Stephan I. (Ungarn)

Stephan I. der Heilige (lateinisch: Sanctus Stephanus, ungarisch: Szent István, slowakisch: Svätý Štefan; * 969 bei Esztergom; † 15. August 1038) war ein magyarischer Fürst aus der Dynastie der Árpáden und von 1000 bis 1038 erster König des von ihm begründeten Königreiches Ungarn. Er gilt als der Nationalheilige des heutigen Ungarn und christianisierte die heidnischen Magyaren. Sein Gedenktag ist der 20. August, der in Ungarn auch Staatsfeiertag ist. Die römisch-katholische Kirche gedenkt seiner als eines apostelgleichen Heiligen. Gedenktag ist der 16. August.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Stephan I. (Ungarn) stirbt. Stephan I. der Heilige war ein magyarischer Fürst aus der Dynastie der Árpáden und von 1000 bis 1038 erster König des von ihm begründeten multiethnischen Königreiches Ungarn. Er gilt als der Nationalheilige des heutigen Ungarn und christianisierte die heidnischen Magyaren. Sein Gedenktag ist der 20. August, der in Ungarn auch Staatsfeiertag ist. Die römisch-katholische Kirche gedenkt ihm als apostelgleichen Heiligen. Gedenktag ist der 16.?August.

969 n. Chr.

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Geboren: Stephan I. (Ungarn) wird bei Esztergom geboren. Stephan I. der Heilige war ein magyarischer Fürst aus der Dynastie der Árpáden und von 1000 bis 1038 erster König des von ihm begründeten multiethnischen Königreiches Ungarn. Er gilt als der Nationalheilige des heutigen Ungarn und christianisierte die heidnischen Magyaren. Sein Gedenktag ist der 20. August, der in Ungarn auch Staatsfeiertag ist. Die römisch-katholische Kirche gedenkt ihm als apostelgleichen Heiligen. Gedenktag ist der 16.?August.

Politik & Weltgeschehen

997 n. Chr.

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Stephan I. (ungar. István I.), später erster König von Ungarn und Nationalheiliger, folgt seinem Vater Géza als Herzog von Ungarn.

Religion

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Papst Gregor VII. kanonisiert sowohl den ersten ungarischen KönigStephan I. (969–1038) wie auch dessen Sohn.

972 n. Chr.

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Der ungarische Großfürst Géza und sein Sohn, der später König, Stephan I. lassen sich taufen.

Europa

1000

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Herzog Stephan von Ungarn sendet den Abt Astricus (Anastasius) aus dem Gefolge Adalberts von Prag zu Papst Silvester II. mit der Bitte nach Gewährung der Königswürde. Unterstützt wird dieses Anliegen vom deutschen Kaiser Otto III., der mit Stephan verwandt ist und sich zur gleichen Zeit in Rom befindet. Anastasius bringt schließlich die Krönungsinsignien mit zurück nach Ungarn und wird später zum Bischof von Gran (Esztergom) ernannt, dem Oberhaupt der ungarischen Landeskirche. Die Königskrönung Stephans durch einen päpstlichen Gesandten am 17. August in Gran ist verbunden mit der Installierung dieser Landeskirche und vermutlich auch mit der Schenkung des Königreichs Ungarn an den Papst, der es darauf als Lehen an Stephan zurückgibt. Dieser Schritt, analog zur Schaffung des Königreichs Polen, soll die Herrschaft Stephans und die Kontinuität der Thronfolge in seiner Familie sichern.

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