Statut von Westminster (1931)

Das Statut von Westminster von 1931 wurde am 11. Dezember 1931 durch das britische Parlament erlassen und verlieh den Dominions des British Commonwealth of Nations formal die gesetzgeberische Unabhängigkeit. Es ist in der Geschichte des Vereinigten Königreiches ein Meilenstein im Prozess des Übergangs vom Empire zum Commonwealth mit gleichberechtigten Mitgliedstaaten.

Das Statut von Westminster von 1931 gewährte dem Dominion Kanada, dem Australischen Bund, Neuseeland, dem Irischen Freistaat, der Südafrikanischen Union und Neufundland die völlige gesetzgeberische Unabhängigkeit und bestätigte damit formell den Balfour-Bericht von 1926; ausgenommen waren lediglich Verfassungsänderungen in Kanada, Australien und Neuseeland, bei denen das britische Parlament weiterhin Kompetenzen hatte – in Bezug auf Kanada erloschen diese erst 1982 (siehe:Verfassung von Kanada), in Bezug auf Australien mit dem Australia Act von 1986.

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Politik & Weltgeschehen

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Das britische Parlament erlässt das Statut von Westminster, das den Dominions im Britisch Commonwealth of Nations weitgehende gesetzgeberische Unabhängigkeit einräumt. Damit werden Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Neufundland (seit 1949 Teil Kanadas) und der Irische Freistaat (später: Republik Irland) souveräne Staaten.

1931

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > November: 25. November: Durch die Zustimmung zum Statut von Westminster im Statute of Westminster Adoption Act durch das Parlament erhält Neuseeland die völlige gesetzgeberische Unabhängigkeit von Großbritannien und wird damit auch Mitglied im Commonwealth of Nations. (1947)

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