Türkei

Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti, deutsch Republik Türkei) ist ein Einheitsstaat im vorderasiatischen Anatolien und südosteuropäischen Ostthrakien. Das Land ist seit seiner Gründung im Jahr 1923 als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches laizistisch und kemalistisch ausgerichtet. Der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk leitete eine Modernisierung der Türkei durch gesellschaftliche und rechtliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten ein. Der türkische Staat wird planmäßig bis zu den Wahlen im November des Jahres 2019 als parlamentarische Republik organisiert sein. Danach wird das Regierungssystem zu einem Präsidialsystem geändert. Nach einem Putschversuch im Juli 2016 haben die türkische Regierung und der Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan den Ausnahmezustand verhängt.

Geographisch wird das Land meist in sieben Regionen aufgeteilt. Die Türkei hat gut 79,8 Millionen Einwohner (2016) auf einer Fläche von 783.562 km². Im Ballungsraum von Istanbul lebt knapp ein Fünftel der türkischen Bevölkerung, daneben gibt es weitere Millionenstädte wie die Hauptstadt Ankara, Izmir, Bursa, Adana, Gaziantep, Konya, Antalya und Diyarbakır. Der Grad der Urbanisierung lag 2015 bei etwa 73 Prozent. In der Türkei gibt es 16 UNESCO-Welterbestätten und zahlreiche Naturschutzgebiete.

mehr zu "Türkei" in der Wikipedia: Türkei

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Ankara/Türkei: Die NATO beginnt mit der Sicherung der Grenze zu Syrien, um mögliche Übergriffe im Rahmen des dortigen Bürgerkriegs abzuwehren.
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Istanbul/Türkei: Beginn der Kurzbahnweltmeisterschaften im Schwimmen
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Pervari/Türkei: Beim Absturz eines Militärhubschraubers am Berg Herekol Dağı in der Provinz Siirt werden 17 Soldaten getötet.
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Diyarbakir/Türkei: Bei Angriffen auf Stellungen kurdischer Extremisten in der Provinz Hakkari tötet das türkische Militär 42 Personen.
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Şırnak/Türkei: Bei Gefechten zwischen der Armee und der Kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Provinz Uzungeçit sind acht Menschen getötet wurden
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Şemdinli/Türkei: Die türkische Armee tötet bei Gefechten mit der PKK in Hakkâri 15 kurdische Rebellen.
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Karaköse/Türkei: Durch einen ferngezündeten Sprengsatz der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK auf eine Erdgasleitung in der Provinz Ağrı werden 28 Soldaten verletzt.
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Erzurum/Türkei: Die TSK zwingt eine armenische Frachtmaschine für Humanitäre Hilfe, zur Landung und überprüft sie auf Waffen.
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Antalya/Türkei: Bei einem Brand in einer Boeing 737-800 der Corendon Airlines erleiden 25 Personen Rauchvergiftungen.
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Akçakale/Türkei: Bei einem Selbstmordanschlag einer syrischen Terroristin werden fünf Menschen getötet.
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Tunceli/Türkei: Bei einem Anschlag der PKK werden in Ostanatolien sieben Soldaten getötet.
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Istanbul/Türkei: Mehr als 300 Armeeangehörige sind in Istanbul zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Strafgericht sieht es als erwiesen an, dass die Militärs 2003 unter dem Codenamen „Operation Vorschlaghammer“ einen Bombenanschlag auf zwei Moscheen geplant haben. Um die Unruhe in der Bevölkerung anzustacheln, die einen Putsch begünstigt, sollte außerdem ein türkischer Kampfjet über griechischem Luftraum abgeschossen werden.
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Istanbul/Türkei: Ende der Schacholympiade
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Izmir/Türkei: 58 Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak kommen beim Auflaufen eines Fischerbootes auf einen Felsen ums Leben.
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Afyonkarahisar/Türkei: Bei einer Explosion eines Munitionsdepots der türkischen Armee werden 25 Soldaten getötet.
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Şırnak/Türkei: Bei einer Schießerei zwischen der kurdischen Terrororganisation PKK und der Armee werden 30 Personen getötet.
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Istanbul/Türkei: Beginn der Schacholympiade
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Gaziantep/Türkei: Bei einem Bombenanschlag im Stadtzentrum werden acht Menschen getötet und 50 weitere verletzt.
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Hakkâri/Türkei: Bei Schießereien zwischen PKK und dem türkischen Militär werden 23 Menschen getötet.
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Hatay/Türkei: Ein türkisches Aufklärungsflugzeug vom Typ RF-4E Phantom II wird nahe dem Badeort Ras al-Bassit von der syrischen Luftabwehr abgeschossen.
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Ankara/Türkei: Prozessbeginn wegen Umsturz der Verfassungsmässigen Ordnung gegen den ehemaligen Staatspräsidenten Kenan Evren und den ehemaligen Kommandeur der Luftstreitkräfte Tahsin Şahinkaya.
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Paris/Frankreich: Die Nationalversammlung verabschiedet ein Gesetz, das die Leugnung offiziell anerkannter Genozide, darunter des Völkermordes an den Armeniern, unter Strafe stellt. Infolgedessen kommt es zu einer diplomatischen Krise mit der Türkei.
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Ankara/Türkei: Mit Recep Tayyip Erdoğan entschuldigt sich erstmals ein Ministerpräsident im Namen der Regierung für das Dersim-Massaker von 1937/38, bei dem knapp 14.000 Kurden durch Soldaten getötet und deren Siedlungen zerstört wurden.
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Mosul/Irak: Das türkische Militär marschiert infolge des neu aufgeflammten türkisch-kurdischen Konfliktes in den Norden des Landes ein.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Nach der Ausweisung des israelischen Botschafters Gabby Levy durch die Türkei fordert UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beide Länder auf, ihren Streit in Zusammenhang mit dem Angriff auf die Ship-to-Gaza-Flotte beizulegen.
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Ankara/Türkei: Die Regierung entschädigt religiöse Minderheiten mit sofortiger Wirkung für Enteignungen der letzten Jahrzehnte und erfüllt damit eine zentrale Forderung der Europäischen Union aus den Beitrittsverhandlungen.
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Pamukkale/Türkei: Archäologen lokalisieren bei Grabungsarbeiten das mutmaßliche Grab des Apostels Philippus.
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Istanbul/Türkei: Mehr als vier Jahre nach dem Mord an dem türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink verurteilt ein Gericht den Täter zu fast 23 Jahren Gefängnis.
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Ankara/Türkei: Die Adalet ve Kalkınma Partisi des amtierenden Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan gewinnt deutlich die Parlamentswahlen, scheitert aber an der Zweidrittelmehrheit.
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Dschisr asch-Schughur/Syrien: Bei einer Militäroffensive gegen die von Demonstranten beherrschte Stadt kommen Dutzende Menschen ums Leben. Infolge der anhaltenden Repressalien der Regierung unter Präsident Baschar al-Assad befinden sich zudem tausende Menschen auf der Flucht in Richtung Türkei.
