Syria

Die römische ProvinzSyria wurde im Jahre 63 v. Chr. vom Feldherrn Gnaeus Pompeius Magnus eingerichtet und blieb bis zur Eroberung durch die Araber in den 630er Jahren Teil des Römischen Reiches bzw. (seit 395) des Oströmischen Reiches. Das heutige Syrien, das etwas weniger als das Gebiet der römischen Provinz umfasst, ist nach ihr benannt.

Meist wird angenommen, der Name Syria sei von Assyria abgeleitet; einige Forscher glauben hingegen an einen Zusammenhang mit der Stadt Tyros – der Anlaut wurde im einheimischen antiken Dialekt offenbar wie „ts“ gesprochen, weshalb „(T)Syria“ auch nach einem der lange Zeit wichtigsten Orte der Region benannt worden sein könnte.

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Geboren & Gestorben

212 n. Chr.

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Gestorben: Papinian stirbt. Aemilius Papinianus war ein römischer Jurist und Beamter in Diensten des Kaisers Septimius Severus. Seine genaue Herkunft ist unklar. Er wurde, so nach dem Stand der Forschung, entweder in der Provinz Syria oder in Africa geboren. Papinian und Severus waren beide Schüler von Quintus Cervidius Scaevola gewesen. Möglicherweise war Papinian über die zweite Frau des Severus, Julia Domna, mit diesem verschwägert gewesen.

142 n. Chr.

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Geboren: Papinian wird geboren. Aemilius Papinianus war ein römischer Jurist und Beamter in Diensten des Kaisers Septimius Severus. Seine genaue Herkunft ist unklar. Er wurde, so nach dem Stand der Forschung, entweder in der Provinz Syria oder in Africa geboren. Papinian und Severus waren beide Schüler von Quintus Cervidius Scaevola gewesen. Möglicherweise war Papinian über die zweite Frau des Severus, Julia Domna, mit diesem verschwägert gewesen.

Zeitleiste

64 n. Chr.

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Der römische General Pompeius erobert Syrien und richtet die Provinz Syria ein, Ende des Seleukidenreichs (Hellenismus)

Politik & Weltgeschehen

72 n. Chr.

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Antiochos IV., König des römischen Klientelstaates Kommagene, wird entmachtet, nachdem er von Lucius Iunius Caesennius Paetus, dem Gouverneur Syrias, der Konspiration mit den Parthern gegen die Römer beschuldigt worden ist.

Antike

260 n. Chr.

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Römisches Reich: Frühsommer: Römisch-Persische Kriege: Valerians Orientarmee, die sich im Kampf gegen das Sassanidenreich befindet, ist geschwächt, da viele Soldaten der Pest zum Opfer gefallen sind. Als Valerian in der Schlacht von Edessa auf die Armee der Sassaniden unter Schapur I. trifft, werden er und seine Offiziere gefangen genommen. Der neue Statthalter der zurückeroberten Provinz Syria, Septimius Odaenathus, setzt den Persern erfolgreich nach, kann jedoch den Kaiser nicht mehr befreien. Nach dem schmachvollen Ende von Valerians Herrschaft brechen mehrere Aufstände aus, an denen das Römische Reich endgültig zu zerbrechen droht.

257 n. Chr.

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Römisches Reich: Kaiser Valerian gelingt es, die Stadt Antiochia am Orontes von den Sassaniden zurückzuerobern und die Kontrolle über die Provinz Syria zurückzuerlangen.

253 n. Chr.

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Römisches Reich: Uranius Antoninus wird für kurze Zeit Gegenkaiser zu Aurelian in Syrien.

253 n. Chr.

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Römisches Reich: Der König des Sassanidenreichs, Schapur I., beendet seinen Feldzug gegen Rom mit der Eroberung der Stadt Antiochia am Orontes in der Provinz Syria. Aus Schapurs Sicht wichtiger ist aber seine nun unbestrittene Herrschaft über Mesopotamien und Armenien.

252 n. Chr.

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Römisches Reich: Römisch-Persische Kriege: Das Sassanidenreich unter Schah Schapur I. greift die Ostgrenze des Römischen Reichs an. Seine Armee zieht Richtung Mittelmeer in die Provinz Syria. Die hiesigen römischen Truppen werden in der Schlacht von Barbalissos geschlagen. Die Stadt Zeugma wird zerstört.

Religion

264 n. Chr.

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In der Oasenstadt Palmyra, Provinz Syria, wird ein bedeutender Tempel für den Gott Baal errichtet. Er besteht aus rund 1.400 Säulen von jeweils 17 m Höhe.

264 n. Chr.

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Konzil von Antiochia: In Antiochia am Orontes, Provinz Syria findet ein christliches Konzil statt. Diskutiert wird besonders die Meinung des antiochischen Bischofs Paul von Samosata, der die Meinung vertritt, Jesus von Nazaret sei ein normaler Mensch gewesen und keine Erscheinungsform Gottes.

Ereignisse

267 n. Chr.

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Herbst: In Herakleia Pontike wird der Fürst von Palmyra, Septimius Odaenathus, getötet. Seine Ermordung wurde vermutlich vom römischen Kaiser Gallienus in Auftrag gegeben. Odaenathus’ Sohn Vaballathus erbt dessen Titel „König der Könige“, der ihn zum praktisch autarken Herrscher über die römische Provinz Syria macht, nicht aber die Sonderbefugnisse, die Gallienus seinem Vater übertragen hatte. Aufgrund seiner Minderjährigkeit übernimmt seine Mutter Zenobia als Regentin die eigentliche Macht und geht bald auf Konfrontationskurs mit den Römern.

44 n. Chr.

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Judäa kommt zur römischen Provinz Syria.

Asien

1291

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bis August: Der Mamlukensultan Chalil erobert die Kreuzfahrerburgen Tyros, Sidon, Haifa, Tartus und Beirut und vertreibt die letzten Kreuzfahrer aus Palästina und Syrien.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1979

Preisträger > Roman:
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Thomas Flanagan, The Year of the French (National Book Critics Circle Award)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2008

Werk:
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The Souria Towers (Architecture Studio)

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