Spekulation (Wirtschaft)

Spekulation (lateinischspeculor, „beobachten, spähen, auskundschaften“) ist in der Wirtschaft die mit einem Risiko behaftete Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden innerhalb eines bestimmten Zeitraums zum Zwecke der Gewinnmitnahme. Gegensatz ist die Arbitrage, die diese Unterschiede an einem bestimmten Zeitpunkt ausnutzt und deshalb risikolos ist.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: André Kostolany stirbt in Paris. André (Bertholomew) Kostolany war ein als Börsen- und Finanzexperte und als Spekulant auftretender Journalist, Schriftsteller und Entertainer mit ungarischer Herkunft und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft.
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Gestorben: Hermann Krages stirbt in Chur. Hermann Diedrich Krages war ein deutscher Unternehmer. Ab 1950 an der Börse aktiv, galt er als erfolgreichster Spekulant der Bundesrepublik Deutschland; in den 1960er-Jahren erlitt er im Zuge der Kuba-Krise große Verluste, die er jedoch ein paar Jahre später wieder wettmachen konnte. Seine Unternehmensgruppe bot tausende Arbeitsplätze im Kreis Altenkirchen. 1983 ging die Gruppe in Konkurs.
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Geboren: Nick Leeson wird in Watford, Hertfordshire geboren. Nicholas „Nick“ Leeson ist ein ehemaliger Derivatehändler britischer Nationalität, der durch riskante Spekulationen den Zusammenbruch der Barings Bank, der ältesten Investmentbank Großbritanniens, verursachte.
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Gestorben: Bernard Baruch stirbt in New York. Bernard Mannes Baruch war ein Finanzier und Börsenspekulant in den Vereinigten Staaten.
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Geboren: Florian Homm wird in Oberursel geboren. Florian Wilhelm Jürgen Homm ist ein deutscher Börsenspekulant und Hedgefondsmanager.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Deutsche Bankenkrise: Zusammenbruch der österreichischen Creditanstalt und der Darmstädter und Nationalbank. Im Herbst wird unter Druck von Spekulanten die Goldkonvertibilität des britischen Pfund Sterling aufgegeben.

Ereignisse

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In Brasilien scheitert der Versuch, den Kurs der Landeswährung Real durch Zentralbankankäufe hoch zu halten. Als Folge der Brasilienkrise und von Spekulanten auf den Finanzmärkten bricht sein Kurs anschließend kräftig ein.

Tagesgeschehen

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Vereinigte Staaten: Die 2007 von den Vereinigten Staaten ausgehende Finanzkrise weitet sich zu einer tiefen US-Bankenkrise des nordamerikanischen Investment-Sektors aus. Innerhalb weniger Monate sind von den fünf größten Investmentbanken der USA drei vom Markt verschwunden: Nach den Insolvenzen von Bear Stearns und am 13. September von Merrill Lynch muss auch die viertgrößte US-Investmentbank Lehman Brothers die Zahlungsunfähigkeit anmelden. Die Spezialbank, die sich am Immobilienmarkt schwer verspekuliert hatte, rechnete zunächst mit einem potenten Käufer, doch sprangen am Wochenende nach einer koreanischen Großbank auch Barclays (GB) und die Bank of America ab.
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Deutschland, Österreich, EU: Das Jahr 2006 wird inzwischen als Hochkonjunktur gewertet. Nach fünf mageren Jahren, ausgelöst 2000 durch das Platzen der Internet-Spekulations- und Investitionsblase, nahm in Westeuropa erstmals auch die Binnennachfrage zu. Lange hatten lediglich die Exporte für ein geringfügiges Wirtschaftswachstum gesorgt. Die nunmehrige Konjunktur ließ in einigen EU-Ländern die Arbeitslosigkeit zurückgehen - so in Deutschland von über 5 auf unter 4 Millionen. Auch Österreichs relativ niedrige Arbeitslosenrate ging etwas zurück; erstmals gab es mehr als 4 Millionen Beschäftigte.
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Weltwirtschaft: Der Erdölpreis steigt - vermutlich durch Spekulation wegen zu geringer US-Reserven und den Energieverbrauch Chinas - auf ein Rekordhoch von 72,3$ (Asien) und 73,4$ (London). Auch der Atomstreit USA-Iran dürfte eine Rolle spielen. Der Verband europäischer Mineralölkonzerne rechnet daher mittelfristig mit einem Absinken auf rund 40 Dollar innert 1-2 Jahren.

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