Steyler Missionare

Die Steyler Missionare, offiziell Gesellschaft des Göttlichen Wortes (lateinischSocietas Verbi Divini, daher in anderen Sprachen auch Verbiti, Werbiści u.ä.), sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts, benannt nach dem Gründungsort Steyl, heute ein Stadtteil von Venlo in den Niederlanden. Das offizielle Ordenskürzel (das an die Namen der Ordensmitglieder angehängt wird) ist SVD. Im englischsprachigen Raum heißen sie „Divine Word Missionaries“, im spanischen „Misioneros del Verbo Divino“. Zehntausend Steyler Missionare, Missionsschwestern und Anbetungsschwestern in rund siebzig Ländern der Welt gehören heute zur Ordensfamilie. Der Orden der Steyler Missionare ist der siebtgrößte katholische Männerorden weltweit.

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Klöster und Schulen der Steyler Missionare

1875

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Missionshaus St. Michael in Steyl, Venlo, Provinz Limburg, Niederlande, gegründet am 8. September

Ereignisse

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Im niederländischen Steyl ruft der deutsche Priester Arnold Janssen die Gesellschaft des Göttlichen Wortes ins Leben. Wegen des Kulturkampfes konnte er die Kongregation in Deutschland nicht gründen.

Bischöfe von Sorsogon

Bischöfe von Oruro

2005

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Krzysztof Bia?asik SVD, seit 30. Juni (Bistum Oruro)

Bischöfe von Rourkela

2009

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Alphonse BilungSVD, 4. Juli 1979–2. April (Bistum Rourkela)

Generalsuperioren

2012

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Heinz Kulüke, seit

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2006

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Die Frauenorden: Die Steyler Anbetungsschwestern, offiziell Dienerinnen des heiligen Geistes von der ewigen Anbetung (lat.: Congregatio Servarum Spiritus Sancti de Adoratione perpetua – SSpSAp), auch Rosa Schwestern (wegen ihres rosa Ordenskleides) genannt, wurden als dritte und jüngste Kongregation der Steyler Ordensfamilie 1896 gegründet. Anfangs war der Orden nur auf Steyl begrenzt, so dass die Anzahl der Schwestern gering war. Im Orden versteht man sie als „Missionarinnen auf den Knien“. Gegenwärtig umfasst der Orden 400 Mitglieder und 20 Konvente in Deutschland, den Niederlanden, Polen, den USA, Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, auf den Philippinen und in Togo. Eine Grundsteinlegung in Chile ist bereits erfolgt. Die immerwährende – auch nächtliche – Anbetung vor dem Allerheiligsten ist ihr dringlichstes Anliegen. Dieser rein kontemplative Orden, auch heute noch mit Gittern in den Besucherzimmern, gibt allen Gebetshilfe, die darum bitten. Die Schwestern führen ihr Leben des Gebets, der Fürbitte und der Arbeit in der Verborgenheit der Klausur.

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