Stilicho

Flavius Stilicho (* um 362; † 22. August 408 in Ravenna) war ein römischer Heermeister (magister utriusque militiae) und Politiker.

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Ereignisse

405 n. Chr.

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Die Sibyllinischen Bücher werden vermutlich von Stilicho dem Feuer übergeben.

403 n. Chr.

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Die Westgoten unter Alarich werden von Stilicho nach Illyricum geschickt.
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Alarich unterliegt Stilicho in der Schlacht bei Pollentia und im Spätsommer auch in der Schlacht bei Verona.

398 n. Chr.

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Stilicho schließt mit den Alamannen einen neuen Föderaten-Vertrag ab.

395 n. Chr.

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Zum Weströmischen Reich gehören die Diözesen Britannien, Gallien, die sieben Provinzen (Südgallien), Spanien, Pannonien, Nord-Italien, Süd-Italien und Afrika; diese unterstehen Honorius, dem weströmischen Kaiser. Da beide Kaiser minderjährig sind, wird Stilicho zu ihrem Vormund und zum Reichsverweser bestimmt.

Antike

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Römisches Reich: Stilicho wird Opfer einer Intrige: Als Sohn eines Vandalen ohnehin der Germanenfreundlichkeit verdächtig, wird ihm nunmehr von einigen Senatoren außerdem vorgeworfen, er erstrebe für seinen Sohn Eucherius die Kaiserkrone; er wird wegen Hochverrats hingerichtet, etwas später auch seine Frau Serena. In der Folge fehlt es Westrom an einem fähigen Feldherrn, der Alarich I. ebenbürtig wäre.

396 n. Chr.

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Römisches Reich: Plünderung von Korinth, Argos und Sparta durch die Westgoten unter Alarich I. Stilicho stellt sich ihnen in der nördlichen Peloponnes bei Pholoe entgegen, doch können sich die Westgoten mit der Beute nach Epirus absetzen.

Europa

406 n. Chr.

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Sieg der weströmischen Truppen unter Stilicho in der Schlacht bei Faesulae (Fiesole) gegen einfallende Goten unter Radagaisus, den Stilicho nach der Schlacht hinrichten lässt.

Politik & Weltgeschehen

411 n. Chr.

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Mit Unterstützung von Franken, Burgunden und Alamannen wird Fl. Jovinus am Rhein zum Kaiser ausgerufen; auch Sarus, vormals Offizier in Diensten Stilichos, schließt sich ihm an. Britannien, von wo Konstantin III. die letzten Truppen abgezogen hatte, bleibt weiter ohne Schutz. In Tarragona hält sich zunächst noch der von Gerontius zum Augustus proklamierte Maximus gegen Honorius.
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Der römische Kaiser Theodosius I. besiegt seinen Widersacher Eugenius in der Schlacht am Frigidus im Vipava-Tal in der Nähe des Birnbaumer Waldes im heutigen Slowenien. Das Römische Reich wird ein letztes Mal (für 4 Monate) in einer Hand vereinigt. Der in der Schlacht erfolgreiche Feldherr Stilicho wird Oberbefehlshaber im Westen.

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