Staatsreligion

Staatsreligion (auch offizielle Religion) ist eine von einem Staat gegenüber anderen Religionen bevorzugte Religion. In Europa galt nach Beginn der Reformation Anfang des 16. Jahrhunderts und Kriegen zwischen Protestanten und Katholiken im Augsburger Religionsfrieden das Prinzip Cuius regio, eius religio.

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Besonderheiten

380 n. Chr.

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das Dreikaiseredikt aus dem Jahre

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gratian stirbt in Lugdunum. Gratian, mit vollständigem Namen Flavius Gratianus, war von 375 bis 383 Kaiser im Westen des Römischen Reiches, wurde aber bereits 367 von seinem Vater Valentinian I. zum Mitkaiser ernannt. Zusammen mit Theodosius I. erhob er das Christentum zur Staatsreligion im römischen Reich.
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Geboren: Gratian wird in Sirmium geboren. Gratian, mit vollständigem Namen Flavius Gratianus, war von 375 bis 383 Kaiser im Westen des Römischen Reiches, wurde aber bereits 367 von seinem Vater Valentinian I. zum Mitkaiser ernannt. Zusammen mit Theodosius I. erhob er das Christentum zur Staatsreligion im römischen Reich.

Kaiserreich China

135 v. Chr.

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Um 135 v. Chr. erhebt der chinesische Kaiser Wu von Han den Konfuzianismus zur Staatsreligion.

Ereignisse

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Theodosius I., Gratian und Valentinian II. erklären in dem Dreikaiseredikt Cunctos populos das Christentum in der trinitarischen Form zur Staatsreligion (die heidnischen Kulte werden 391 verboten).

Kunst & Kultur

391 n. Chr.

Kultur & Religion:
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Theodosius I., der das Christentum in der trinitarischen Form 380 zur Staatsreligion im römischen Reich erhoben hat, verbietet alle heidnischen Kulthandlungen.

Religion

594 n. Chr.

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Prinzregent Shōtoku Taishi erhebt den Buddhismus zur Staatsreligion in Japan.

316 n. Chr.

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Der armenische König Trdat III. erklärt als erster Herrscher der Welt das Christentum zur Staatsreligion.

Frankreich / Spanien / Portugal

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Der französische König Heinrich IV. unterzeichnet das Edikt von Nantes. Es garantiert den Hugenotten in Frankreich Toleranz und Bürgerrechte, fixiert jedoch den Katholizismus als Staatsreligion.

Frankreich

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Ludwig XIV. hebt durch das Edikt von Fontainebleau das Toleranzedikt von Nantes auf. Mit dem neuen Edikt erklärt Ludwig das katholische Bekenntnis zur Staatsreligion und erlässt ein generelles Verbot des Protestantismus. Das Verbot trifft die Reformierte Kirche von Frankreich schwer, da es konsequent durchgesetzt wird. Viele französische Hugenotten fliehen in protestantische Länder, insbesondere die Niederlande, Schweiz und Preußen.

Neuzeit

1984

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Italien und der Vatikan unterzeichnen ein neues Konkordat: Rom gilt nicht als Heilige Stadt und der Katholizismus ist nicht mehr Staatsreligion in Italien. Zum ersten mal wird der Weltjugendtag in Rom gefeiert. (Zeittafel Rom)

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