St. Georg (Köln)

St. Georg in Köln
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St. Georg ist eine der zwölf großen romanischen Basiliken in der Altstadt Kölns, deren Erhalt vom Förderverein Romanische Kirchen Köln unterstützt wird. Mit dem Bau der ehemaligen Stiftskirche wurde bereits 1059 begonnen.



Geschichte




St. Georg steht an der Stelle einer unmittelbar vor den römischen Mauern gelegenen römischen Benefiziarier-Wache, von wo aus der Verkehr zwischen Bonn und dem Südtor der Kolonie überwacht wurde.Vermutlich zur Zeit der Merowinger (5. bis 8. Jahrhundert) wurde auf einem Teil der Fundamente das Cäsarius-Oratorium gebaut. An der Stelle des Altars dieses Oratoriums stand seit den 1930er Jahren der Kreuzaltar. Dieser wurde 1964 durch den heutigen Vierungsaltar ersetzt.Im 11. Jahrhundert kommt es unter Erzbischof Anno II. (1056–1075) in der vor den Mauern liegenden Gemarkung Oversburg zum Bau einer dreischiffigen Säulenbasilika samt Querbauund dreiteiliger Ostchor-Anlage über einer Hallenkrypta auf Säulen. Die Querarme des Neubaus besaßen Tonnengewölbe, während das Mittelschiff des Langhauses durch eine Holzdecke abgeschlossen wurde. Der ursprüngliche Westchor wich etwa einhundert Jahre später einem repräsentativen, von einer Hängekuppel überwölbten Chorbau, dessen Äußeres allerdings nicht nach den ursprünglichen Plänen abgeschlossen wurde. Zeitgleich wurde das Hauptschiff eingewölbt.Weitere Bauphasen stammen aus der Epoche von Renaissance und Barock. Die nördliche Vorhalle wurde 1551/52 errichtet und verband die Stiftskirche St. Georg mit der ehemaligen benachbarten Pfarrkirche St. Jakob, die 1825 bei der Anlage der Georgstraße niedergelegt wurde. St. Georg war seither Pfarrkirche. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kirche wegen drohender Einsturzgefahr geschlossen und von 1928 bis 1930 grundlegend saniert. Eine Evokation der nicht dokumentierten romanischen Farbigkeit wurde nicht angestrebt; im Inneren erhielten die Wand- und Wölbungsflächen eine ornamentlose Tünche, während die besonders im Westchor vorzügliche Architektur-Gliederung steinsichtig blieb. Farbige Akzente setzte der seinerzeit revolutionäre Fensterzyklus Johan Thorn Prikkers. Die statische Sicherung des Bauwerks wird Wilhelm Schorn verdankt; die Bauforschung Albert Verbeeks wurde Grundlage der Rekonstruktion der Querhauskonchen im Ostteil. Die liturgiebezogene Neuausstattung schuf Clemens Holzmeister....

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1971

Werk:
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Köln, St. Georg, Altarinsel mit Altar, Leuchter, Ambo, Ewig Licht, Tabernakelgitter, Osterleuchter, Portal mit Griffen, Entwurf, 1963 bis (Sepp Hürten)

1930

Werk:
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Farbverglasungen (Fenster-Zyklus), Pfarrkirche St. Georg in Köln (Jan Thorn Prikker (Künstler))

1907

Werk > Restaurierungen / Erweiterungen:
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St. Georg in Köln (Heinrich Renard)

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