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Ankara/Türkei: Bei Explosionen in zwei Fabriken kommen mindestens 17 Menschen ums Leben und mehr als 40 weitere werden verletzt.
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Wien/Österreich: Der türkische Botschafter Kadri Ecvet Tezcan sorgt mit heftiger Kritik an der Integrationspolitik des Landes für diplomatische Verstimmung zwischen beiden Ländern.
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Istanbul/Türkei: Staatspräsident Abdullah Gül und der deutsche Bundespräsident Christian Wulff legen im Stadtteil Beykoz den Grundstein für die Deutsch-Türkische Universität.
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Ankara/Türkei: Erstmals hält mit Christian Wulff ein deutscher Bundespräsident eine Rede in der Großen Nationalversammlung.
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Gevaş/Türkei: Zum ersten Mal seit fast 100 Jahren wird in der armenischen Kirche zum Heiligen Kreuz auf der Insel Akdamar im Vansee wieder eine christliche Messe abgehalten.
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Diyarbakır/Türkei: Bei einem Anschlag auf einen Bus kommen im Südosten des Landes mindestens zehn Menschen ums Leben und 15 weitere werden verletzt.
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Istanbul/Türkei: Im Finale der Basketball-Weltmeisterschaft 2010 gewinnen die Vereinigten Staaten mit 81:64 gegen die Gastgeber.
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Gündogdu/Türkei: Bei einem Erdrutsch im Nordosten des Landes kommen mindestens zwölf Menschen ums Leben und mehr als sieben weitere werden verletzt.
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Jerewan/Armenien: Präsident Sersch Sargsjan vereinbart mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew die Verlängerung des Nutzungsrechtes des Truppenstützpunktes an der Grenze zur Türkei bis 2044.
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Diyarbakır/Türkei: Bei Gefechten zwischen der Armee und der Arbeiterpartei Kurdistans im Südosten des Landes kommen mindestens 13 Menschen ums Leben und drei weitere werden verletzt.
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Siirt/Türkei: Bei Gefechten zwischen der Armee und der Arbeiterpartei Kurdistans im Südosten des Landes kommen mindestens 17 Menschen ums Leben.
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Diyarbakır/Türkei: Bei Gefechten zwischen der Armee und der Arbeiterpartei Kurdistans im Südosten des Landes kommen mindestens 20 Menschen ums Leben und mehr als 14 weitere werden verletzt.
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Antalya/Türkei: Bei einem Busunglück kommen mindestens 16 Menschen ums Leben und 25 weitere werden verletzt.
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Zonguldak/Türkei: Bei einem Grubenunglück im Norden des Landes kommen mindestens 28 Menschen ums Leben.
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Ankara/Türkei: Die Regierung Recep Tayyip Erdoğan hebt das Emasya-Protokoll auf, das es dem Militär erlaubt hat, in einzelnen Provinzen der Türkei die Macht zu übernehmen, ohne dass es dazu von der Landräten oder von Gouverneuren ermächtigt werden musste.
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Istanbul/Türkei: Mehmet Ali Ağca, der am 13. Mai 1981 ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübte, wird aus der Haft entlassen.
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Jerusalem/Israel: Die Türkei droht mit dem Abzug ihres Botschafters Ahmet Oğuz Çelikkol, nachdem dieser von israelischen Vertretern ungerecht behandelt wurde. Anschließend entschuldigt sich der Vize-Außenminister für die ungerechte Behandlung des türkischen Botschafters.
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Ankara/Türkei: Das Verfassungsgericht verbietet die größte Kurdenpartei DTP wegen ihr nachgesagter Verbindungen zum Terrorismus.
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Devecikonağı/Türkei: Durch eine Methangasexplosion in einem Kohlebergwerk sterben mindestens 19 Bergleute.
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Diyarbakır/Türkei: Bei einer Protestkundgebung gegen die Haftbedingungen von Kurdenführer Abdullah Öcalan wird bei Zusammenstößen mit der Polizei ein Student getötet.
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Zürich/Schweiz: Armenien und die Türkei unterzeichnen zwei Abkommen zur Normalisierung ihrer Beziehungen, die durch den Völkermord an den Armeniern und dem Bergkarabachkonflikt seit Jahrzehnten erheblich belastet sind.
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Istanbul/Türkei: Die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds wird von massiven Straßenprotesten begleitet.
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Troja/Türkei: In der legendären antiken Stadt entdecken Archäologen an der bisher bekannten äußeren Stadtgrenze ein Doppelgrab aus der Spätbronzezeit.
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Istanbul/Türkei: Nach einem schweren Sturm mit heftigen Regenfällen wird im Nordwesten des Landes eine fünfköpfige Familie vermisst. Im Schwarzen Meer zerbricht vor dem türkischen Küstenort Kilyos ein vor Anker liegendes Frachtschiff, die Besatzung wird gerettet. Am Mittwoch reißt eine Flutwelle in Istanbul mindestens 31 Menschen in den Tod.
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Tarsus/Türkei: Bei einem schweren Autounfall in der Türkei sind mindestens neun Menschen getötet worden.
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Istanbul/Türkei: Auf einer Einkaufsstraße wird ein deutscher Tourist erstochen. Der Mann stirbt in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
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Ankara/Türkei: Nach jahrelangen Vorverhandlungen wird der Vertrag für den Bau der Nabucco-Pipeline unterzeichnet.
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Mardin/Türkei: Beim Massaker von Mardin im Südosten der Türkei kommen 44 Menschen ums Leben. Weitere 17 Menschen werden schwer verletzt.
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Straßburg/Frankreich: Nach anfänglichem Widerstand der Türkei einigen sich die NATO-Staaten auf den dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen als neuen Generalsekretär. Er wird dieses Amt voraussichtlich am 1. August 2009 antreten.
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Ankara/Türkei: Egemen Bağış wird zum ersten türkischen Europaminister ernannt. Er übernimmt von Außenminister Ali Babacan die Leitung der Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union.
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Ankara/Türkei: Im Rahmen politischer Reformen beginnt der staatliche Rundfunksender TRT mit der Ausstrahlung eines kurdischen Fernsehprogrammes.
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New York City/Vereinigte Staaten: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wählt Österreich, Japan, Mexiko, Uganda und die Türkei zu den neuen fünf nichtständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates. Island, welches sich ebenfalls beworben hatte, wird nicht gewählt.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Eröffnung der 60. Frankfurter Buchmesse. Gastland der dreitägigen Messe ist die Türkei. Die Preisverleihungen finden am 17.Oktober statt.
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Ankara/Türkei: Bei einem PKK-Angriff auf einen türkischen Grenzposten kommen 17 Soldaten und 27 PKK-Rebellen ums Leben.
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Istanbul/Türkei: Der Bombenanschlag auf ein Einkaufszentrum im Istanbuler Stadtteil Güngören, bei dem am 27. Juli 2008 17 Tote und 154 Verletzte verursacht wurden, soll nach Angaben des türkischen Innenministers Besir Atalay aufgeklärt sein. Es seien 8 Tatverdächtige seit Mitte der Woche in Untersuchungshaft.
