Städtebund

Ein Städtebund ist ein Verband von zwei oder mehreren Städten zur gegenseitigen politischen und/oder ökonomischen Stärkung. Städtebünde wurden vorwiegend im 13. Jahrhundert geschaffen. Sie hatten neben militärischen weitgehende juristische Vollmachten und leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Emanzipation des Bürgertums von der Vorherrschaft des Adels.

Einzelne Städtebünde erlangten zudem ein hohes Maß an Macht und wurden somit zu einem wichtigen wirtschaftlichen und politischen Faktor, der vom jeweiligen Herrscher berücksichtigt werden musste.

mehr zu "Städtebund" in der Wikipedia: Städtebund

Wirtschaft

1294

thumbnail
(um) Lübeck gründet Städte-Hanse (Städtebund zur Förderung des Handels; auch zahlreiche norddeutsche Binnenstädte schließen sich an; Gründung von „Kontoren“ im Ausland); Ursprung sind die vorher bestehenden Kaufmanns-Hansen im 12. Jahrhundert (Stein, Kulturfahrplan)

Entwicklung > Territoriale Landfriedensbündnisse

1488

thumbnail
die zahlreichen Städtebünde zwischen 1246 und (Landfrieden)

Städtebünde

1488

thumbnail
Schwäbischer Bund kein Städtebund sondern Ständebund, da neben den Reichsstädten sehr starkes Gewicht der süddeutschen Territorialherren, Württemberg, Tirol und kleinere Herrschaften (Werdenberg, Fürstenberg, Waldburg, Zollern etc.), sowie Reichsritter

1381

thumbnail
Zweiter Rheinischer Städtebund um die Städte Frankfurt, Mainz, Worms, Speyer und Straßburg

1291

thumbnail
Schweizerische Eidgenossenschaft – statt Städte zuerst nur drei Waldstätte oder auch Orte, bzw. Stände, später Kantone

1259

thumbnail
Wendischer Städtebund: zwischen Lübeck, Kiel, Wismar, Rostock und Stralsund

1246

thumbnail
Sächsischer Städtebund

"Städtebund" in den Nachrichten