Szenetypisches Päckchen

Das szenetypische Päckchen erlangte durch die Drogenaffäre von Michel Friedman im Jahre 2003 Bekanntheit. Der Begriff entstammt dem Polizeijargon; umgangssprachlich ist für das Behältnis auch Koksbriefchen üblich, Drogenkonsumenten nennen es Päckchen oder auch Brief bzw. Briefchen. Die aus einem gefalteten Blatt Papier hergestellte, einfache Verpackung eignet sich zur nahezu verlustfreien Aufbewahrung und zum Transport von pulverförmigen Stoffen wie Kokain, Speed (Amphetamin), Heroin, aber auch für Juck- oder Niespulver. Es ist auch für geringe Mengen an Saatgut geeignet.

Das Pulver wird in die Mitte eines quadratischen Stücks Papier gebracht und durch Falten in einem Dreieck eingeschlossen. Falten entlang der gestrichelten Linien ergibt die Form eines offenen Briefes, wobei ein Flügel in die Tasche des anderen eingesteckt wird. Das untere Drittel wird anschließend hochgeklappt. Es dient als Einstecktasche für die obere dreieckige Lasche.

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Frankfurt am Main/Deutschland. Bei der Durchsuchung der Kanzlei und Wohnräume des Anwalts und Politikers Michel Friedman werden drei „Szenetypische Päckchen“ gefunden, die möglicherweise Kokain enthalten. Friedman muss der Staatsanwaltschaft eine Haarprobe abgeben.

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