Staatspräsident

Ein Staatspräsident, oft auch nur Präsident (v. lateinischpraesidere ‚den Vorsitz haben‘) genannt, ist in der Regel das Staatsoberhaupt einer Republik. Je nach Staatssystem wird das Amt durch eine (allgemeine) Volkswahl, durch ein Wahlkomitee, durch die Legislative oder durch andere Verfahren vergeben. Zum Teil werden auch in Diktaturen Präsidenten ernannt. Der Begriff existiert auch in manchen nicht souveränen Verwaltungseinheiten, insbesondere solchen mit einer gewissen Autonomie, die eine Verfassung haben, man spricht dann von Landespräsident oder Regionspräsident, Provinzpräsident und Ähnlichem.

Die deutsche Übersetzung als „Vorsitzender“ kann täuschen, da beispielsweise in Deutschland und Österreich die Bundespräsidenten keinem Gremium vorsitzen, sondern als Einzelpersonen Organwalter eines Staatsorgans sind. In der Schweiz hingegen ist der Bundespräsident ein echter Vorsitzender des Regierungsgremiums.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1996

Preisträger:
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Álvaro Arzú Irigoyen, guatemaltekischer Staatspräsident mit Comandante Rolando Morán alias Ricardo Arnoldo Ramírez de León, Vertreter der Guatemalan National Revolutionary Unity (Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis)

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Ghulam Ishaq Khan, früherer Staatspräsident von Pakistan (* 1915)

Politik & Weltgeschehen

2009

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2. März: Der Präsident von Guinea-Bissau, João Bernardo Vieira, wird von aufständischen Soldaten getötet.
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Der Präsident des Iran, Mahmud Ahmadinedschad, erklärt den Iran offiziell zur Atommacht.
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Mwai Kibaki wird Staatspräsident in Kenia
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Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Bernard Dowiyogo.
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Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar.

Europa

Die Ereignisse in Europa:
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Nach der Februarrevolution verabschiedet die französische Nationalversammlung die Verfassung der Zweiten Republik, welche die Wahl eines Präsidenten vorsieht.

Persönlichkeiten

1995

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François Mitterrand (1916–1996), von 1959 bis 1981 Bürgermeister von Château-Chinon, französischer Staatspräsident von 1981 bis (Château-Chinon (Ville))

Tagesgeschehen

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Caracas/Venezuela: Staatspräsident Hugo Chávez setzt per Referendum eine Verfassungsänderung durch, wonach er unbegrenzt als Präsident wiedergewählt werden kann.
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Tadschikistan: Bei der Wahl in zentralasiatischen Land siegt wie erwartet StaatspräsidentEmomalii Rahmon. Seine 6 Gegenkandidaten waren nicht aus größeren Parteien, sondern relativ unbekannt. (BR, Ö1, wie auch oben; Weblinks folgen)
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Rom/Italien: Im italienischen Parlament entbrennt eine öffentliche Debatte über die Legalisierung der Sterbehilfe. Am Wochenende hatte StaatspräsidentGiorgio Napolitano die Regierung dazu aufgefordert sich mit dem Thema zu beschäftigen, nachdem ihn ein 60-jähriger, der seit Jahrzehnten an Muskeldystrophie leidet, um die „Gnade der Sterbehilfe“ bat
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Aserbaidschan: Eine Woche nach der von Wahlfälschungen beeinflussten Parlamentswahl fordern 20.000 Demonstranten in der Hauptstadt Baku von PräsidentƏliyev die Annullierung des verkündeten Ergebnisses, nach der die Regierungspartei die absolute Mehrheit hätte. In Anlehnung an die friedliche Revolution in der Ukraine trugen die Teilnehmer der Protestbewegung orange Fahnen (FAZ 14. November 2005).
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Teheran, Washington D.C.: Der Iran verzichtet lauf PräsidentMahmud Ahmadinedschad aus religiösen Gründen auf den Besitz von Atomwaffen. „Unsere Religion verbietet es uns, Atomwaffen zu haben“, sagt er in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview mit dem US-Magazin Newsweek. „Dieser Weg ist uns versperrt, unsere religiösen Führer haben es uns auf Grundlage des religiösen Gesetzes verboten.“ Zudem sei der Iran nicht auf Atomwaffen angewiesen, um seine Sicherheit zu gewährleisten.

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