Starterkit

Das Starterkit oder das Startpaket, je nach Euro-Staat mit eigener oder ohne aufgedruckter Bezeichnung, ist ein Münzbeutel, der vor der Einführung des Euro am 1. Januar 2002 in den Banken der zu diesem Zeitpunkt zwölf Euro-Staaten erhältlich war. Es hatte den Nutzen, die Bevölkerung in Europa mit dem Euro vertraut zu machen und die Einführung – vor allem des Münzgeldes – zu erleichtern. Auch die Länder, die nach 2002 den Euro einführten, gaben Starterkits aus. Die jüngste Zusammenstellung erschien am 1. Dezember 2014 in Litauen, das am 1. Januar 2015 Mitglied der Euro-Staaten wurde.

In Deutschland enthielt ein Starterkit 20 Münzen im Wert von 10,23 Euro und hatte den Gegenwert von 20,01 DM. Der rechnerische Differenzbetrag von einem Pfennig ging dabei zu Lasten der öffentlichen Hand. In Deutschland waren die Starterkits ab dem 17. Dezember 2001 in allen Sparkassen und Banken zu erhalten.

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Politik & Weltgeschehen

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In Frankreich werden als erstem Land Euro-Starterkits im Nennwert von 15,25 Euro zum Preis von 100 Französischen Franc ausgegeben. Bezahlen kann man mit den Münzen jedoch erst ab dem 1. Januar 2002.

Tagesgeschehen

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Deutschland: Herausgabe der Euro-Starterkits im Nennwert von 10,23 Euro zum Preis von 20,00 Deutsche Mark.

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