Sturmflut 1962

Bei der Sturmflut von 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten.Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen.

Außergewöhnlich schwer betroffen war das Unterelbegebiet mit der Hansestadt Hamburg, wo vor allem der Stadtteil Wilhelmsburg durch Deichbrüche in Mitleidenschaft gezogen wurde; dort starben die meisten der in Hamburg insgesamt zu beklagenden 315 Todesopfer. Ursächlich für das Ausmaß der Katastrophe in Hamburg waren gravierende städtebauliche und verwaltungsorganisatorische Mängel sowie technisch unzureichende und sich teilweise in einem schlechten Pflegezustand befindliche Deiche und andere Hochwasserschutzeinrichtungen.

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Deichbrüche

1962

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viele Durchbrüche zwischen Neuhaus und Hechthausen (16. Februar, Sturmflut ) (Oste)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bernhard Rogge stirbt in Reinbek. Bernhard Rogge war ein deutscher Marineoffizier. Besondere Bekanntheit erlangte er als Kommandant des Hilfskreuzers Atlantis während des Zweiten Weltkrieges sowie als Befehlshaber im Territorialkommando Schleswig-Holstein/Hamburg während der Sturmflut vom 17. Februar 1962.
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Geboren: Bernhard Rogge wird in Schleswig geboren. Bernhard Rogge war ein deutscher Marineoffizier. Besondere Bekanntheit erlangte er als Kommandant des Hilfskreuzers Atlantis während des Zweiten Weltkrieges sowie als Befehlshaber im Territorialkommando Schleswig-Holstein/Hamburg während der Sturmflut vom 17. Februar 1962.

Sonstige Ereignisse

1962

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Zur Geschichte siehe ? Dove Elbe, Sturmflut (Georgswerder)

Heutige Elbinseln > Unterelbe > Hamburger Binnendelta

1962

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Finkenwerder – in Hamburg-Finkenwerder (Bezirk Hamburg-Mitte), nur noch Halbinsel seit den Hochwasserschutzmaßnahmen nach der großen Sturmflut (Liste der Elbinseln)

Geschichte > Einsätze

1962

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Hochwasserbekämpfung in Hamburg (?Sturmflut ) (III. Korps (Bundeswehr))

Geschichte

1962

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– wird bei der Flutkatastrophe Mitte Februar auch das Niederungsgebiet der Ochtum vollständig überflutet und die Bremer Neustadt vom Stadtteil Huchting getrennt. In den von Ausgebombten bewohnten Kleingartengebieten Huchtings kommen mehrere Menschen ums Leben.(siehe auch Karte der überfluteten Gebiete)

Natur & Umwelt

1962

Katastrophen:
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16./17. Februar: Sturmflut an der Nordsee: Über die deutsche Nordseeküste bricht die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren herein. Bei dieser Sturmflut kommen allein in Hamburg 315 Menschen ums Leben. An der gesamten Nordseeküste sind es 240 Tote.

Ereignisse

1962

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Elbeflut in Hamburg. (1960er)

1962

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Elbeflut in Hamburg (1960er)

Andere Sturmfluten im Elbegebiet

1976

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Capella-Orkan vom 3. Januar

1973

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Sturmflutkette vom Herbst

1967

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Adolph-Bermpohl-Orkan vom 23. Februar

1906

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Märzflut vom 13. März

Kunst & Kultur

2005

Film/TV-Auftritt:
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Die Nacht der großen Flut. TV-Doku-Drama, Deutschland , 90 Min., Buch und Regie: Raymond Ley, Produktion: Cinecentrum, Erstsendung: 28. Oktober , TV-Dokudrama zur Sturmflut von 1962 in Hamburg. (Filmausschnitte) (Helmut Schmidt)

2005

Filme und TV-Auftritte:
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Die Nacht der großen Flut. TV-Doku-Drama, Deutschland , 90? Min., Buch und Regie: Raymond Ley, Produktion: Cinecentrum, Erstsendung: 28.? Oktober , TV-Dokudrama zur Sturmflut von 1962 in Hamburg. (Filmausschnitte) (Helmut Schmidt)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

Verarbeitung > Dokumentationen in den Medien:
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NWZ-Spezial zum 50. Jahrestag der Sturmflut im Februar 1962 im Februar

2012

Verarbeitung > Dokumentationen in den Medien:
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Vor 50 Jahren: Hamburg versinkt im Wasser, NDR – Norddeutsche Geschichte, abgerufen am 21. Februar

2008

Verarbeitung > Gedenkstätten:
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Denkmal mit den Höchstständen der Sturmfluten 1962 und 1976 in Hamburg-Nienstedten

2006

Verarbeitung > Dokumentationen in den Medien:
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Die Hamburger Sturmflut – Helmut Schmidt erzählt. Fernsehinterview von Raymond Ley mit Helmut Schmidt (Frühjahr 2005); Norddeutscher Rundfunk

2006

Verarbeitung > Gedenkstätten:
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Sturmflut-Denkmal am durch die Flut entstandenen Hohenwischer Brack in Hamburg-Francop

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

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Film: Die Sturmflut ist ein deutscher Fernsehfilm, der von teamWorx Television & Film GmbH im Auftrag des Privatsenders RTL produziert und in seiner Erstausstrahlung am 19. und 20. Februar 2006 als Zweiteiler gesendet wurde. Er erzählt die Geschichte der HamburgerSturmflut vom 16. Februar 1962. Regie führte Jorgo Papavassiliou, zu den Darstellern gehören unter anderem Götz George, Jan Josef Liefers, Benno Fürmann, Heiner Lauterbach und Nadja Uhl. Die Erstausstrahlung wurde von mehr als 11 Millionen Menschen verfolgt.

Stab:
Regie: Jorgo Papavassiliou
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Produktion: Nico Hofmann Sascha Schwingel Peter Studhalter
Musik: Harald Kloser
Kamera: Yvonne Tratz
Schnitt: Ollie Lanvermann Dietrich Toellner

Besetzung: Jan Josef Liefers, Michael Degen, Gaby Dohm, Benno Fürmann, Götz George, Jutta Speidel, Nadja Uhl, Elmar Wepper, Gil Ofarim, Henry Stange, Natalia Wörner, Walter Kreye, Heiner Lauterbach, Jürgen Schornagel, Steffen Jürgens, Barbara Schöne, Bettina Zimmermann, Christian Berkel, Rolf Kanies, Nina Bott

2005

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Film: Die Nacht der großen Flut ist ein vom NDR produzierter deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2005, der die Ereignisse der Sturmflut 1962 in Hamburg in einer Mischung aus Spielfilm und Dokumentation darstellt. Die Erstausstrahlung erfolgte am 28. Oktober 2005 auf arte, die Veröffentlichung einer 150-minütigen Fassung auf DVD erfolgte am gleichen Tag.

Stab:
Regie: Raymond Ley
Produktion: Ulrich Lenze
Musik: Hans-Peter Ströer
Kamera: Martin Gressmann
Schnitt: Tina Freitag

Besetzung: Ulrich Tukur, Christiane Paul, Florian Lukas, Tom Jahn, Arndt Schwering-Sohnrey, Sabine Urig, Hannah Schröder, Larissa Hartmann

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