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Konya/Türkei: Beim Einsturz eines Wohnhauses im Dorf Balcilar in der Nähe von Konya kommen 17 Schülerinnen eines Korankurses ums Leben.
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Ankara/Türkei: Auf Antrag des Generalstaatsanwalts Abdurrahman Yalçınkaya beginnt das Verfassungsgericht seine Verhandlungen über ein Verbotsverfahren gegen die Regierungspartei AKP Adalet ve Kalkınma Partisi von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan.
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Istanbul/Türkei: Zwei Bombenanschläge an einem Einkaufszentrum im Stadtteil Güngören fordern mindestens 17 Tote und 154 Verletzte. Die Anschläge werden der kurdischen Arbeiterpartei PKK zugerechnet.
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Türkei: Die Regierung der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP verhaftet mehrere ehemalige Generäle des Militärs, oppositionelle Journalisten und prominente Gegner der AKP durch die Polizei.
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Ankara/Türkei: Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Untergrundbewegung Ergenekon werden 21 Personen, darunter zwei pensionierte 4-Sterne Generäle verhaftet
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Malaysia/Kuala Lumpur: Oppositionsführer Anwar Ibrahim flüchtet in die türkische Botschaft.
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Türkei: Das türkische Verfassungsgericht hat am Donnerstag die Verfassungsänderung der Regierung von Ministerpräsident Tayyip Erdogan zur Aufhebung des Kopftuchverbots an Universitäten für unzulässig erklärt.
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Ankara/Türkei: Im Kopftuchstreit haben sich die regierende AKP und die nationalistische MHP auf ein Ende des Kopftuchverbotes an Hochschulen geeinigt. AKP und MHP argumentieren, Millionen von Kopftuchträgerinnen in der Türkei dürften nicht länger mit einem Bildungsverbot bestraft werden.
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Düsseldorf/Deutschland: Rund 10.000 Menschen demonstrieren für Frieden im Grenzgebiet Türkei/Irak.
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Diyarbakir/Türkei: Türkische F 16 bombardieren ein kurdisches PKK-Hauptquartier in Nordirak.
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Antalya/Türkei: Nach der Entlassung aus der acht Monate währenden Untersuchungshaft reist der Deutsche Marco Weiss zurück zu seiner Familie nach Deutschland.
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Ankara/Türkei: Die türkische Regierung gibt Marsch-Erlaubnis für das türkische Militär im kurdischen Norden des Irak.
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Türkei: Die türkische Polizei nimmt einen 22 Jährigen Terrorverdächtigen fest, welcher mit den in Deutschland im September vereitelten Terroranschlägen zusammenhängen könnte.
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Türkei: Die acht türkischen Soldaten, die am 21. Oktober 2007 von der PKK als Geiseln genommen wurden, wurden freigelassen. Ein PKK-Sprecher sagt, dies sei ein Zeichen um eine friedliche Lösung zu finden.
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Türkei: US-Außenministerin Rice besucht Abdullah Gül, um über das Vorgehen gegen die PKK zu beraten. Gegen Rice gibt es Demonstrationen.
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Ankara/Türkei: Die türkische Regierung fordert von Europa gegen die PKK vorzugehen und nach Europa geflüchtete PKK-Kämpfer auszuliefern
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Ankara/Türkei: Türkei zu Militäreinsatz im Nordirak entschlossen -Kritik an US- Bedenken. Ankara ist entschlossen, militärisch gegen kurdische Separatisten im Nordirak vorzugehen -obwohl die USA um einen Aufschub einer solchen Operation gebeten haben. Der türkische Ministerpräsident Erdogan sagt: „Wir brauchen von niemandem Erlaubnis“.
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Ankara/Türkei: Bei einem Referendum in der Türkei wurde eine Verfassungsänderung befürwortet. Künftig wird der Staatspräsident nicht mehr vom Parlament sondern direkt vom Volk gewählt. Die Amtszeit des Präsidenten wird von sieben auf fünf Jahre verkürzt.
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Ankara/Türkei: Das türkische Parlament erlaubt einen Militäreinsatz im Grenzgebiet zwischen Irak und Türkei, um gegen die PKK vorzugehen.
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Istanbul/Türkei: Ein ägyptisches Flugzeug verunglückt bei der Landung. Weil sich die Räder nicht ausfahren lassen, landet das Flugzeug auf dem Rumpf und fängt Feuer. Es wird niemand verletzt.
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Ankara, Türkei: Im dritten Wahlgang wurde der bisherige Außenminister und ehemalige Ministerpräsident der Türkei, Abdullah Gül, zum neuen Staatspräsidenten gewählt.
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Ankara, Türkei: Nach der vorgezogenen Parlamentswahl 2007 in der Türkei am 22. Juli 2007 findet am 20. August 2007 der 1. Durchgang der erneuten Präsidentenwahl statt; der wiederum antretende türkische Außenminister Abdullah Gül scheitert erwartungsgemäß im türkischen Parlament mit den 341 Stimmen seiner AKP vorläufig erneut. Die 99 Abgeordneten der MHP bleiben der Wahl fern. Der zweite Wahlgang ist für Freitag, den 24. August 2007 angesetzt.
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Ankara/Türkei: Die Parlamentswahlen in der Türkei gewinnt die konservative AKP mit knapp 50 Prozent der Stimmen. Recep Tayyip Erdoğan kann allein weiterregieren.
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Istanbul, Türkei: Ein halbes Jahr nach der Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink beginnt in Istanbul der Prozess gegen den jugendlichen Haupttäter und 17 weitere Angeklagte.
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Straßburg/Frankreich: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei zum vierten Mal innerhalb eines Monats wegen schwerer Folter verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass zwei Männer und eine Frau im Juni 1995 in der Anti-Terrorabteilung des Istanbuler Polizeipräsidiums mehrere Tage lang misshandelt wurden: mit Elektroschocks an den Genitalien, Schlägen, Aufhängen an den Armen und Schlafentzug. Die Regierung in Ankara muss den drei Opfern zusammen 45.000 € Schmerzensgeld zahlen.
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Ankara/Türkei: In der türkischen Hauptstadt zündet der Selbstmordattentäter Güven Akkuş mit Verbindungen zur PKK einen Bombensatz auf einem belebten Markt vor einem Bürogebäude. Sechs Menschen werden getötet, rund 100 Personen verletzt. Nach Angaben des Gouverneurs von Ankara, Kemal Onal, ist der Attentäter durch einen Daumenabdruck und eine DNA-Analyse überführt worden, da er vor Jahren wegen der Mitgliedschaft und des Anklebens illegaler Plakate der türkischen kommunistischen Organisation - der TİKB - inhaftiert worden war.
