Streitkräfte der Vereinigten Staaten

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten (offizielle englische Bezeichnung: United States Armed Forces, inoffiziell meist US Military) sind das Militär der USA, ein zentrales Instrument der Außenpolitik der Vereinigten Staaten und für die Hegemonialstellung des Landes von entscheidender Bedeutung. Sie bestehen aus fünf TeilstreitkräftenUS Army, US Air Force, US Navy, US Marine Corps und US Coast Guard − und stellen seit Jahrzehnten die am besten ausgestattete und personell nach der Volksbefreiungsarmee der Volksrepublik China die zweitgrößte Militärmacht der Welt dar.

Die vier Teilstreitkräfte (ohne die US Coast Guard) bestehen aus über 1,4 Millionen aktiven Soldaten und knapp 1,1 Millionen Reservisten, die im Kriegsfall um die paramilitärisch ausgerichtete Küstenwache ergänzt werden kann. Zusätzlich verfügen sie über etwa 745.000 zivile Mitarbeiter.Oberbefehlshaber ist der Präsident der Vereinigten Staaten, während die zwei Kammern im Kongress die demokratische Kontrolle ausüben. Die älteste Teilstreitkraft ist das Heer, welches 1775 gegründet wurde, die jüngste sind die 1947 gegründeten Luftstreitkräfte.



Geschichte




Vor und während der Gründung der Vereinigten Staaten entstanden quasi-militärische Gruppierungen aus schlecht ausgebildeten Milizen unter dem Kommando der Bundesstaaten. Ein Beschluss des Kontinentalkongresses sah die Gründung einer Kontinentalarmee vor, in der diese zusammengefasst werden sollten. Diese Streitkraft gewann, mit erheblicher Unterstützung Frankreichs, den Unabhängigkeitskrieg unter dem Kommando von George Washington, wurde jedoch in Anlehnung an die Ideale der Revolution danach wieder aufgelöst.Mit der Zeit wurde die Notwendigkeit eines stehenden Heeres sowie einer Marine offensichtlich. Die Bestellung mehrerer Fregatten im Jahr 1794 war die faktische Geburtsstunde der US-Marine. Das Heer fasste ein weiteres Mal die desorganisierten und schlecht ausgebildeten Kontingente der State militias zusammen, um ihre Stärken zu bündeln und ihre Schwächen zu bereinigen.Zwischen der Gründung der Vereinigten Staaten und dem Bürgerkrieg siegten amerikanische Streitkräfte im Amerikanisch-Tripolitanischen Krieg an der nordafrikanischen Küste, konnten sich im Britisch-Amerikanischen Krieg nicht durchsetzen, ermöglichten aber die territoriale Ausdehnung der Vereinigten Staaten zum Südwesten hin. Zu Beginn des Bürgerkrieges wurden mehrere Einheiten Teil des konföderierten Militärs, darunter einige der fähigsten Generäle. Der Krieg kostete 600.000 Menschen das Leben und dauerte vier Jahre, bis die Unionsarmee den endgültigen Sieg errang.In der Zeit zwischen dem Bürgerkrieg und den 1890ern nahm die Bedeutung des Militärs ab, auch wenn im Zuge der stetigen West-Erweiterung der Vereinigten Staaten Einheiten der Army gegen Indianer kämpften. Zur Zeit des Jahrhundertwechsels kehrte sich dieser Trend jedoch wieder um, als die Machtfülle der Vereinigten Staaten zuzunehmen begann, was die endgültige juristische Trennung von polizeilichen und militärischen Kompetenzen erforderlich machte. Die Armee kämpfte 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg und auf den Philippinen. Hinzuzurechnen sind ebenfalls Dutzende Interventionen nach der Monroe-Doktrin in Lateinamerika und die Entsendung der Great White Fleet durch den Präsidenten Theodore Roosevelt zur Demonstration des neuen nationalen Selbstbewusstseins. Mit dem Militia Act von 1903 wurde die Nationalgarde gegründet....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ronald Ridenhour stirbt in New Orleans. Ronald Ridenhour war ein Journalist, der eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung des während des Vietnamkrieges von den Streitkräften der Vereinigten Staaten verübten Massaker von My Lai spielte, bei dem 503 vietnamesische Zivilisten ermordet wurden.
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Gestorben: Arthur Rudolph stirbt in Hamburg. Arthur Louis Hugo Rudolph war ein deutscher Raketeningenieur, der von 1934 bis 1945 an der Entwicklung der V2-Rakete in Nazideutschland beteiligt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rudolph von den Amerikanern in die USA gebracht, wo er für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und die NASA als Leiter von Projekten wie der Pershing-Rakete und der Saturn-V-Mondrakete tätig war.
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Gestorben: Scott Speicher stirbt. Michael Scott Speicher war ein Kampfpilot der US Navy, dessen F/A-18-Kampfflugzeug während der ersten Nacht der Operation Desert Storm von einer irakischen MiG-25 mit einer Luft-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Der damals 33-Jährige gilt als erstes Todesopfer der US-Streitkräfte in der Operation „Desert Storm“.
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Geboren: Bradley Manning wird in Crescent, Oklahoma geboren. Bradley E. Manning ist ein Angehöriger der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, der im Mai 2010 unter dem Verdacht verhaftet wurde, Videos und Dokumente kopiert und als Whistleblower der Website WikiLeaks zugespielt zu haben.
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Geboren: Omar Khadr wird in Toronto geboren. Omar Khadr ist das vierte Kind der Familie Khadr aus Kanada. Er wurde im Alter von 15 Jahren von amerikanischen Streitkräften nach einem Feuergefecht am 27. Juli 2002, in dem ein US-amerikanischer Soldat einer Spezialeinheit getötet wurde, in Afghanistan in US-Militärgewahrsam genommen. Bei diesem Angriff wurde Khadr von den Explosionen schwer verletzt, verlor sein linkes Augenlicht und wurde am Boden liegend von zwei Kugeln in den Rücken getroffen.

