Starnberger See

Der Starnberger See (bis 1962: Würmsee) ist ein See in Bayern, 25 Kilometer südwestlich von München. Der See ist nach dem Bodensee, der Müritz, dem Chiemsee und dem Schweriner See der fünftgrößte See Deutschlands, aufgrund seiner großen Durchschnittstiefe jedoch der zweit-wasserreichste. Das Gebiet des Sees ist ein gemeindefreies Gebiet im Landkreis Starnberg. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist.

Über Bayern hinaus bekannt geworden ist der See auch durch den skandalumwitterten Tod König Ludwigs II. 1886 durch Ertrinken. An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Sterbestelle in Berg.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Harry Valérien stirbt auf dem Weg nach Berg am Starnberger See. Harry Valérien war ein deutscher Sportjournalist und Autor, der vor allem als Mitbegründer und Moderator der Fernsehsendung Das aktuelle Sportstudio bekannt wurde. Ab 1952 berichtete er über mehr als vier Jahrzehnte hinweg von Olympischen Spielen. Seine Spezialgebiete waren Wintersport, Schwimmen und Golf.
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Gestorben: Hans-Joachim Lindemann stirbt am Starnberger See. Hans-Joachim Lindemann war ein deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer. Er galt als Nestor der Hysteroskopie.
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Gestorben: Siegfried Fischer-Fabian stirbt in Berg am Starnberger See. S. Fischer-Fabian war ein deutscher Sachbuchautor und Journalist.
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Gestorben: Karl-Heinz Krolzyk stirbt am Starnberger See. Karl-Heinz Krolzyk war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
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Gestorben: Carl Friedrich von Weizsäcker stirbt in Söcking am Starnberger See. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

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Ersturkundliche Erwähnungen: Der heutige Münchener Stadtteil Aubing wird als Ubingun erstmals urkundlich erwähnt. Nach dieser Urkunde gibt König Heinrich II. dem Kloster Polling Besitz in acht Dörfern zurück, die dem Kloster laut Urkunde „offenbar“ früher gehörten. Wahrscheinlich bezieht sich dies auf eine Enteignung des Klosters durch den früheren bayerischen Herzog Arnulf I. zur Finanzierung seines Heeres während der Ungarneinfälle. Neben Aubing betrifft die Rückgabe die Orte Polling, Weilheim, Rieden, Landstetten, Aschering und Wangen, alle westlich und nördlich des Starnberger Sees, sowie ein Pfaffenhofen, vermutlich Oberpfaffenhofen.

Europa

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König Ludwig II. stirbt unter bis heute nicht restlos geklärten Umständen im Starnberger See. Sein geistig behinderter Bruder Otto wird offiziell König von Bayern unter der Vormundschaft seines Onkels des Prinzregenten Luitpold.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

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Werk > Bauwerk: Rundmischbett Märker Harburg, Agrob Mediengebäude Ismaning; Wohnhaus Starnberger See; Wohnhäuser an der Friedenspromenade München; Fußgängerstege Nittenau/Oberpfalz (Kurt Ackermann)

1895

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Leben: mehrere Landhäuser in Percha am Starnberger See (Dominikus Ringeisen)

1877

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Werk: Villa Bachmayer, Starnberger See , gemeinsam mit Josef Gross (Heinrich Claus)

1863

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Werk: Zusammen mit seinem Vater gärtnerische Ausführung der Pläne von Peter Joseph Lenné für den Landschaftspark Feldafing am westlichen Ufer des Starnberger Sees, 1853 (Carl von Effner)

Rundfunk, Film & Fernsehen

Serienstart:
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Zwei am großen See war eine Heimatfilm-Reihe von Produzent Ernst von Theumer jr.. Von 2004 bis 2006 entstanden fünf Spielfilme, die in Bad Tölz sowie am Starnberger See und Umgebung gedreht wurden.

Produktionsjahr(e): 2004, 2006
Genre: Filmkomödie, Heimatfilm
Produktion: Ernst von Theumer jr
Idee: Andreas Föhr, Thomas Letocha
Musik: Uli Kuempfel

Besetzung: Uschi Glas, Ruth Drexel, Gerd Anthoff

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