Türkei

Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti, deutsch Republik Türkei) ist ein Einheitsstaat im vorderasiatischen Anatolien und südosteuropäischen Ostthrakien. Das Land ist seit seiner Gründung im Jahr 1923 als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches laizistisch und kemalistisch ausgerichtet. Der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk leitete eine Modernisierung der Türkei durch gesellschaftliche und rechtliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten ein. Der türkische Staat wird planmäßig bis zu den Wahlen im November des Jahres 2019 als parlamentarische Republik organisiert sein. Danach wird das Regierungssystem zu einem Präsidialsystem geändert. Nach einem Putschversuch im Juli 2016 haben die türkische Regierung und der Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan den Ausnahmezustand verhängt.

Geographisch wird das Land meist in sieben Regionen aufgeteilt. Die Türkei hat gut 79,8 Millionen Einwohner (2016) auf einer Fläche von 783.562 km². Im Ballungsraum von Istanbul lebt knapp ein Fünftel der türkischen Bevölkerung, daneben gibt es weitere Millionenstädte wie die Hauptstadt Ankara, Izmir, Bursa, Adana, Gaziantep, Konya, Antalya und Diyarbakır. Der Grad der Urbanisierung lag 2015 bei etwa 73 Prozent. In der Türkei gibt es 16 UNESCO-Welterbestätten und zahlreiche Naturschutzgebiete.

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Ereignisse > Katastrophen

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Ein Erdbeben in der türkischen Region Erzincan fordert etwa 650 Todesopfer. (13. März)

2006

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29. März: Eine totale Sonnenfinsternis ist in Afrika, der Türkei und dem Süden Russlands zu sehen. In Deutschland ist diese nur als partielle Sonnenfinsternis wahrnehmbar. Sie ist aber wegen der Wetterbedingungen nur in Teilen Deutschlands zu sehen.

Naturereignisse

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Ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala erschüttert den Osten der Türkei. Das Epizentrum liegt 15 Kilometer von Van entfernt. Bisher sind mehr als 600 Tote geborgen.
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Ein Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert die Türkei und kostet 3 Menschen das Leben; zahlreiche werden verletzt.

Katastrophen

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Erdbeben im Nordwesten der Türkei, etwa 800 Tote
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Erdbeben der Stärke 7,4 im Nordwesten der Türkei mit dem Epizentrum Nähe der Stadt İzmit, etwa 18.000 Tote und 44.000 Verletzte
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Ein Erdbeben im Südwesten der Türkei kostet etwa 130 Menschen das Leben.
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Ein Erdbeben bei Dinar, Türkei, ca. 100 Tote

1992

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13. März: Erdbeben in der Region Erzincan, Türkei, etwa 650 Tote
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Erdbeben bei Erzurum und Kars, Türkei, etwa 1.342 Tote.
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Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote
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Erdbeben in Lice, Türkei, fast 2.400 Tote
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Erdbeben bei Bingöl, Anatolien, Türkei, etwa 1.000 Tote

1970

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28. März: Erdbeben von Gediz, West-Türkei, etwa 1.100 Tote
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Erdbeben bei Varto, Türkei, etwa 2.520 Tote.
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Ankara, Türkei. Eine libanesische Vickers Viscount 754 der Lebanese Middle East Airlines kollidiert mit einer Douglas C-47 der türkischen Luftwaffe. Die Flugzeuge stürzen in verschiedene Stadtgebiete, unter anderem in einen stark belebten Marktplatz. Alle 17 Menschen an Bord der zwei Maschinen sterben, ebenso 87 Einwohner Ankaras. 50 Verletzte
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Erdbeben der Stärke 6,0 in der Türkei, rund 1.200 Tote
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Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
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Erdbeben der Stärke 7,3 in Erbaa, Türkei, rund 3.000 Tote
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Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
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Erdbeben der Stärke 7,8 in Erzincan, Türkei ca. 30.000 Tote
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Ein Erdbeben unbekannter Stärke in der Türkei, etwa 1.700 Tote

1872

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April: Erdbeben in der Türkei, über 1.000 Tote

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