Spieltheorie

Die Spieltheorie ist eine mathematische Theorie, in der Entscheidungssituationen modelliert werden, in denen mehrere Beteiligte miteinander interagieren. Sie versucht dabei unter anderem, das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen davon abzuleiten. Die Spieltheorie ist originär ein Teilgebiet der Mathematik. Sie bedient mannigfaltige Anwendungsfelder.

In diesem Artikel wird die nicht-kooperative Spieltheorie behandelt, die von der kooperativen Spieltheorie zu unterscheiden ist. Unten finden sich einige Bemerkungen zu den Unterschieden.

mehr zu "Spieltheorie" in der Wikipedia: Spieltheorie

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Thomas Schelling stirbt in Bethesda, Maryland. Thomas Crombie Schelling war ein US-amerikanischer Ökonom und emeritierter Professor für Außenpolitik, nationale Sicherheit, nukleare Strategie und Rüstungskontrolle an der School of Public Policy der University of Maryland, College Park. 2005 wurde er für seine spieltheoretischen Analysen von Konflikt- und Kooperationsszenarien mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet.
thumbnail
Gestorben: Reinhard Selten stirbt in Posen. Reinhard Justus Reginald Selten war ein deutscher Volkswirt und Mathematiker. Im Jahr 1994 erhielt er als bisher einziger Deutscher zusammen mit John Nash und John Harsanyi den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für die gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie.
thumbnail
Gestorben: Howard Raiffa stirbt. Howard Raiffa war ein US-amerikanischer Mathematischer Statistiker, der für Arbeiten in der Entscheidungstheorie und Spieltheorie bekannt ist.
thumbnail
Gestorben: Jaakko Hintikka stirbt in Porvoo. Jaakko Hintikka war ein finnischer Philosoph. Er galt als Experte für verschiedene Bereiche der mathematischen Logik und Spieltheorie und der Philosophie der Mathematik, der Epistemologie und Wissenschaftstheorie, der Metaphysik, außerdem für diverse andere philosophische Spezialgebiete und historische Problemzusammenhänge, darunter Theorien von Aristoteles, René Descartes und Ludwig Wittgenstein.
thumbnail
Gestorben: John Forbes Nash Jr. stirbt nahe Monroe Township, New Jersey. John Forbes Nash, Jr. war ein US-amerikanischer Mathematiker, der besonders in den Bereichen Spieltheorie und Differentialgeometrie sowie auf dem Gebiet der partiellen Differentialgleichungen arbeitete. Im Jahr 1994 erhielt er zusammen mit Reinhard Selten und John Harsanyi den Wirtschaftsnobelpreis für die gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie. Damit war Nash einer der wenigen Mathematiker, die diesen Preis erhielten. 2015 erhielt er mit dem Abelpreis auch noch einen der wichtigsten Wissenschaftspreise auf dem Gebiet der Mathematik.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1969

Werk:
thumbnail
In seiner Dissertation Convention: A Philosophical Study verwendete Lewis Elemente der Spieltheorie zur Beschreibung sprachlicher Konventionen. (David Kellogg Lewis)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

thumbnail
Film: A Beautiful Mind -Genie und Wahnsinn ist ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 2001. Er skizziert die reale Lebensgeschichte des insbesondere für die Spieltheorie bekannten Mathematikers John Forbes Nash nach der Biographie von Sylvia Nasar.

Stab:
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Produktion: Brian Grazer Ron Howard
Musik: James Horner
Kamera: Roger Deakins
Schnitt: Daniel P. Hanley Mike Hill

Besetzung: Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris, Paul Bettany, Christopher Plummer, Josh Lucas, Judd Hirsch

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

Preisträger:
thumbnail
Tim Roughgarden – für seine Forschungen, die Informatik mit der Spieltheorie zu verbinden, um Netzwerkrouting zwischen auf eigene Vorteile bedachten Parteien zu analysieren (Grace Murray Hopper Award)

2005

Preisträger:
thumbnail
Robert J. Aumann für seine Beiträge zur Spieltheorie (John-von-Neumann-Theorie-Preis)

"Spieltheorie" in den Nachrichten