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Ankara/Türkei: Abdullah Gül, Präsidentschaftskandidat der türkischen Regierungspartei AKP, verpasst in der ersten Runde der Präsidentenwahl die notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament. Bei den anschließenden Massendemonstrationen gehen in Istanbul Hunderttausende von Bürgern auf die Straßen, um gegen die noch amtierende Regierung Recep Tayyip Erdoğans und ihren Kandidaten Gül zu protestieren, da von ihm der „Laizismus Atatürks und die Grundwerte der Republik“ bedroht seien. Auch die Armee warnt unmissverständlich. Falls erneut ein AKP-Mitglied Staatspräsident werden, werde sie „ihre Haltung und ihr Vorgehen deutlich machen.“ Die Opposition erhebt wegen eines angeblichen Verfahrensfehlers Anklage vor dem Verfassungsgericht, dass bereits vor dem geplanten zweiten Wahlgang am 2. Mai eine Entscheidung treffen muss.
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Malatya/Türkei: Bei einem Überfall auf einen christlichen Verlag sind drei Menschen, darunter einem Deutschen, die Kehlen durchgeschnitten worden; ein weiterer Mitarbeiter wurde lebensgefährlich verletzt. Das Verlagshaus, das unter anderem in der Osttürkei Bibeln verteilt, war wegen seiner missionarischen Tätigkeit zuvor mehrfach Ziel von Drohungen.
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Ankara/Türkei: Auf dem Tandoğanplatz demonstrieren über eine Million Menschen gegen eine mögliche Kandidatur des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan bei den sogenannten Republikprotesten für die Wahlen des Staatspräsidenten im Mai.
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Ankara/Türkei: Bei einem Erdbeben der Stärke 5,3 auf der nach oben offenen Richterskala im Südosten der Türkei (Provinz Elazığ) werden mindestens 35 Menschen verletzt, als sie in Panik auf die Straße flüchten.
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Brüssel: Die im türkischenWahlrecht verankerte Zehn-Prozent-Klausel ist nach Meinung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gültig. Nach diesem Gesetz werden die Stimmen für eine Partei, die bei der Nationalratswahl weniger als zehn Prozent bekommen hat, auf nationaler Ebene nicht berücksichtigt.
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Istanbul/Türkei: Türkische Sicherheitskräfte erzielen einen Erfolg gegen das weltweite Terror-Netzwerk Al-Qaida: Bei landesweiten Razzien werden insgesamt 46 Verdächtige verhaftet. Die Aktion erfolgt zeitgleich in Konya, Istanbul, Izmir, İzmit und Mardin.
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Ankara/Bagdad: Beim Absturz einer türkischenChartermaschine vom Typ Antonow An-26 bei dichtem Nebel 2,5 km vor der Landebahn des US-Militärflugplatz Balad kommen 33 Insassen ums Leben. Nach ersten Angaben des Außenministeriums überleben zwei Menschen den Absturz.
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Brüssel/Ankara: Die Beitrittsverhandlungen der Türkei zur Europäischen Union werden nach dem Beschluss der EU-Außenminister in acht von 35 Bereichen „auf Eis gelegt“. Nach zehnstündigen Verhandlungen finden die 25 Minister einen Kompromiss, der das vorherige Ultimatum zur Öffnung aller türkischen Häfen und Flugplätze für Zypern ablöst. Die Verhandlungen in diesen Teil-Bereichen sollen erst dann fortgesetzt werden, wenn sich die Türkei nicht mehr weigert, ihre Häfen und Flughäfen für das EU-Mitgliedsland Zypern zu öffnen, und damit das Ankara-Protokoll über die Zollunion umsetzt. Damit setzt sich allerdings auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier gegenüber dem härteren Kurs der Bundeskanzlerin Angela Merkel durch, die eine ständige Revision mit festen Fristen gefordert hatte. Zypern sichert seinerseits im Gegenzug zu, den direkten Handel zwischen dem türkischen Nordzypern und der EU nicht länger zu blockieren.
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Türkei und EU: 2 Tage vor Ablauf des Ultimatums der Union, die Türkei müsse ihre Flug- und Seehäfen für (Süd)-Zypern öffnen, bietet Ankara mündlich einen Kompromiss an, der einen Hafen und den Flughafen Ercan betreffen soll. Trotz Urgenz unterbleibt eine schriftliche Äußerung, sodass die teilweise Aussetzung der Beitrittsverhandlungen wirksam bleibt. Auch ein Treffen des nordzyprischen Präsidenten Mehmet Ali Talat mit EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn löst die Unklarheiten nicht. Der finnische EU-Ratsvorsitz schlägt vor, beim Außenministertreffen am Montag die Beitrittsverhandlungen in einigen Kapiteln auszusetzen.
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Papst Benedikt XVI. beginnt seine Türkei-Reise mit einem Besuch des türkischen Premiers Erdoğan und des Atatürk-Mausoleums in Ankara.
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Helsinki/Finnland: Die Europäische Union stellt der Türkei ein Ultimatum: Der Staat müsse innerhalb der kommenden Woche Häfen und Flughäfen auch für Schiffe und Flugzeuge aus der Republik Zypern öffnen, wenn die Beitrittsverhandlungen in bisheriger Form fortgesetzt werden sollen. Finnlands Regierungschef Matti Vanhanen, der turnusgemäß dem Europarat vorsitzt, mahnt die Verpflichtungen ein, die die Türkei hinsichtlich der Zollunion eingegangen ist.
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Europäische Union: In einem neuen Bericht wird die Türkei für ihre geringen Fortschritte beim Reformprozess kritisiert, dem Westbalkan wird weitestgehend ein positiver Trend, vor allem in den Wirtschaftsbereichen, diagnostiziert.
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Türkei: Der frühere Ministerpräsident Bülent Ecevit stirbt im 81.Lebensjahr. Er war insgesamt in 7 Regierungen tätig.
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Chios/Griechenland: Laut türkischen Angaben hat die griechische Küstenwache 40 Flüchtlinge zur Abschreckung vor der türkischen Küste über Bord geworfen. Sechs Personen ertrinken, drei werden vermisst und 31 Flüchtlinge (Palästinenser, Libanesen, Tunesier, Iraker und Algerier) werden von der türkischen Küstenwache gerettet. Das griechische Außenministerium und das Handelsmarineministerium in Athen erklären, keine Information über einen derartigen Fall zu haben. Allerdings erklärt das Außenministerium, sich nicht an ein bilaterales Abkommen zu halten, das eine Rückführung illegaler Migranten aus der Türkei ermögliche
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* Brüssel und Türkei: Das Europaparlament kritisiert, dass der türkische Reformprozess zu schleppend verlaufe. Wenige Stunden später gibt die Regierung in Ankara bekannt, dass sie die EU-Sozialcharta ratifiziert habe. Nur drei Elemente seien ausgenommen, da die Volkswirtschaft dafür noch nicht reif sei: Mindestlöhne, gleicher Lohn für Frauen und völlige Gewerkschaftsfreiheit
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Istanbul/Türkei: Der unterschenkelamputierte Alex Zanardi gewinnt mit seinem BMW 320i den 15. Lauf zur Tourenwagen-WM (WTCC)
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Singapur: Bei einem Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) beschließen die 184 Mitgliedstaaten mit 90,6 Prozent ihrer Stimmen die Anhebung der Stimmanteile der vier wichtigen Schwellenländer VR China, Mexiko, Südkorea und der Türkei um insgesamt 1,8 Prozentpunkte. Die anderen Schwellenländer Indien und Brasilien votieren gegen diese Reform, die im weiteren Verlauf eine Neuordnung der Machtverhältnisse analog zu der gestiegenen Wirtschaftskraft mancher Länder einleiten soll.
