St. Maria im Kapitol

St. Maria im Kapitol in Köln, Dreikonchenanlage und Skulptur Die Trauernde

St. Maria im Kapitol ist ein frühromanischer katholischer Kirchenbau in Köln und die größte romanische Kirche der Stadt mit 100 m Länge und 40 m Breite. Sie ist eine der zwölf romanischen Basiliken in der Altstadt Kölns, deren Erhalt vom Förderverein Romanische Kirchen Köln unterstützt wird. Der Namenszusatz im Kapitol weist auf die zuvor an der Stelle befindliche römische Tempelanlage hin.



Geschichte




An der Stelle der heutigen Kirche St. Maria im Kapitol, einer kleinen Erhebung in Rheinnähe am südlichen Rand der Stadt, wurde im 1. Jahrhundert nach Christus im damaligen Köln der Römerzeit ein Tempel für die Kapitolinische Trias Jupiter, Juno und Minerva, also die drei bedeutendsten römischen Gottheiten, errichtet. Anlass zum Bau war die Erhebung zur Colonia römischen Rechts gewesen. Anders als üblich stand dieser Haupttempel der Colonia Claudia Ara Agrippinensium nicht am Forum der Stadt, sondern oberhalb des Rheins in unmittelbarer Nähe der Stadtmauer. Der über einen Treppenaufgang im Osten betretbare Tempel hatte eine Fläche von 33 x 29,5 m und war von einem 97 x 69 m großen, mit Platten ausgelegten Tempelhof umgeben. Das Gebäude hatte 4 m tiefe Fundamente und war im Inneren in drei Cellae für die Götterbilder von Jupiter, Juno und Minerva unterteilt. Durch sein Mauerwerk, welches die späteren Kirchen als Fundament nutzten, hat er deren architektonische Maße und die Breite der Schiffe vorgegeben....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Matthias Goebbels stirbt in Aachen. Matthias Goebbels war 32 Jahre lang Kaplan an Sankt Maria im Kapitol in Köln und ein zu seiner Zeit bedeutender Kirchenmaler.
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Geboren: Matthias Goebbels wird in Baesweiler geboren. Matthias Goebbels war 32 Jahre lang Kaplan an Sankt Maria im Kapitol in Köln und ein zu seiner Zeit bedeutender Kirchenmaler.
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Gestorben: Ida (St. Maria im Kapitol) stirbt. oder 1060. Ida war die bedeutendste Äbtissin des Kölner Stifts St. Maria im Kapitol. Die von ihr erhaltenen Kunstwerke gehören zu den herausragenden Schätzen der Epoche.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1955

Werk:
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Köln: St. Maria im Kapitol, Hermann-Josef-Reliquiar, Stahl, versilbert (Heribert Calleen)

1949

Skulpturen im öffentlichen Raum:
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Die Trauernde im Lichhof vor St. Maria im Kapitol in Köln (Gerhard Marcks)

1881

Arbeiten und Entwürfe:
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einzelne Fenster in St. Maria im Kapitol in Köln (Johann Evangelist Klein)

1881

Arbeiten und Entwürfe:
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einzelne Fenster in St. Maria im Kapitol in Köln (Johann Klein (Glasmaler))

Hauptwerk > Ölgemälde

1845

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Der Kreuzgang zu St. Maria im Kapitol zu Köln, Öl auf Holz, 195x155 mm. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, 1917 erworben, Inv. PNM 396) (Rudolf Wiegmann)

1845

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Der Kreuzgang zu St. Maria im Kapitol zu Köln, Öl auf Holz, 195 × 155 mm. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, 1917 erworben, Inv. PNM 396) (Rudolf Wiegmann)

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