Stierkampf

Als Stierkampf (spanischtoreo, corrida de toros oder tauromaquia vom Griechischenταυρομαχία; portugiesischtourada, corrida de touros oder tauromaquia) bezeichnet man die rituelle Tötung eines Kampfstieres mittels Stichwunden zur Erbauung einer dafür zahlenden Zuschauergruppe.

Die bekanntesten Stierkämpfe finden in Spanien statt, aber auch in Portugal, Südfrankreich sowie in ehemaligen spanischen Kolonien und spanisch beeinflussten Regionen in Lateinamerika. Eine nicht-tödliche Version wird als Erbe portugiesischer Vergangenheit auf der tansanischen Insel Pemba gepflegt. Je nach Region gelten unterschiedliche Regeln. Stierkämpfe sind unter Aspekten des Tierschutzes umstritten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Luis Miguel Dominguín stirbt in San Roque, Provinz Cádiz. Luis Miguel González Lucas, bekannter als Luis Miguel Dominguín, war ein spanischer Torero und seit 1944 Matador. Er war Sohn des bekannten Matadors Domingo Dominguín (eigentlich Domingo González) und übernahm dessen in Stierkampfkreisen bekannten und berühmten Künstlernamen. Dominguín gilt als bedeutender Torero und war außerdem eine herausragende Figur des öffentlichen Lebens in Spanien.
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Gestorben: Manolete stirbt in Linares, Spanien. Manuel Laureano Rodríguez Sánchez, genannt „Manolete“, war ein berühmter spanischerStierkämpfer. Er war in ganz Spanien bekannt für seinen Mut, den er gegen die Stiere (Toros) aufbrachte.
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Geboren: Luis Miguel Dominguín wird in Madrid geboren. Luis Miguel González Lucas, bekannter als Luis Miguel Dominguín, war ein berühmter Torero und seit 1944 Matador. Er war Sohn des bekannten Matadors Domingo Dominguín (eigentlich Domingo González) und übernahm dessen in Stierkampfkreisen bekannten und berühmten Künstlernamen. Dominguín gilt als bedeutender Torero und war außerdem eine herausragende Figur des öffentlichen Lebens in Spanien.
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Gestorben: José Gómez Ortega stirbt in Talavera de la Reina. José Gómez Ortega (genannt Joselito) war ein spanischer Stierkämpfer. Er zählt zu den bedeutendsten Toreros des beginnenden 20. Jahrhunderts und prägte zusammen mit seinem großen Rivalen, Juan Belmonte, das Goldene Zeitalter des Stierkampfes in Spanien.
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Geboren: Manolete wird in Córdoba, Spanien geboren. Manuel Laureano Rodríguez Sánchez, genannt „Manolete“, war ein berühmter spanischerStierkämpfer. Er war in ganz Spanien bekannt für seinen Mut, den er gegen die Stiere (Toros) aufbrachte.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1976

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Film: Im Reich der Sinne (jap. 愛のコリーダ, Ai no korīda, dt. „Stierkampf -span. corrida -der Liebe“) ist der wohl bekannteste Film des japanischen Regisseurs Nagisa Ōshima, er sorgte bei seinem Erscheinen für einen Skandal. Der Film handelt von einer wahren Begebenheit um Abe Sada im Jahr 1936.

Stab:
Regie: Nagisa Ōshima
Drehbuch: Nagisa Ōshima
Produktion: Nagisa Ōshima
Anatole Daumann
Musik: Minoru Miki
Kamera: Hideo Itō
Schnitt: Keiichi Uraoka

Besetzung: Tatsuya Fuji, Eiko Matsuda

Kunst & Kultur

1927

Bilder:
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Stierkampf / Spanien, Holzschnitt (Edmund Götz)

Berühmte Stierkämpfer (matadores célebres)

1997

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Antonio Barrera seit

Tagesgeschehen

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Barcelona/Spanien: Als zweite Region des Landes nach den Kanaren beschließt Katalonien ein Verbot des Stierkampfes.
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Barcelona/Spanien: Das Parlament Kataloniens stimmt für ein Verbot des traditionellen Stierkampfes. Zuvor unterzeichneten 180.000 Katalanen ein Volksbegehren zum Stierkampfverbot.

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