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Diyarbakir/Türkei: In der hauptsächlich von Kurden bewohnten osttürkischen Stadt Diyarbakir sterben 11 Menschen an den Folgen einer Bombenexplosion neben einer Bushaltestelle am Rande eines Parks. Nach Angaben der türkischen Polizei galt die ferngezündete Bombe ursprünglich einem anderen Ziel.
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Berlin/Deutschland: Nach einer OECD-Studie zur Ausbildung von Hochqualifizierten haben Deutschland und Österreich den Anschluss an vergleichbare Staaten verloren. Damit riskiert man insbesondere in der BRD die Zukunft als führende Industrienation. Zwar stieg der Anteil der Hochschulabsolventen geringfügig auf 20,6 Prozent, in anderen Ländern beträgt er jedoch im Schnitt 36,8 % eines Jahrgangs. Nur Österreich, Tschechien und die Türkei haben eine schlechtere Ausbildungsbilanz. Andreas Schleicher, der die OECD-Studie als Experte begleitete, führt dies vor allem darauf zurück, dass in Deutschland bloß 38,8 % eines Altersjahrgangs die allgemeine Hochschulreife erlangen, während der OECD-Durchschnitt nun 67,7 Prozent erreicht. Mit dem Aufkommen weitere geburtenschwacher Jahrgänge werde sich der Trend noch verstärken. Kritiker halten Schleicher entgegen, in seinen Analysen einseitig und simplifizierend vorzugehen, ohne auf die Eigenheiten des deutschen Bildungssystems einzugehen oder die Bedeutung der beruflichen Bildung zu beachten.
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Straßburg/Ankara: Nach einem Bericht des Europarates gibt es nach wie vor Folter und Misshandlungen in türkischen Gefängnissen und Polizeiwachen. Die Politik der Nichtduldung seitens der EU beginne aber zu greifen. Der Bericht aus Straßburg beruht auf einer einwöchigen Inspektionsreise, die das Anti-Folter-Komitee im Dezember 2005 nach Istanbul, Adana und Van unternommen hatte.
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Ankara: Die Türkei erwägt, sich am UNO-Friedenstruppe für den Libanon zu beteiligen. Ein Einsatz zu der von der UNO beschlossenen Entwaffnung der Hisbollah wird allerdings abgelehnt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan rechnet jedoch mit der Zustimmung seines Parlaments.
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Anatolien/Türkei: Erneut suchen kurdische Extremisten mit einem Terroranschlag im Südosten Einfluss auf das politische Leben der Türkei: Durch einen Sprengsatz in einem Mülleimer werden neun Menschen verletzt und zwei getötet. Die Bombe war nahe einem Teegarten deponiert worden, der hauptsächlich von Polizisten besucht wurde. Sie wurde mit Fernzündung ausgelöst, als sich ein Beamter näherte, um das verdächtige Objekt genauer zu untersuchen.
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Izmir/Türkei: Bei Bombenanschlägen auf mehrere türkische Touristenorte (Antalya, Marmaris) durch Terroraktionen einer Splittergruppe der PKK, der „Freiheitsfalken Kurdistans“ werden drei Menschen getötet. Der türkischen Polizei gelingt am Abend die Vereitelung eines weiteren Anschlags in Izmir.
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EU, Türkei: In den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wird das erste - noch unproblematische - Verhandlungskapitel Forschung und Wissenschaft abgeschlossen. Zuvor erreicht Zypern mit einer Blockadedrohung eine verschärfte EU-Forderung an die Türkei, die Zollunion auch auf Zypern anzuwenden und dessen Regierung anzuerkennen. Bisher verweigert Ankara dem griechischen Teil Zyperns den Zugang zu Schiffshäfen und Luftraum.
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Europäische Union, Türkei: Als Folge kurdischer Anschläge nimmt die Bereitschaft Ankaras zu den von Brüssel geforderten Reformen - Menschenrechte und kulturelle Freiheiten für die etwa 20 Millionen Kurden - ab, und der türkische Nationalismus gewinnt seit Beginn der Beitrittsverhandlungen im Oktober 2005 an Zustimmung. Auf entsprechende Kritik von Erweiterungskommissar Olli Rehn antwortet Außenminister Abdullah Gül, dass der Reformprozess keineswegs stillstehe und neue Regelungen bevorstünden. Sie enthalten laut Gül mehr Rechte für nicht-moslemische Glaubensgemeinschaften und beschränken die Macht der Armee. Mehr Rechte für die Kurden sind allerdings nicht vorgesehen, ebenso wenig ein politischer Dialog. Die Regierung Erdogan lehnt jede Amnestie und auch Verhandlungen mit Kurdenführern ab, die der PKK nahestehen.
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Türkei: Für den EU-Kandidaten wird der Kurdenkonflikt zur Beitrittshürde. Seit die als Terrorgruppe eingestufte PKK-Partei 2004 ihre einseitige Waffenruhe aufkündigte, kam es öfters zu Kämpfen, die sich Ende März durch die Erschießung von 14 PKK-Kämpfern bei Diyarbakir verschärften und zu einem Aufruhr unter den Kurden führten. Seit 3 Wochen kamen 20-30 Zivilisten ums Leben; gegen die Massenkundgebungen patrouillieren nun wieder türkische Panzer durch die Kurdenstädte im Südosten Anatoliens. Die Unruhen greifen auch auf Istanbul und Izmir über, wo ebenfalls Millionen Kurden leben. (ORF)
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Türkei: Der zuletzt etwas beruhigte Konflikt zwischen Staatsführung und der kurdischen Bevölkerung im Südosten und Westen bricht wieder aus. In zahlreichen Städten kommt es zu Straßenschlachten zwischen Kurden und der Polizei.
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Deutschland. Mit Tiefstwerten bis unter minus 34 Grad ist die Nacht vom 22. zum 23. der bisher kälteste Tag im Winter 2005/06. Bundesweit waren seit dem 22. Januar mindestens vier Menschen erfroren. Die Kältewelle aus Russland erreichte aber auch Frankreich, Tschechien, Rumänien, Österreich, Ungarn, Griechenland und die Türkei. Besonders schlimm bleibt die Lage in Polen. Dort erfroren seit Winterbeginn 150 Menschen, mindestens 21 allein am Wochenende 21./22. Januar.
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Istanbul/Türkei. Am Morgen wird der Attentäter Mehmet Ali Ağca aus dem Gefängnis entlassen. Er hatte am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz in Rom den im April 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. mit mehreren Schüssen schwer verletzt. In Italien wurde Ağca auf Wunsch des Papstes nach 19 Jahren Haft begnadigt, obwohl er zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden war. Zwei Jahre zuvor hatte er Abdu Ipekci, den Chefredakteur der Tageszeitung „Milliyet”, erschossen. 2000 wurde er an die Türkei ausgeliefert und erneut zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, die durch eine Amnestie in 10 Jahre Haft umgewandelt wurde. Durch seine gute Führung wurde er nun nach 5 Jahren Haft entlassen.
