Spanische Kolonie Florida

Die Spanische Kolonie Florida (auch Spanisch-Florida oder La Florida) bezeichnet ein während der spanischen Kolonialisation von den Spaniern beanspruchtes Gebiet im Südosten des nordamerikanischen Kontinents. Die Spanier landeten erstmals im Jahre 1513 auf der Halbinsel, auf der sich der heutige Bundesstaat der Vereinigten Staaten Florida befindet. Die Spanier beanspruchten von 1565 bis 1763 und in den Jahren 1784 bis 1821 sowohl die Halbinsel, als auch nördliche Gebiete auf dem Festland als Kolonie. In den 1560ern reichte das von ihnen kontrollierte Gebiet bis hin zu der vor der Küste des heutigen South Carolinas gelegenen Mission Santa Elena auf der Insel Parris.

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Reisen & Expeditionen

1513

Spanien: Entdeckungsreisen & Kolonialismus:
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27. März: Der spanische Konquistador Juan Ponce de León sichtet erstmals Florida und hält es für eine weitere Insel. Er landet während des Osterfests (pascoa florida) am 2. April auf der vermeintlichen Insel und nimmt sie für Spanien in Besitz.

Politik & Weltgeschehen

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Siebenjähriger Krieg: Großbritannien/Portugal und Frankreich/Spanien unterzeichnen den Pariser Frieden und beenden ihre Kriegshandlungen während des Siebenjährigen Krieges. Der Friedensvertrag spricht Großbritannien das bis dahin spanische Florida zu. Frankreich muss Kanada sowie die Gebiete östlich des Mississippi und um die Großen Seen an die britische Krone abtreten. Darüber hinaus muss es Spanien mit seinen westlich des Mississippi gelegenen Gebieten (Louisiana) für den Verlust Floridas entschädigen. Frankreich verliert außerdem sein afrikanische Kolonie Senegambia und seine indischen Besitzungen mit Ausnahme einiger Handelsstützpunkte, unter anderem Pondicherry und Karikal.

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