Sternbild

Unter Sternbild wird in der heutigen Astronomie eine Region des Sternenhimmels verstanden, die in Bezug auf einen Sternenzug freiäugig sichtbarer heller Sterne von anderen Himmelsregionen abgegrenzt ist (Mustererkennung). Für den Anblick des Himmels von der Erde aus wurden so in der sphärischen Astronomie Anfang des 20. Jahrhunderts mit internationaler Übereinkunft die Grenzen von 88 Sternbildern festgelegt, mit denen die Fläche der Himmelskugel restlos aufgeteilt ist, um Himmelskörper leicht zuordnen zu können.

Mit freiem Auge, ohne Hilfsmittel, sind am Sternenhimmel bis auf einige wenige Ausnahmen – wie den Andromedanebel – nur Sterne zu sehen, die unserer Galaxie, der Milchstraße, angehören. Helle Sterne wurden schon in der Jungsteinzeit zur visuellen Orientierung genutzt, zu Sterngruppen zusammengefasst und als Figuren gesehen, im frühen Altertum mythologisch gedeutet und seit der Antike mythischen Gestalten, Tieren oder Gegenständen zugeordnet. Ein bekanntes Beispiel ist der sogenannte Große Bär (Ursa maior) beziehungsweise ein Teil dessen als Großer Wagen, dessen zwei Kastensterne die Richtung zum Polarstern zeigen.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Nicolas Louis de Lacaille wird in Rumigny, Département Ardennes geboren. Nicolas Louis de Lacaille, auch bekannt als Abbé de La Caille, war ein französischer Astronom und Namensgeber von 17 der 88 Sternbilder.

1622

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Gestorben: Petrus Plancius stirbt in Amsterdam. Petrus Plancius war ein niederländischer Theologe, Astronom und Kartograf. Plancius fertigte zahlreiche Landkarten sowie Sternkarten und Himmelsgloben an und führte neue Sternbilder ein. Als Calvinistischer Pfarrer widersetzte er sich der Lehre von Martin Luther und remonstrantischen Kollegen wie Jacobus Arminius und Vorstius.

1552

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Geboren: Petrus Plancius wird in Dranouter, Westflandern geboren. Petrus Plancius war ein niederländischer Theologe, Astronom und Kartograf. Plancius fertigte zahlreiche Landkarten sowie Sternkarten und Himmelsgloben an und führte neue Sternbilder ein. Als Calvinistischer Pfarrer widersetzte er sich der Lehre von Martin Luther und remonstrantischen Kollegen wie Jacobus Arminius und Vorstius.

Wissenschaft & Technik

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Der französische Astronom Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt eine Gruppe von fünf Galaxien im SternbildPegasus, das nach ihm benannte Stephans Quintett.

1835

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24. März: John Herschel bemerkt im SternbildWasserschlange die zwei wechselwirkenden Galaxien NGC 3314.
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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: John Herschel dokumentiert das Auffinden einer Galaxie im SternbildJungfrau, der jetzigen NGC 4380. (10. März)

1826

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10. März: John Herschel dokumentiert das Auffinden einer Galaxie im SternbildJungfrau, der jetzigen NGC 4380.
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Im SternbildGroßer Bär entdeckt der Astronom Wilhelm Herschel die als NGC 2976 und NGC 3077 katalogisierten Galaxien.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1999

Werk:
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Sternbilder (E.Slawik und Margit Röser), Spektrum Verlag (Eckhard Slawik)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

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Film: K-PAX -Alles ist möglich (Originaltitel: K-PAX) ist ein Film des Regisseurs Iain Softley aus dem Jahr 2001 mit Kevin Spacey in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem Roman „K-PAX“ (deutscher Buchtitel: „Wie von einem fremden Stern“) von Gene Brewer und erzählt die Geschichte eines Mannes, der behauptet, vom etwa 1000 Lichtjahre entfernten Planeten K-PAX in der Nähe des SternbildsLyra zu kommen.

Stab:
Regie: Iain Softley
Drehbuch: Charles Leavitt
Produktion: Lawrence Gordon, Lloyd Levin, Robert F. Colesberry
Musik: Edward Shearmur
Kamera: John Mathieson
Schnitt: Craig McKay

Besetzung: Kevin Spacey, Jeff Bridges, Mary McCormack, Alfre Woodard, David Patrick Kelly, Saul Williams, Peter Gerety, Celia Weston, Ajay Naidu, Tracy Vilar, Conchata Ferrell, Aaron Paul

2000

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Film: Strandgut (Regie: Antonia Jerrentrup) (Bernd Tauber)

Tagesgeschehen

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Galaxie: Erstmals wird der Ausbruch einer Supernova - im SternbildWidder - auf direktem Wege beobachtet. Die sterbende Sonne leuchtete kurzzeitig heller als seine ganze Galaxie. Mit dem NASA-Satelliten „Swift“ registrierten die Wissenschaftler von Hertfordshire vor der eigentlichen Sternexplosion einen ungewöhnlich langen Ausbruch von Gammastrahlung.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2007

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Auflösung: Arcturus ist eine norwegische Metal-Band, die 1987 unter dem Namen Mortem gegründet wurde. 1990 änderte die Band den Namen in Arcturus (den lateinischen Namen eines Sterns im SternbildBärenhüter, siehe Arktur). An der Band beteiligt waren im Laufe der Jahre unter anderem Mitglieder von Mayhem, Emperor, Ulver und Dimmu Borgir.

1987

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Gründung: Arcturus ist eine norwegische Metal-Band, die 1987 unter dem Namen Mortem gegründet wurde. 1990 änderte die Band den Namen in Arcturus (den lateinischen Namen eines Sterns im SternbildBärenhüter, siehe Arktur). An der Band beteiligt waren im Laufe der Jahre unter anderem Mitglieder von Mayhem, Emperor, Ulver und Dimmu Borgir.

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