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Istanbul/Türkei. Ein weiteres an der Vogelgrippe erkranktes Kind ist verstorben. Dabei handelt es sich um eine jüngere Schwester der zwei bereits vor einigen Tagen verstorbenen Geschwister.
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Ankara: Nach dem Tod eines 14 Jahre alten Jungen in der Türkei wird der Verdacht auf Vogelgrippe vom Gesundheitsministerium in Ankara zunächst dementiert (siehe auch 6. Januar).
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Türkei: Die Schweiz qualifiziert sich in Istanbul gegen Türkei für die WM 2006 in Deutschland.
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Izmir/Türkei: Ein schweres Erdbeben bei der Großstadt Izmir verursacht in der Nacht zum Freitag viele Zerstörungen, 37 Verletzte und zwei Todesopfer. Das Epizentrum lag rund 45 km südwestlich von Izmir. Das Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala war auch auf vorgelagerten griechischen Inseln wie Chios und Samos zu spüren.
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Istanbul/Türkei: Ein Verwaltungsgericht in der türkischen Metropole Istanbul verbietet mit einstweiliger Verfügung eine Konferenz über den Vorwurf des Völkermordes an den Armeniern. Das teilte ein Veranstalter der Nachrichtenagentur AFP in Istanbul mit. An dem Treffen an der Bosporus-Universität wollten Wissenschaftler teilnehmen, die anders als die offizielle Türkei davon ausgehen, dass es im Ersten Weltkrieg im damaligen Osmanischen Reich einen Völkermord an den Armeniern in Anatolien gegeben hat.
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Ankara/Türkei. Der türkische Außenminister Abdullah Gül hat den CDU-Vorschlag einer „privilegierten Partnerschaft“ der Türkei mit der Europäischen Union als „illegitim und unmoralisch“ bezeichnet. Gül zeigt sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen seines Landes mit der EU wie geplant am 3. Oktober beginnen (siehe: Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union).
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Brüssel/Berlin. Die EU-Kommission hat die Türkei am Mittwoch aufgefordert, das Ende Juli unterzeichnete Zollunions-Protokoll vollständig umzusetzen. Ankara müsse vor allem auch zyprischen Schiffen die Benutzung türkischer Häfen erlauben, sagte die Sprecherin von Erweiterungskommissar Olli Rehn in Brüssel.
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Istanbul/Türkei: Bei der Explosion zweier Bomben im türkischen Urlaubsort Antalya sind nach Polizeiangaben sechs Menschen verletzt worden. Die Bomben explodierten in Papierkörben im Zentrum der Stadt.
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Istanbul/Türkei. Der FC Liverpool gewinnt das Champions-League-Finale 2005 gegen den AC Mailand im Elfmeterschiessen mit 6:5 (3:3 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung). Milan-Abwehrspieler Paolo Maldini schießt mit dem 1:0 nach 52 Sekunden das früheste Tor einer Partie in der UEFA Champions League.
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Edirne/Türkei. Auf der Internationalen Roma-Konferenz wurden die Probleme der ca. 15 Millionen Roma in Europa diskutiert, insbesondere deren Stellung in der Türkei.
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Türkei. Bei Gefechten zwischen türkischen Truppen und Kurden im Südosten der Türkei werden insgesamt 26 Kämpfer beider Seiten getötet.
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Türkei. Auf den Lira-Scheinen werden 6 Nullen gestrichen. Die Neue Türkische Lira ist seit heute offizielles Zahlungsmittel. Durch die Währungsreform wird der „größte“ Geldschein der Welt (20.000.000 TL, 20 Mill.Türk Lirasi) zu 20 YTL (11 €); größter Schein sind 100 YTL. Die Inflation (seit 1971 im Mittel über 40 %) sank 2004 auf 9 Prozent.
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Brüssel/Belgien. Die Europäische Union nimmt ab dem 3. Oktober 2005 Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf. Voraussetzung ist die Anerkennung der Republik Zypern durch die Türkei. Bulgarien und Rumänien sollen am 1. Januar 2007 beitreten können, die Unterzeichnung ist für den 25. April 2005 vorgesehen.
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Brüssel/Belgien. In der belgischen Hauptstadt beginnt der EU-Rat der Staats- und Regierungschefs aller Mitgliedsstaaten. Hauptthema ist ein möglicher Beschluss über den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei .
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Berlin/Deutschland. Der Deutsche Bundestag spricht sich mehrheitlich für eine Aufnahme von Beitrittsgesprächen zwischen der EU und der Türkei aus.
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Straßburg/Frankreich. Das Europaparlament stimmt in einer Resolution mit 407 zu 262 Stimmen für die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.
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Istanbul/Türkei. Bei einem Brand in einem Kino werden 164 Menschen verletzt.
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Ankara/Türkei. Berlin und Ankara erörtern die Möglichkeit einer Lieferung von 350 deutschen Leopard-2-Kampfpanzern an die Türkei.
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Berlin/Deutschland. "Die Grünen schließen eine neue Panzerlieferung an die Türkei aus, falls sich herausstellen sollte, dass ehemalige NVA-Panzer tatsächlich gegen Kurden eingesetzt werden." Mit dieser Aussage reagierte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, auf einen gestern ausgestrahlten Bericht des ZDF-Magazins "Frontal 21", wonach ehemaliges DDR-Kriegsgerät gegen aufständische Kurden eingesetzt worden sein soll.
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Düsseldorf/Deutschland. Der als "Kalif von Köln" bekannt gewordene Metin Kaplan ist nach Angaben der Landesregierung Nordrhein-Westfalens nach monatelangem Rechtsstreit in die Türkei abgeschoben worden.
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Brüssel/Belgien. Die EU-Kommission empfiehlt die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, die aber nicht notwendigerweise in einen Beitritt der Türkei zur EU münden müssten. Ein konkretes Datum für den Beginn der Verhandlungen wurde noch nicht genannt, da dies eine Sache der Staats- und Regierungschefs sei, die bei einem Gipfel am 17. Dezember endgültig über dieses Thema entscheiden. EU-Kommissionspräsident Romano Prodi betont, dass die Aufnahme von Verhandlungen "unter Auflagen" empfohlen wird. Es sei die vollständige Umsetzung der Reformen in der Türkei und die Beachtung der Menschen- und Grundrechte sicherzustellen. Bei Rückschritten könnten die Gespräche wieder ausgesetzt werden.
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Brüssel/Europäische Union. Nach der Zusicherung des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan, dass die türkische Strafrechtsreform ohne der zuletzt vieldiskutierten Bestrafung von Ehebruch passieren wird, steht laut dem EU-Kommissar für EU-Erweiterung, Günter Verheugen einer Aufnahme von Beitrittsgesprächen nichts mehr im Wege. Er habe sich auch bei einem mehrtägigen Besuch davon überzeugt, dass es nicht gerechtfertigt sei, die Türkei der "systematischen Folter" zu beschuldigen.
