Syrien

Syrien (amtlich Arabische Republik Syrien, arabisch الجمهورية العربية السورية al-Dschumhūriyya al-ʿarabiyya as-sūriyya) ist ein Staat in Vorderasien und Teil des Maschrek. Syrien grenzt im Süden an Israel und Jordanien, im Westen an den Libanon und das Mittelmeer, im Norden an die Türkei und im Osten an den Irak. Die Insel Zypern befindet sich etwa 125 km Luftlinie von der syrischen Küste entfernt. Mit rund 185.000 km² ist Syrien ungefähr halb so groß wie Deutschland. Im Jahr 2010 lebten knapp 21 Mio. Menschen im Land, die meisten in Aleppo, der Hauptstadtregion von Damaskus, in Homs, Hama und Latakia.

Die 63 v. Chr. begründete römische Provinz Syria war reich und bedeutend, nach der Islamisierung im Jahr 634 wechselte das Gebiet zwischen Herrschaftsansprüchen. Die Syrische Republik wurde erstmals im Jahr 1930 gegründet und im Jahr 1946 unabhängig. Seit einem Staatsstreich 1963 regiert die arabisch-sozialistische Baath-Partei das Land diktatorisch.

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Alexanderzug & -reich

331 v. Chr.

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Alexander der Große unterwirft Syrien, Ägypten und Armenien.

Reich Alexander des Großen

317 v. Chr.

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Sommer: Polyperchon gewinnt die Poleis der Peloponnes für seine Sache, scheitert aber bei der Belagerung von Megalopolis. Sein Admiral Kleitos wird kurz darauf in der Schlacht von Byzantion nach anfänglichen Erfolgen von Antigonos und Nikanor vernichtend geschlagen. Antigonos wendet sich dann ostwärts, um gegen Eumenes in Syrien zu kämpfen. Damit überlässt er Kassander die Herrschaft über die Ägäis.

Alexanderreich / Diadochenkriege

313 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes wird von seinem Vater Antigonos I. Monophthalmos zum Strategen von Syrien und Koilesyrien ernannt.

Weitere Ereignisse weltweit

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Endgültige Unabhängigkeit für den Libanon und Syrien

Politik

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Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Ägypten und zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Syrien. Beide in Kraft seit dem 16. Oktober 1960

Reich Alexanders des Großen

311 v. Chr.

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Dezember - Friedensschluss im Dritten Diadochenkrieg (Diadochenfrieden); Syrien bleibt vorerst unter der Kontrolle des Antigonos I., in Mesopotamien etabliert sich Seleukos I. Der junge Alexander IV. Aigos (12 Jahre) wird als Thronfolger seines Vaters Alexanders des Großen, dessen Reich er erben soll, anerkannt.

314 v. Chr.

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Antigonos I. greift das von Ptolemaios I. gehaltene Syrien an und belagert über ein Jahr lang die Stadt Tyros. Seleukos I. agiert unterdessen als Ptolemaios' Admiral, sichert für ihn Zypern und segelt daraufhin in die Ägäis.

319 v. Chr.

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Sommer: Tod des makedonischen Reichsverwesers Antipater. Dieser hatte als seinen Nachfolger im Amt des Regenten für den geisteskranken König Philipp III. Arrhidaios seinen Vertrauten Polyperchon bestimmt. Antipaters Sohn Kassander fühlt sich übergangen. Da auch Antigonos in Kleinasien und Ptolemaios in Ägypten Polyperchon die Anerkennung verweigern, dieser aber sich mit Eumenes verbündet, kommt es zum Zweiten Diadochenkrieg, der bis 316 v. Chr. dauert. Ptolemaios I. greift Phönizien und Syrien an. Polyperchon versucht, die griechischen Städte für sich zu gewinnen, indem er ihre Freiheit proklamiert. Dies richtet sich vor allem gegen Nikanor, den Feldherren Kassanders, der Athen über die im nahen Munychia stationierte makedonische Garnison kontrolliert.

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen

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Baschar al-Assad wird Staatspräsident von Syrien. (17. Juli)

Politik > Städtepartnerschaften

2010

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Syrien? Damaskus, Syrien (Denizli)

2002

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SyrienDamaskus, Syrien seit (Córdoba (Spanien))

Ereignisse > Politik

2014

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Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) erobert innerhalb kürzester Zeit weite Gebiete in den Bürgerkriegsländern Syrien und Irak. Eine globale Allianz verschiedener Länder versucht den Vormarsch des IS mit Luftschlägen zu verhindern. (2010er)

Politik & Weltgeschehen

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Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
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Israel und Syrien nehmen nach vier Jahren wieder Friedensverhandlungen auf
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Parlamentswahlen in Syrien
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Irak und Syrien schließen einen Vertrag über eine neue Erdölleitung
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Im Libanon brechen die schwersten Kämpfe zwischen syrischen Truppen und christlichen Milizen seit 1978 aus; Beirut und Sahla sind besonders betroffen.
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Syrien und Libyen geben den Zusammenschluss zu einem einzigen Staat bekannt.
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In Syrien übernehmen Angehörige des linken Flügels der Baath-Partei durch einen Militärputsch die Macht und stürzen den Bath-Gründer Salah ad-Din al-Bitar: Regierungschef wird S. Dschedid (Jedid), Staatspräsident wird N. el Atassi.
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In Syrien werden über 100 Industrieunternehmen verstaatlicht
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Die syrische Regierung in Damaskus erlässt das Gesetzesdekret Nr. 93, wonach eine außerordentliche Volkszählung in der Provinz Djazira zulässig ist. Als Ergebnis werden 120.000 Kurden zu „Fremden“ erklärt. Die syrischen Staatsbürgerrechte werden ihnen entzogen. Um der „kurdischen Gefahr“ entgegenzutreten, entwickelt die Regierung Pläne für die Einrichtung eines „arabischen Gürtels“. Danach soll die gesamte kurdische Bevölkerung, die auf einem 280 km langen und 15 km breiten Gebiet entlang der türkischen Grenze lebt, umgesiedelt und durch arabische Bevölkerung ersetzt werden.
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Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen.
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In Kairo beschließen die Staatschefs von Ägypten, Jordanien, Syrien und Saudi-Arabien eine Politik der "aktiven Neutralität" und erteilen damit Einmischung durch andere Staaten, wie sie in der Eisenhower-Doktrin angestrebt wird, ein Absage.
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In Syrien wird Präsident Husni az-Za'im durch das Militär gestürzt; er war erst vier Monate zuvor selbst durch einen Staatsstreich an die Macht gelangt.
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Die Kämpfe zwischen Israel und Syrien werden eingestellt.

1949

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30. März: In Syrien kommt Stabschef Husni az-Za'im durch einen Putsch an die Macht.
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Gründung des Staates Israel. Erster Ministerpräsident ist David Ben-Gurion. Der neue Staat wird rasch u.a. von den USA und der Sowjetunion anerkannt. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären dagegen Israel den Krieg (siehe: Palästinakrieg).
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Syrien wird unabhängig

649 n. Chr.

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Islamische Expansion: Der muslimische Statthalter von Syrien, der spätere Kalif Mu'awiya I., greift im Sommer mit 1700 Schiffen Zypern an, das er erobert

635 n. Chr.

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Die Araber erobern das christliche Syrien mit der Hauptstadt Damaskus sowie das christliche Palästina und attackieren die Perser in Mesopotamien.

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