Stundengebet

Das Stundengebet (lat.liturgia horarum), auch Offizium oder Officium divinum („göttlicher Dienst“), Tagzeiten und Tagzeitengebet (evangelisch) genannt, ist die Antwort der Kirche auf das Apostelwort „Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess 5,17 EU) und das Psalmwort „Siebenmal am Tag singe ich dein Lob und nachts stehe ich auf, um dich zu preisen“ (vgl. Ps 119,62.164 EU).

Die Tradition des Stundengebetes wird in der orthodoxen, der römisch-katholischen, der anglikanischen Kirche und den evangelischen Kirchen gepflegt. Das gemeinschaftlich vollzogene Stundengebet in einer Ordensgemeinschaft wird Chorgebet genannt.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1532

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Werk: (Hrsg. und einleitender Brief an den Bischof von Münster Friedrich III. von Wied) Hermann von Neuenahr der Ältere: Psalmi CIII. CIIII. XLI. XXXVII. XCVII. CXXXVII. XC. CXLIII, Canticum Regis Ezechiae, Psalmus II. und Passio Christi … in septem horas digesta. In: Psalmi Omnivm Selectissimi, adflictis conscientijs, ac Deum inuocantibus, non uulgariter utiteles, Latino carmine redditi per Doctiss. uiros, ac Dominos D. Hermannum Nouae Aquilae Comitem, Philippum Melanchthonem, Helium Eobanum Hessum, Iacobum Micyllum, Vincentium Obsopoeum, Petrum Pherntorphium. Hagenau: Johann Setzer (Hermann von Neuenahr der Jüngere)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2006

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Die Frauenorden: Die Steyler Anbetungsschwestern, offiziell Dienerinnen des heiligen Geistes von der ewigen Anbetung (lat.: Congregatio Servarum Spiritus Sancti de Adoratione perpetua – SSpSAp), auch Rosa Schwestern (wegen ihres rosa Ordenskleides) genannt, wurden als dritte und jüngste Kongregation der Steyler Ordensfamilie 1896 gegründet. Anfangs war der Orden nur auf Steyl begrenzt, so dass die Anzahl der Schwestern gering war. Im Orden versteht man sie als „Missionarinnen auf den Knien“. Gegenwärtig umfasst der Orden 400 Mitglieder und 20 Konvente in Deutschland, den Niederlanden, Polen, den USA, Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, auf den Philippinen und in Togo. Eine Grundsteinlegung in Chile ist bereits erfolgt. Die immerwährende – auch nächtliche – Anbetung vor dem Allerheiligsten ist ihr dringlichstes Anliegen. Dieser rein kontemplative Orden, auch heute noch mit Gittern in den Besucherzimmern, gibt allen Gebetshilfe, die darum bitten. Die Schwestern führen ihr Leben des Gebets, der Fürbitte und der Arbeit in der Verborgenheit der Klausur. (Steyler Missionare)

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