Spurweite (Bahn)

Als Spurweite wird im Schienenverkehr der Abstand zwischen den spurführenden Elementen des Fahrwegs bezeichnet. Bei konventionellen Bahnen sind dies die Innenkanten der Schienenköpfe eines Gleises. Manchmal wird auch der Begriff „Spurbreite“ verwendet; dieser ist jedoch unkorrekt, da die Breite ein Außenmaß, die Spurweite hingegen ein Innenmaß darstellt. Bei Schienenfahrzeugen wird die Spurweite der Gleise angegeben, für die das Laufwerk ausgelegt ist. Der Abstand der Spurkränze wird als Spurmaß bezeichnet.

In Deutschland wird die Spurweite nach § 5 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung im Bereich zwischen 0 und 14 Millimetern unterhalb der Schienenoberkante gemessen.

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Spurweiten

950 n. Chr.

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mm war die vorherrschende Spurweite für Schmalspurbahnen in Italien und für Schmalspurstrecken, die in italienischer Regie gebaut wurden. Eritrea weist auch die -mm-Spur auf. Sie wird auch italienische Meterspur genannt und beruht auf einer anderen Definition der Spurbreite. Der Meter wurde von der Mitte der Schienenköpfe und Laufflächen gemessen. (Vgl. russische Breitspur)

914 n. Chr.

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mm (3 Fuß / 3') breite Schmalspurbahnen werden unter anderem in den USA und Großbritannien verwendet. Man findet sie aber auch bei diversen Zuckerrohrbahnen auf Kuba und in Indonesien. Die Bahnen in Guatemala (stillgelegt), El Salvador und Kolumbien sowie einige Bahnen in Peru weisen ebenfalls diese Spurweite auf. Die Straßenbahn Chemnitz hatte vor ihrem Umbau auf Normalspur eine Spurweite von 915 bzw 925mm.

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