Sueben

Die Sueben (oder Sweben, Sueven, Suawen, lateinischSuebi oder Suevi, griechisch So(u)ēboi Σούηβοι/Σόηβοι) waren eine Stammesgruppe germanischer Völker.

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Geboren & Gestorben

37 n. Chr.

Gestorben:
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Marbod stirbt n. Chr. in Ravenna. Marbod, lateinisch Maroboduus, war der bedeutendste markomannische Herrscher. Im Jahre 8 v. Chr. wurde Marbod König der Markomannen, eines suebischen Volksstammes der Germanen, der im Maingebiet siedelte.

Antike

408 n. Chr.

Römisches Reich:
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Vandalen und Sueben überschreiten die Pyrenäen, wo es Konstantin III. nicht gelingt, sie aufzuhalten; sie erreichen die iberische Halbinsel und beginnen, dort sesshaft zu werden.

58 v. Chr.

Römisches Reich:
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Kampf gegen die Sueben unter Ariovist (Schlacht im Elsass)

Politik & Weltgeschehen

460 n. Chr.

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27. März: Sueben erobern die galicische Stadt Lugo, deren Kommandant ums Leben kommt.

440 n. Chr.

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Rechila, König der Sueben, erobert die von den Vandalen geräumten Städte Baetica und Sevilla.

411 n. Chr.

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König Hermerich begründet das Suebenreich in Galicien um die Provinz-Hauptstadt Braga.

409 n. Chr.

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Vandalen, Quaden, Sueben und Alanen schließen einen Ansiedelungsvertrag bezüglich ihrer Wohngebiete auf der Iberischen Halbinsel. Die Verteilung auf die Siedlungsplätze erfolgt per Los: die Sueben und die asdingischen Vandalen erhalten Galicien, die Alanen Lusitanien, die silingischen Vandalen die Baetica.

Kunst & Kultur

561 n. Chr.

Religion & Kultur:
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In der Hauptstadt des Suebenreiches halten die Bischöfe die erste Synode von Braga ab.

Ereignisse

466 n. Chr.

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Von Rom mit der Bekämpfung der Sueben auf der iberischen Halbinsel beauftragt, überqueren westgotische Truppen die Pyrenäen, zerstören Pamplona und dringen bis Braga vor.

465 n. Chr.

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Remismund führt für die Sueben den arianischen Glauben ein. Außerdem schließt er ein Bündnis mit den Westgoten.

464 n. Chr.

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Remismund wird König der Sueben im Königreich Galicien und beendet die 460 nach dem Tod von König Maldras ausgebrochenen Thronwirren.

454 n. Chr.

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In der Schlacht am Nedao gelingt es den Gepiden unter Ardarich und den mit ihnen verbündeten Völkern der Skiren, Rugier, Sueben, Heruler und Ostgoten die Reste der Hunnen unter Attilas Sohn Ellac und dessen Brüdern endgültig aus Ungarn zu vertreiben. 30.000 Hunnen, unter ihnen Ellac, finden den Tod. Die Ostgoten unter Walamar bzw. Theodemir werden rechts der Donau im oströmischen Reich angesiedelt.

448 n. Chr.

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Der katholische Rechiar wird König der Sueben als Nachfolger des Heiden Rechila.

Religion

563 n. Chr.

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Eine Synode in Braga im Swebenreich wiederholt die Verdammung der Priscillianisten.

550 n. Chr.

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um 550: Der heilige Martin von Dume bekehrt die iberischen Sweben zum Christentum.

Chronik

568 n. Chr.

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Viele Sachsen ziehen mit den Langobarden nach Italien, kehren aber bald wieder zurück, worauf es zum Streit mit den in den ehemals sächsischen Wohnsitzen angesiedelten Sueben kommt. (Sachsen (Volk))

Suebische Könige

585 n. Chr.

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Malarich

Europa

585 n. Chr.

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Leovigild, König der Westgoten, unterwirft das Reich der Sweben im Norden des heutigen Portugal.

576 n. Chr.

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Die Westgoten annektieren den südlichen Teil des Swebenreiches zwischen Tajo und Duero.

560 n. Chr.

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um 560: Die bisher arianischenSweben wechseln mit ihrem König zum katholischen Glauben; damit halten unter den christlichen Völkern Europas nur noch die Westgoten unter Athanagild (noch) am arianischen Glauben fest.

456 n. Chr.

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Oktober: Der Westgotenkönig Theoderich II. besiegt in römischem Auftrag die Sueben unter Rechiar und verhindert so deren Ausdehnung auf der Iberischen Halbinsel.

406 n. Chr.

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Wahrscheinlich am 31. Dezember fallen Vandalen, Alanen, Sueben und Alamannen gemeinsam über den Rhein in Gallien ein. Die Kontrolle der römischen Rheingrenze bricht nach dem Rheinübergang von 406 vorübergehend zusammen, die römische Rheinflotte hört auf zu existieren.

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