Stardust (Sonde)

Die RaumsondeStardust (englisch für Sternenstaub) war eine Mission der NASA, die 1999 gestartet und 2011 beendet wurde. Ziel der Mission war das Einfangen von Partikeln aus der Gashülle (Koma) des vom Schweizer Astronom Paul Wild entdeckten Kometen Wild 2 sowie des interstellaren Staubs, die im Januar 2006 zur Erde zurückgebracht wurden. Für die Entwicklung und den Bau der Sonde standen im Rahmen des Discovery-Programms zur Erforschung des Sonnensystems 128,4 Millionen Dollar zur Verfügung, weitere 40 Millionen Dollar wurden für die Missionsdurchführung verwendet. Hinzu kamen Kosten für die Trägerrakete.

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Geboren & Gestorben

1943

Geboren:
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Donald E. Brownlee wird geboren. Don Brownlee ist ein Professor für Astronomie an der Universität von Washington (Seattle) und der Forschungsleiter für die Stardust Mission der Nasa zum Kometen Wild 2. Seine vorrangigen Interessen sind dabei die Gebiete Astrobiologie, Kometen, interstellare Materie und „porsche evangelism“.

Wissenschaft & Technik

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Start der NASA-RaumsondeStardust zur Erforschung von Kometen

Tagesgeschehen

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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Die NASA gibt bekannt, dass die 1999 ins Weltall geschickte Sonde Stardust sich bis auf 181 Kilometer dem Kometen Tempel 1 genähert und Aufnahmen von dessen Oberfläche an die Erde gesandt hat.
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Washington, D. C./USA. Nach sieben Jahren im All ist die Transportkapsel der Raumsonde „Stardust” unter dem Beifall der beteiligten NASA-Wissenschaftler an Fallschirmen in der Wüste von Utah um 11:15 MEZ gelandet. In der Kapsel ist Kometenstaub, den „Stardust” in den Tiefen des Sonnensystems eingesammelt hat. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten brachte damit ein Raumfahrzeug wieder Material aus dem Weltall zur Erde. Die Mission kostete 212 Millionen US-Dollar.
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Die Stardust-Sonde passiert den Kometen Wild 2.

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