Stainz

Stainz (Österreich)

Stainz ist eine Marktgemeinde mit 8590 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Deutschlandsberg (Gerichtsbezirk Deutschlandsberg) in der Steiermark (Österreich). Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Stallhof, Stainztal, Rassach, Marhof und Georgsberg zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen Stainz weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.



Geschichte




Archäologische Grabungen am Lethkogel bei der Stainzer Warte belegen die Verarbeitung von Kupfer in Schmelzöfen aus der Kupferzeit bis in die späte La-Tène-Zeit.Stainz wurde 1177 als Stawiz erstmals urkundlich genannt und erhielt 1218 das Marktrecht und eine eigene Gerichtsbarkeit. 1229 gründete Leuthold von Wildon das Augustiner-Chorherrenstift. Eine Sage erzählt, dass Leuthold an dieser Stelle auf der Jagd versehentlich ein Kind getötet hat.Im Südwesten von Stainz hat sich im Ort Neurathberg im Bauernhof vlg. „Pletteri“ der Rest eines wehrhaften Ansitzes erhalten. Dieses Gebäude wird als Wohnsitz des in einer Urkunde vom 18. Februar 1245 als Zeuge genanntenRudlinus de Nivriut betrachtet. In seiner Nähe befindet sich die denkmalgeschützte Pletteri-Kapelle.Am Lethkogel befanden sich am Ort der heutigen Aussichtswarte noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts Reste des Wehrturmes „Polan“, auch „Pollan“ oder „Pöllibergschloss“ genannt. Diese Anlage war der Sitz eines Dienstmannengeschlechts der Herren von Wildon, ihre Erbauung wird für das Ende des 12. Jahrhunderts angenommen. Nach neueren Forschungen befand sich dieser Wehrturm nicht an der höchsten Stelle des Lethkogels, sondern auf einer Kuppe beim Engelweingarten, das wird aus entsprechendem Fundmaterial abgeleitet. Zu den Gebäuden in der Nähe, die mit diesem Turm in Verbindung standen, wird der Bauernhof „Ganster“ gezählt, dessen Kellermauer 1,8 m dick ist und nur eine Öffnung, eine Schießscharte, aufweist. In einer Urkunde vom 17. April 1247 wird ein Rudolf de Polan als Zeuge genannt....

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Ergänzungsbezirke

1813

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Stainz (k.u.k. „Steirisches“ Feldjägerbataillon Nr. 9)

Geboren & Gestorben

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Geboren: Martin Hiden wird in Stainz geboren. Martin Hiden ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer. Derzeit ist er als Co-Trainer von Gerald Baumgartner bei FC Pasching beschäftigt.

1961

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Geboren: Bernhard Hammer (Bühnenbildner) wird in Stainz in der Steiermark geboren. Bernhard Hammer ist ein österreichischer Bühnenbildner.
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Gestorben: Kamilo Mašek stirbt in Stainz. Kamilo Mašek war ein slowenischer Komponist.

1576

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Geboren: Andreas Eder von Kainbach wird in Stainz geboren. Andreas Eder von Kainbach war Hofkammervizepräsident, Hofpfennigmeister und Begründer des Adelsgeschlechts von Kainbach.

Historische Landkarten

1910

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Das Gebiet von Stainz und seine Umgebung in den drei Landesaufnahmen in der Zeit von circa 1789 bis

1835

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Unterkunft für 408 Mann und 24 Pferde laut Franziszeischer Landesaufnahme,
um

1780

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Die Abhänge der Koralm westlich von Stainz, Josephinische Landesaufnahme,
um

Partnergemeinden

1995

1984

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Italien Schenna, Südtirol, seit

Kunst & Kultur

1999

Einzelausstellung:
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Buonconvenuto, Universalmuseum Joanneum, Stainz (Bruno Wildbach)

"Stainz" in den Nachrichten