Statistik

Statistik „ist die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen“ (Daten). Sie ist eine Möglichkeit, „eine systematische Verbindung zwischen Erfahrung (Empirie) und Theorie herzustellen“. Unter Statistik versteht man die Zusammenfassung bestimmter Methoden zur Analyse empirischer Daten. Ein alter Ausdruck für Statistik war Sammelforschung. Die Statistik wird als Hilfswissenschaft von allen empirischen Disziplinen und Naturwissenschaften verwendet, wie zum Beispiel der Medizin (Medizinische Statistik), der Psychologie (Psychometrie), der Politologie, der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaft (Ökonometrie), der Biologie (Biometrie), der Chemie (Chemometrie) und der Physik (Statistische Physik). Die Statistik stellt somit die theoretische Grundlage aller empirischen Forschung dar. Da die Menge an Daten in allen Disziplinen rasant zunimmt gewinnt auch die Statistik und die aus ihr abgeleitete Analyse dieser Daten an Bedeutung. Andererseits ist die Statistik ein Teilgebiet der reinen Mathematik. Das Ziel der reinen mathematischen Statistik ist das Beweisen allgemeingültiger Aussagen mit den Methoden der reinen Mathematik. Sie bedient sich dabei aus Erkenntnissen der mathematischen Grundlagendisziplinen Analysis und linearer Algebra.

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Wissenschaft & Technik

1926

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Juli: Max Born veröffentlicht die erste von zwei Arbeiten zur statistischen Interpretation der Quantenmechanik.

1905

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Egon Schweidler entdeckt den ersten nicht-kausalen physikalischen Prozess und erklärt die statistische Natur der Radioaktivität.

1662

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John Graunt analysiert in seinem Werk Natural and Political Observations Made upon the Bills of Mortality die Londoner Sterbeverzeichnisse und legt damit die Grundlage für die moderne Statistik.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1963

Publikation:
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Methodenlehre der Statistik (Grundriß der Sozialwissenschaft; 24). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen (Gerhard Mackenroth)

1893

Publikation:
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"Zur Statistik der Oberkiefer tumoren", Karlsruhe (F. Gutsch) (Hans von Pezold)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1998

Preisträger:
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Walter Schachermayer – Institut für Statistik, Operations Research und Computerverfahren, Universität Wien (Wittgenstein-Preis)

Tagesgeschehen

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Paris/Frankreich: Nach einer Bilanz der Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen ist das Jahr 2006 insgesamt eines der gefährlichsten Jahre für Journalisten seit Beginn ihrer Erhebung: In 21 Ländern wurden 81 Medienvertreter in Ausübung ihres Berufes getötet. Außerdem wurden 56 Reporter Opfer von Entführungen, in erster Linie im Irak und im Gazastreifen. Darüber hinaus kamen 32 Mitarbeiter von Medienvertretern (Fahrer, Übersetzer und Techniker) bei ihrer unterstützenden Arbeit ums Leben. Dabei war der Irak erwartungsgemäß zum vierten Mal hintereinander das gefährlichste Land für Journalisten mit 64 Opfern, gefolgt von Mexiko mit neun und den Philippinen mit sechs Toten.
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Moskau/Russland. Am Freitag veröffentlichte das Moskauer Amt für Gesundheitswesen die Statistik der Kälteopfer dieses Winters. 300 Menschen starben zwischen Oktober und März an Erfrierungen und Unterkühlung, 900 mussten ins Krankenhaus. 6.000 Personen wurden Opfer des Glatteises.

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