Sudetenland

Sudetenland oder Sudetengebiet (in Tschechien heute meist als Pohraničí – „Grenzgebiet“ – oder einfach nur als Sudety – „Sudeten“ – bezeichnet) ist eine vorwiegend nach 1918 gebrauchte Hilfsbezeichnung für ein heterogenes und nicht zusammenhängendes Gebiet entlang der Grenzen der damaligen Tschechoslowakei zu Deutschland sowie Österreich, in dem überwiegend Deutsche nach Sprache, Kultur und Eigenidentifikation lebten (siehe Deutschböhmen und Deutschmährer).

mehr zu "Sudetenland" in der Wikipedia: Sudetenland

Inhaltsübersicht > Landschaftsdenkmale

1609

thumbnail
Sudetenland, Böhmen u. Mähren 1 Christoph Demantius, I. Neue Teutsche Weltliche Lieder 1595. Convivalium Concentuum Farrago (Das Erbe deutscher Musik)

Bedeutende Städte und Orte

1910

thumbnail
Lundenburg (B?eclav) – kam 1938 zu Deutschland aufgrund der knappen deutschsprachigen Mehrheit bei der Volkszählung von

1860

thumbnail
Brüx (Most) – hatte seit ca. 1930 eine knappe tschechische Mehrheit durch den Zuzug von Bergleuten seit etwa

Mitglieder > L

1938

thumbnail
Richard Lammel (1899–1951), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > W

1938

thumbnail
Rudolf Wenzel (Reichenberg) (* 1904), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Georg Wollner (1903–1948), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > V

1938

thumbnail
Karl Viererbl (1903–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > M

1938

thumbnail
Franz May (1903–1969), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > D

1938

thumbnail
Wilhelm Dreßler (* 1893), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Herbert David (1900–1985), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Rudolf Dietl (1892–1976), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > P

1938

thumbnail
Ernst Peschka (1900–1970), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Hubert Preibsch (1892–1959), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Anton Pfrogner (1888–1961), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > J

1938

thumbnail
Adolf Jobst (1900–1974), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > H

1938

thumbnail
Julius Hönig (1902–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Anton Hausmann (1899–1960), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Konrad Henlein (1898–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > E

1938

thumbnail
Ludwig Eichholz (1903–1964), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > F

1938

thumbnail
Ludwig Frank (Marienbad) (1883–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Karl Hermann Frank (Reichenberg) (1898–1946), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Karl Feitenhansl (1891–1951), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > R

1943

thumbnail
Wolfgang Richter (Reichenberg) (1901–1958), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, ausgeschieden am 31. März (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Alfred Rosche (1884–1947), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > K

1943

thumbnail
Franz Künzel (Reichenberg) (1900–1986), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, ausgeschieden am 31. März (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Alfred Kottek (1906–1943), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Anton Kreißl (1895–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Gottfried Krczal, Nachname ab 1942: Bergener, (1885–1966), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Franz Krautzberger (* 1913), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > S

1943

thumbnail
Rudolf Schicketanz (Reichenberg) (1900–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, ausgeschieden am 31. März (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1942

thumbnail
Anton Sandner (Asch) (1906–), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, gefallen am 13. März (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Rudolf Sandner (Eger) (1905–1983), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Franz Stiebitz (1900–1945), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Liedpostkarten nach dem Tod Anton Günthers

1943

thumbnail
Mit der Gründung des Reichsgau Sudetenland, der Annektierung böhmischer Gebiete der Tschechoslowakei, die im Deutschen Reich von 1939 bis 1945 eingegliedert wurden, erhielten die Karten den Verlagsvermerk „Anton Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Sudentgau“, statt zuvor „Böhmen“ bzw. „Erzg. Böhmen“. Diese Karten erschienen bis etwa (Anton Günther (Volksdichter))

Geschichte

1949

thumbnail
Gründung der Kirchfeldsiedlung auf einem ehemaligen Exerzierplatz, um Heimatvertriebene aus Böhmen, Mähren und dem Sudetenland aufzunehmen (Neureut (Karlsruhe))

Geschichte > Einwohnerentwicklung

1955

thumbnail
318 Einwohner, davon 95 Flüchtlinge aus dem Sudetenland und Ungarn (Nieder-Seemen)

Mitglieder > B

1944

thumbnail
Willi Brandner (1909–), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, gefallen am 29. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1942

thumbnail
Josef Barwig (1909–), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938, gefallen am 26. Mai (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Felix Bornemann (1894–1990), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Friedrich Bürger (1899–1972), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1938

thumbnail
Hubert Birke (1892–1950), Reichswahlvorschlag für die sudetendeutschen Gebiete, eingetreten nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Politik & Weltgeschehen

1963

thumbnail
Politik > Patenschaft: übernahm die Stadt Sulzbach-Rosenberg die Patenschaft für die aufgrund der Beneš-Dekrete vertriebenen Bewohner der Stadt und des Kreises Rumburg im Sudetenland, 1988 für die deutschstämmigen Ausgewiesenen aus dem egerländischen Dotterwies (Tatrovice).

1956

thumbnail
Politik > Patenstadt: übernahm die Gemeinde Bubenreuth die Patenschaft für die aufgrund der Beneš-Dekrete aus ihrer angestammten Heimat vertriebenen Deutschen aus der alten Geigenbauerstadt Schönbach (Eger) im Sudetenland.
thumbnail
Das Deutsche Reich & dessen Expansion: Einmarsch der Wehrmachtstruppen in das Sudetenland.
thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Adolf Hitler weist bei einem Gespräch den Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, an, der tschechoslowakischen Regierung gegenüber Forderungen zu erheben, denen sie nicht entsprechen kann. Die angeschürte Krise über das Sudetenland endet im Herbst im Münchner Abkommen. (28. März)
thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Sudetendeutsche Freikorps besetzen das Gebiet von Aš in der Tschechoslowakei. Der Streit um die Gebiete des Sudetenlandes münden in der Folge in die Sudetenkrise. (21. März)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Werk > Film:
thumbnail
„Als die Deutschen weg waren. Gablonz/Sudetenland“ (Ulla Lachauer)

1961

Werk:
thumbnail
Erzähltes Erbe – Auslese ostdeutscher Erzählkunst, darin Seite 27 bis 52 Maria Stona: Meine Mutter ( Marie Stonavski, geborene Koszyc, + 1890) Odertor-Verlag für Schrifttum aus dem Ost sudetenland, Heidelberg (Maria Scholz)

1939

Werk:
thumbnail
Deutsches Land kehrt heim. Ostmark und Sudetenland als germanischer Volksboden. (Joseph Otto Plassmann)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
thumbnail
nominiert als Best Actress in a Motion Picture, Drama für Transsiberian (Emily Mortimer)

1986

Ehrung:
thumbnail
Sudetendeutscher Literaturpreis (Erich Pawlu)

1942

Ehrung:
thumbnail
Joseph Freiherr von Eichendorff-Preis: Der Preis war bestimmt für das „Deutschtum“ im Sudetenland, in Böhmen, Mähren und in der Slowakei und wurde verliehen durch ein deutsches Kuratorium ohne offizielle Bindung an eine Universität, ab 1939 durch die Deutsche (Karls-)Universität Prag. (Erich Gierach)

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

Jahreswidmungen:
thumbnail
75. Jahrestag des Einmarschs deutscher Truppen im Sudetenland

"Sudetenland" in den Nachrichten