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Türkei. Bei einem Minenunglück im Norden der Türkei sterben mindestens 19 Arbeiter
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Türkei. Bei einem Zusammenstoß zweier Züge im Nordwesten der Türkei, auf halber Strecke zwischen Ankara und Istanbul, werden 36–39 Menschen getötet und 88 verletzt.
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Istanbul/Türkei. Bei Bombenexplosionen in zwei Hotels um 2 Uhr morgens kamen ein Iraner und ein Türke ums Leben. Mindestens 9 Menschen wurden verletzt. Zu dem Attentat bekennen sich sowohl Islamisten als auch Kurden.
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Türkei. Bei einem Zugunglück nahe der anatolischen Stadt Sakarya, 150 km östlich von Istanbul, sind am Abend etwa 36 Menschen ums Leben gekommen, 79 Menschen wurden verletzt. Vier Waggons überschlugen sich auf freier Strecke. Es waren 230 Passagiere an Bord. Der Hochgeschwindigkeitszug ist erst im Juni in Betrieb genommen worden. Er soll die Reisezeit auf der knapp 600 Kilometer langen Strecke auf nur fünf Stunden verkürzen. Fachleute warnten, dass die Strecke dafür noch nicht ausgebaut sei.
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Basel/Schweiz. Eine erneute Schießerei in Basel fordert ein Todesopfer. Der Ehemann des Opfers feuerte am Vormittag auf dem Basler Marktplatz Schüsse ab, welche seine Ehefrau in den Kopf trafen. Der Schütze wurde festgenommen; beide Beteiligten waren türkische Bürger.
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Türkei. Die kurdische PKK beendet den seit 5 Jahren andauernden Waffenstillstand. Nach Angaben des Kommandorats der Hêzên Parastina Gel wird die Waffenruhe am 1. Juni gebrochen werden.
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Istanbul/Türkei. Die Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest 2004. Sängerin Ruslana behauptet sich mit ihrem Song „Wild Dance“ mit 280 Punkten vor Serbien und Montenegro (263) und Griechenland (252). Somit findet der 50. ESC im Jahr 2005 in der Ukraine statt. Der deutsche Beitrag von Max landet mit 93 Punkten auf Platz 8.
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Istanbul/Türkei. Malta schaffte mit einem von Ralph Siegel produzierten Song die Qualifikation zum Eurovision Song Contest 2004.
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In Istanbul/Türkei findet die Qualifikationsrunde zum Eurovision Song Contest 2004 statt.
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Die Türkei befürchtet aufgrund der Misshandlung irakischer Gefangener durch US-Soldaten eine weitere Destabilisierung des Iraks.
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Ankara/Türkei. In der Türkei werden eine Reihe von Verfassungsänderungen beschlossen, um entsprechenden Forderungen der EU im Rahmen der Beitrittsverhandlungen nachzukommen.
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Bursa/Türkei. Mit der Festnahme von mindestens 16 mutmaßlichen Mitgliedern der Terrorgruppe Ansar al-Islam (Unterstützer des Islam) vereitelt die türkischen Polizei vermutlich einen Anschlag auf den NATO-Gipfel, der am 28. und 29. Juni 2004 stattfinden soll. Zu dem Treffen werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet. Die Gruppe steht offenbar in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida von Osama bin Laden. Die Verhaftungen stehen im Zusammenhang mit Razzien, bei denen Sprengstoff, Waffen, Computer, falsche Reisepässe sowie CDs sichergestellt wurden. Dabei wurden laut Medienangaben auch Privatwohnungen und Geschäftsräume in Istanbul durchsucht.
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Ankara/Türkei. In der Türkei wird die Todesstrafe vollständig abgeschafft.
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Köln/Deutschland. Dem als Kalif von Köln bekannt gewordenen Islamistenführer Metin Kaplan wird die Anerkennung als politischer Flüchtling in Deutschland entzogen. Die Möglichkeit einer Abschiebung in die Türkei wird geprüft.
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Istanbul/Türkei. Bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf das britische Konsulat und eine britische Bank wurden mindestens 27 Menschen getötet und über 450 verletzt. Unter den Getöteten befand sich auch der britische Generalkonsul Roger Short. Obwohl sich die Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten zu den Anschlägen bekannte, vermuten die Behörden die al-Qaida als Urheber.
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Istanbul/Türkei. Bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf Synagogen im Zentrum der Stadt sind 22 Menschen getötet worden. Über 300 Menschen wurden verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich die Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten. Behörden vermuten allerdings Al-Qaida hinter den Anschlägen.
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Türkei. Die türkische Armee veranstaltete eine Offensive gegen die kurdische PKK. Dabei sind mindestens 4 kurdische Kämpfer getötet worden.
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Ankara/Türkei. Das türkische Parlament stimmt mehrheitlich für die Entsendung türkischer Truppen in den Irak, um dort zur Friedenssicherung eingesetzt zu werden. Später zieht die Türkei angesichts der andauernden angespannten Sicherheitslage ihr Angebot zurück.
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Berlin/Deutschland. Der türkische Ministerpräsident Recep Erdoğan ist in Deutschland zu Besuch. Thema dürfte vor allem der EU-Beitritt des europäisch-asiatischen Grenzlandes sein. Derweil hat Amnesty International die Menschenrechtsverletzungen der Türkei erneut kritisiert.
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Türkei. Im Norden der Türkei kam es zu einem schweren Busunglück. Dabei kamen 19 Menschen ums Leben. Vermutlich war ein Bremsdefekt die Ursache.
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Irak. Im Norden Iraks nehmen US-Soldaten der 173. US-Luftlandebrigade in der Stadt Silemani mehrere dort operierende türkische Armeeangehörige fest; sie werden mit Säcken über den Köpfen abgeführt und verhört. Nach türkischen Protesten lässt die USA die Soldaten nach 60 Stunden wieder frei. Der Vorfall wird als Sackaffäre bekannt.
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Düsseldorf/Deutschland. Das Oberlandesgericht Düsseldorf verfügt, dass Metin Kaplan, der selbsternannte Kalif von Köln, nicht an die Türkei ausgeliefert, sondern aus der Haft entlassen werden soll. Man vermutet, dass ein faires Verfahren in der Türkei nicht gegeben ist.
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Türkei. Beim Absturz einer ukrainischen Yak-42 unweit der Stadt Trabzon sterben die 12 Besatzungsmitglieder und alle an Bord befindlichen 62 spanischen Soldaten, die von einem Einsatz in Afghanistan in ihre Heimat zurückflogen.
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Lettland. In Riga wird der Eurovision Song Contest ausgetragen. Siegerland ist die Türkei mit "Everyway that I can" von Sertab Erener.
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Bingol/Türkei. Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 kommen in der Türkei mindestens 87 Menschen ums Leben.
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Irak-Krieg: Die Nachbarstaaten des Iraks (Saudi-Arabien, Iran, Jordanien, Kuwait, Türkei und Syrien) forderten die USA und Großbritannien zum Rückzug aus dem Irak auf. Außerdem sprachen sie sich gegen eine "Ausbeutung der irakischen Ölvorkommen durch die US-amerikanische Besatzungsmacht" aus.
