Stefan Nemanjić

Stefan Nemanjić, auch Stefan II. Nemanja oder Stefan der Erstgekrönte (serbisch: Stefan Prvovenčani; * um 1165; † 1227) war der zweitälteste Sohn Stefan Nemanjas und dessen Frau Ana, und serbischer Großžupan von 1196 bis 1217 sowie König von Raszien, der Küstenländer und aller Serben in der Zeit von 1217 bis 1227. Seine Brüder waren Vukan und Rastko. Rastko sollte als Sava von Serbien der Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche werden.

Stefan Nemanjić wurde seinem älteren Bruder Vukan vorgezogen und als Großžupan 1196 inthronisiert. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern, welche erst durch den jüngsten Bruder Rastko geschlichtet wurden. 1217 bekam er vom Papst Honorius III. die Königsinsignien. Während seiner Herrschaft bekam Raszien 1219 ein eigenes christlich-orthodoxes Erzbistum. 1221 wurde seine Königsweihe noch einmal vollzogen, diesmal nach orthodoxem Ritus durch seinen Bruder Sava, der Erzbischof von Raszien war.

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Politik & Weltgeschehen

1196

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Der serbische Herrscher Stefan Nemanja dankt zugunsten seines Sohnes Stefan ab und zieht sich als Mönch Simeon ins Kloster zurück.

Europa

1217

Übriges Europa:
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Der Bruder von Sava von Serbien, Stefan Nemanjić, wird König von Serbien.

Geboren & Gestorben

1227

Gestorben:
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Stefan Nemanjić stirbt. Stefan Nemanjić, auch Stefan II. Nemanja oder Stefan der Erstgekrönte war der zweitälteste Sohn Stefan Nemanjas und dessen Frau Ana, und serbischer Großžupan von 1196 bis 1217 sowie König von Raszien, der Küstenländer und aller Serben in der Zeit von 1217 bis 1227. Seine Brüder waren Vukan und Rastko. Rastko sollte als Sava von Serbien der Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche werden.

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