Amerika

Amerika & Ozeanien:
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Von US-Präsident Grover Cleveland mobilisierte Bundestruppen treffen in Chicago ein, um den Pullman-Streik zu unterdrücken.

Erhaltene Fahrzeuge > Deutschland > Bundesrepublik Deutschland

1956

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wurde für den Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa ein Salonwagen auf der Grundlage damaliger Neubau-D-Zug-Wagen (UIC-X-Wagen) der DB gebaut. Er war in dieser Funktion 30 Jahre lang in ganz Europa im Einsatz. 1990 gaben die US-Streitkräfte den Betrieb des Fahrzeugs auf. Das Fahrzeug ist komplett mit Mahagoniholz ausgekleidet und mit getönten Scheiben aus Sicherheitsglas versehen. Es gibt drei Schlafabteile mit eigener Nasszelle, zwei Schlafabteile für Begleitpersonal und einen großen und einen kleinen Salon. Der kleine Salon kann ebenfalls als Schlafabteil genutzt werden, zusätzlich gibt es eine Duschzelle. Heute gehört der Wagen zum Fahrzeugpark des Eisenbahn-Kurier Verlag in Freiburg/Br. und wird für Schienenkreuzfahrten eingesetzt.

Sonstiges

1965

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wurde am Ortsrand das Sondermunitionslager Bellersdorf errichtet, das bis 1994 von den amerikanischen Streitkräften betrieben wurde.

Geschichte > Zeittafel

2006

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Abzug der US-Garnison (Kitzingen)

Politik & Weltgeschehen

2011

Ereignisse > Politik:
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Ende verlassen die US-Streitkräfte das Land Irak. (2010er)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1987

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Gründung: Military Professional Resources Incorporated (MPRI) ist ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen, das 1987 von acht ehemaligen hohen Offizieren der Streitkräfte der Vereinigten Staaten gegründet wurde. Das Unternehmen residiert in Alexandria, Virginia (USA). Die MPRI stellt vor allem dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten ihre Erfahrung zur Verfügung und leistet Unterstützung. Laut eigenen Aussagen bietet sie ein großes Spektrum internationaler Dienstleistungen, in einigen Fällen für die US-Regierung, in anderen Fällen direkt für andere Regierungen im Lizenzauftrag des US-Außenministeriums an. Man sagt ihr nach, dass sie inzwischen mehr 4-Sterne Generäle angestellt hat als das Pentagon. Der Jahresetat liegt bei über 100 Millionen US-Dollar. Die MPRI soll etwa 340 frühere US-Generäle in ihrer Kartei führen und die 22 besten davon unter Vertrag haben. Sie sollen etwa das Doppelte bis Dreifache ihrer früheren Staatsbezüge, zuzüglich Vorsorgeleistungen und MPRI-Aktien erhalten, während ihre Pentagon-Pensionen weiter laufen.

Tagesgeschehen

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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Mit dem Ende der „Don’t ask, don’t tell“-Regelung dürfen Homosexuelle fortan in den US-amerikanischen Streitkräften dienen, ohne ihre sexuelle Orientierung verheimlichen zu müssen.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Präsident Barack Obama gibt bekannt, dass 10.000 in Afghanistan stationierte Soldaten noch im Jahr 2011 abgezogen werden sollen.
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Bagdad/Irak: Sieben Jahre nach der Invasion verlassen die letzten US-Kampftruppen das Land.
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Bagdad/Irak: Die US-Streitkräfte ziehen sich aus den größeren Städten zurück und übergeben die dortige Kontrolle an die irakischen Streitkräfte. Die irakische Regierung erklärt daraufhin den 30. Juni zum neuen Nationalfeiertag. Bis 2011 sollen alle US-Streitkräfte das Land verlassen.
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Syrien und Pakistan: Einheiten der Streitkräfte der Vereinigten Staaten greifen jeweils Stellungen in Grenzregionen in Syrien und Pakistan an.

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