Geboren & Gestorben

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Gestorben: Charles De Visscher stirbt in Woluwe-Saint-Pierre. Charles Marie Joseph Désiré De Visscher war ein belgischer Jurist. Nach frühen Arbeiten im Zivil-, Sozial- und Arbeitsrecht wandte er sich unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges dem Völkerrecht zu und nahm in diesem Bereich im Laufe seiner Karriere eine Reihe von hochrangigen Positionen und Ämtern ein. So wirkte er als Juraprofessor an den Universitäten in Gent und Löwen sowie als Gastdozent an der University of Chicago und der Akademie für Völkerrecht in Den Haag, deren Kuratorium er ab 1932 angehörte. Darüber hinaus war er Generalsekretär und Präsident des Institut de Droit international (Institut für Völkerrecht), ab 1923 Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag sowie von 1937 bis 1946 Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof und von 1946 bis 1952 an dessen Nachfolgeinstitution, dem Internationalen Gerichtshof (IGH). Damit war er einer von zwei Richtern, die an beiden Gerichten tätig waren, sowie der bisher einzige Richter aus Belgien in der Geschichte des IGH.
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Gestorben: Cheng Tien-hsi stirbt in Hampstead, London, Vereinigtes Königreich. Cheng Tien-hsi war ein chinesischer Jurist, Politiker und Diplomat. Er fungierte von 1932 bis 1934 als stellvertretender Justizminister der Republik China und von 1936 bis 1946 als Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof.
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Gestorben: José Caeiro da Mata stirbt in Lissabon. José Caeiro da Mata war ein portugiesischer Jurist, Diplomat und Politiker. Er fungierte von 1933 bis 1935 als Außenminister, von 1944 bis 1947 als Minister für Volksbildung und von 1947 bis 1950 erneut als Außenminister seines Heimatlandes. Darüber hinaus wirkte er ab 1919 als Professor für internationales Privatrecht an der Universität Lissabon und von 1931 bis 1936 als Hilfsrichter am Ständigen Internationalen Gerichtshof.
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Gestorben: Willem van Eysinga stirbt in Leiden. Jonkheer Willem Jan Mari van Eysinga war ein niederländischer Jurist und Diplomat. Er wirkte von 1908 bis 1912 als Professor für öffentliches Recht an der Universität Groningen und anschließend als Professor für Völkerrecht an der Universität Leiden. Von 1931 bis 1946 fungierte er als Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof.
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Gestorben: Manley Ottmer Hudson stirbt in Cambridge, Massachusetts. Manley Ottmer Hudson war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der einflussreichsten amerikanischen Juristen im Bereich des Völkerrechts. Er wirkte unter anderem als Professor an der Harvard University, als Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof, als Vermittler in internationalen Konflikten und als Mitglied der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen. Nach ihm sind eine Ehrenmedaille der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht sowie eine Professur an der Harvard University benannt, darüber hinaus wurde er zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Die norwegische Besetzung von Ostgrönland wird vom Ständigen Internationalen Gerichtshof in Den Haag für rechtswidrig erklärt. Norwegen erkennt den Schiedsspruch an. Grönland bleibt damit zur Gänze unter dänischer Herrschaft. (5. Mai)

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