringung der Organe aller drei Gewalten (Legislative, Exekutive und Judikative) mit SED-Nomenklaturkadern war das politische System der DDR eine de-facto-Ein-Parteien-Herrschaft.

Im Zuge der Wende und friedlichen Revolution in der DDR 1989/90 verlor die SED ihre Stellung als herrschende Staatspartei, gab sich ein neues Programm und benannte sich im Dezember 1989 zunächst in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS), am 4. Februar 1990 dann in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) um. Aus ihr entstand 2007 durch Verschmelzung mit der WASG die Partei Die Linke.

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Verfassung und Verwaltung > Ministerpräsidenten (1934–1952)

1945

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1945 bis 1951: Wilhelm Höcker, SPD, dann SED ( bis 1947 als Präsident der Landesverwaltung) (Mecklenburg)

Parteien und Parteienbündnisse

Bezirksbürgermeister von 1920 bis 2000

1946

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Willi Kohl (KPD/SED), Mai 1945 bis August (Berlin-Mitte)

Kunst & Kultur

1966

Theaterinszenierungen unter Regie von Trösch:
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Wladimir Majakowski Lenin-Poem, gewidmet dem 20. Jahrestag der SED. (Robert Trösch)

1966

Theaterinszenierungen unter Regie von Trösch:
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Lenin-Poem von Wladimir Majakowski, gewidmet dem 20. Jahrestag der SED. (Robert Trösch)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1983

Werk:
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Wandbild Chemie am Haus der SED-Bezirksleitung Halle (heute zerstört) (Willi Neubert)

1975

Werk:
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Innenausbau des ZK-Gebäudes der SED in Berlin, 1974 (Hans Erich Bogatzky)

1966

Werk > Orchesterwerk:
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Konzertantes Poem für zwei Klaviere und Orchester zum 20. Jahrestag der SED (Wolfgang Hohensee)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1984

Weitere Preisträger:
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Heinrich Breloer (Grimme-Preis)

1966

Auszeichnungen:
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1. Preis im Berliner Kompositionswettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages der SED (Siegfried Matthus)

Bekannte Mitglieder der SED

1955

1952

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Günter Schabowski

Politik & Weltgeschehen

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Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz.

1981

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Politik > Bürgermeister: 0000 Gisela Insel (SED) (Löcknitz)
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Günter Mittag, Mitglied des Politbüros der SED und Parteisekretär für Wirtschaftsfragen, trifft nach seinem Besuch der Hannover-Messe mit Bundeskanzler Helmut Schmidt zusammen.
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Politik: DDR: Walter Ulbricht tritt als Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück. Sein Nachfolger wird Erich Honecker

1964

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Politische Tätigkeit: Mitglied der SED (Klaus von Raussendorff)

Mitgliedschaften

1989

Rolle der SED in der DDR > Parteialltag > Ende der Mitgliedschaft:
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Werner Eberlein

Geschichte > Bürgermeister

1990

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Martin Kilian, SED, vom 24. Oktober 1962 bis (Wernigerode)

1951

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Max Otto (1889–1969), SPD/SED, vom 20. April 1945 bis (Wernigerode)

Ehemalige Einheitsparteien

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: mit Stefan Aust: Dokumentation Auferstanden aus Ruinen – Von der SED zur Linkspartei (Claus Richter)

2007

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Hörfunk: Ich wollte kein Verräter sein – Der Fall Paul Merker und die SED (Doku, SWR2, 49 Min.) (Thomas Gaevert)
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Rundfunk: Das Jugendmagazin Elf 99 des DDR-Fernsehens zeigt in einer aufsehenerregenden Reportage das (im Vergleich zum Westen) relative Luxusleben von führenden SED-Mitgliedern und deren Angehörigen in der abgeschirmten Siedlung Wandlitz.

1960

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Rundfunk: 21. März -Das DDR-Fernsehen strahlt die erste von insgesamt 1.519 Folgen der Propaganda-Reihe Der schwarze Kanal aus. Karl-Eduard von Schnitzler zeigt darin Ausschnitte aus westdeutschen Fernsehprogrammen und kommentiert diese nach den ideologischen Grundsätzen der SED.
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Rundfunk: Gründung des Staatlichen Komitees für Rundfunk im sowjetischen Sektor Berlins. Damit wird die Kontrolle über die elektronischen Medien in der DDR direkt der SED unterstellt.

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Nach zweijährigen Vorbereitungen fusionieren die SED-Nachfolgepartei Linkspartei.PDS und die WASG zur neugebildeten Partei Die Linke.
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Hamburg: Der frisch gewählte Bundestagsabgeordnete der Linkspartei.PDS, Lutz Heilmann, war nach Informationen des „Spiegel1989 hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes. Wie vorab berichtet wird, habe Heilmann die Tätigkeit für die Stasi gegenüber dem Magazin eingeräumt; seine Lübecker Genossen habe er vor seiner Kandidatur informiert und so die „entsprechende Regelung der Linkspartei“ erfüllt. Deren Bundessprecher sagt dem Magazin, er sehe in dem Vorgang „kein großes Problem“. Heilmann ist damit der erste hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, der nun im Bundestag sitzt. Laut „Spiegel“ arbeitete Heilmann bei der Stasi-Hauptabteilung Personenschutz, die für die Sicherung und Versorgung der Partei- und Staatsführung zuständig war.
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Deutschland: Der deutsche SED-Politiker Werner Eberlein stirbt.

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