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Irak-Krieg: Irak. Der ehemalige Finanzminister von Saddam Hussein, Hekmat Misban Ibrahim el Assawi wurde von Irakern an US-amerikanische Soldaten übergeben. Er stand an 45. Stelle auf der Liste der von den USA meistgesuchten Regierungsvertreter der irakischen Regimevertreter.
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Irak-Krieg: Kirkuk. Die kurdischen Kämpfer verließen die Stadt wieder, um sie den US-amerikanischen Truppen zu überlassen. Damit sieht die Türkei "keine Notwendigkeit" mehr in den Irak einzumarschieren.
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Irak-Krieg: Bagdad. Amir el Saadi, der Präsidentenberater von Saddam Hussein, stellte sich in der Hauptstadt als erster der irakischen Führung freiwillig den US-amerikanischen Streitkräften.
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Irak-Krieg: Irak Bagdad. Im Zentrum der Stadt gab es heftige Detonationen. Aus der Nähe des Flughafens war Artilleriefeuer zu hören. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN gab es bei den US-amerikanischen Truppen Probleme mit dem Nachschub. Beim Verlassen der Stadt geriet die Autokolonne des russischen Botschafters im Irak, Wladimir Titorenko unter Beschuss. Basra. Britische Truppen rücken von drei Seiten her ins Stadtzentrum vor und stoßen nach britischen Angaben nur noch vereinzelt auf Widerstand. Ain Sifni. Die Stadt im Norden des Landes wurde des Peschmerga-Kommandeurs Babekir Zebari von kurdischen Truppen eingenommen. Nordirak. Die Kurden begannen damit Truppen zusammenzuziehen. Nach Angaben des kurdischen Politikers Mola Bachtijar soll die Zahl der Kämpfer von weniger als 400 vor einer Woche auf etwa 1500 gestiegen sein. Bei dem Angriff eines US-amerikanischen Kampfjets auf eigene US-amerikanische Spezialeinheiten und kurdische Kämpfer kamen mindestens 18 Kurden ums Leben. Mehr als 40 Menschen sollen verletzt worden sein.
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Irak-Krieg: Demonstrationen. Spanien. Die Proteste gegen die Politik der Regierung von Ministerpräsident José María Aznar wurden kurz vor den im Mai anstehenden landesweiten Regionalwahlen immer wütender. Militante Kriegsgegner griffen sogar die Parteizentralen der regierenden Volkspartei an. 91 Prozent der Bevölkerung sind gegen die Kriegspolitik der Regierung. Türkei. In Istanbul kam es am Rande von Kundgebungen zu Ausschreitungen, bei denen die Polizei Tränengas einsetzte. USA. In Oakland in Kalifornien bei San Franzisco trat der Sänger Harry Belafonte bei einer Demonstration von etwa 5000 Menschen auf und sagte, er sei Politiker leid, die "unsere Söhne und Töchter in ein fremdes Land schicken, um die Interessen einiger weniger, mächtiger, kranker Leute in diesem Land zu schützen".
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Irak-Krieg: Türkei. In Istanbul kam es am Rande von Kundgebungen zu Ausschreitungen, bei denen die Polizei Tränengas einsetzte.
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Irak-Krieg: Irak Bagdad. An zwei Fronten wurde nach US-amerikanischen Angaben die "Bagdad-Division" der Republikanischen Garden vernichtend geschlagen. Die Stadt Kut, etwa 150 Kilometer vor Bagdad, und Kerbela, etwa 100 Kilometer davor, sollen erobert worden sein. Die US-amerikanischen Truppen sollen bis auf 30 Kilometer an die Stadt vorgerückt sein. Hilla. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz warf den Alliierten vor, gestern bei der Bombardierung der Stadt die international geächteten Streubomben eingesetzt zu haben. ZDF-Korrespondent Ulrich Tilgner berichtet von Kindern, Säuglingen und Erwachsenen mit Splitterverletzungen.
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Irak-Krieg: Türkei. Nach einem Gespräch zwischen Abdullah Gül und US-Außenminister Colin Powell wurde die Zusage des Landes zu einer logistischen Unterstützung der US-amerikanischen Truppen im Nordirak bekanntgegeben.
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Vereinigte Staaten: Die Regierungen der Vereinigten Staaten und der Türkei haben sich nach wochenlangem Tauziehen auf die Stationierung von etwa 62.000 US-Soldaten in der Türkei geeinigt. Dafür erhält die Türkei Kredite und Bürgschaften in Milliardenhöhe.
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Türkei: Der Chef der Regierungspartei AKP, Recep Tayyip Erdoğan, darf zur Nachwahl im Bezirk Siirt antreten und kann bei einem Sieg das Amt von Regierungschef Abdullah Gül übernehmen.
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Türkei: Das Land erwartet von den Vereinigten Staaten konkrete Gegenleistungen für die Unterstützung der US-amerikanischen Irak-Politik. Recep Tayyip Erdoğan nannte den derzeitigen Kurs als änderbar.
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Brüssel/Belgien: Der NATO-Rat hat sich auch in einer zweiten Sondersitzung nicht auf Planungen zum Schutz der Türkei im Fall eines Irak-Krieges einigen können. Belgien und Frankreich halten am Veto gegen den Antrag der Vereinigten Staaten fest, der Einspruch wird von Deutschland unterstützt; damit ist das am 6. Februar eingeleitete Schweigeverfahren angehalten.
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Diyarbakir/Türkei: Bei einem Notlandeversuch auf dem Flughafen sterben 75 Menschen und fünf können aus dem Wrack gerettet werden.
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Japan und Südkorea: Die Türkei belegt bei der WM in Japan und Südkorea überraschend den dritten Platz. Der Stürmer Hakan Sükür schiesst nach einem Pass von Ilhan Mansiz bereits nach elf Sekunden ein Tor. Dieses Tor geht als schnellstes Tor bei einer WM in die Geschichte ein.
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Türkei: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 fordert im Westen der Türkei 44 Todesopfer.
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Türkei: Bei dem Erdbeben von Gölcük um 03:02 Uhr Ortszeit (UTC 00:01:39) sterben 18.373 Menschen. Das Erdbeben erreichte die Magnitude 7,6 auf der Richterskala und die am stärksten betroffenen Städte waren İzmit, Yalova, Gölcük und Adapazarı.
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Istanbul/Türkei: Die 24. Schwimmeuropameisterschaften enden in Istanbul. Deutschland führt den Medaillenspiegel mit 36 Stück an. Am zweiten Platz liegt Russland und am Dritten die Niederlande.
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Türkei: Ein türkisches Staatssicherheitsgericht verurteilt Abdullah Öcalan, der Gründer und Chef der Arbeiterpartei Kurdistans, wegen Hochverrats gemäß Art. 125 tStGB a.F. zum Tode. Das Urteil wird unter anderem auf europäischen Druck hin nicht vollstreckt und 2002 mit der Abschaffung der Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt.
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Türkei: Bülent Ecevit von der Demokratik Sol Parti (DSP) wird Ministerpräsident der Türkei und leitet in Folge bis zum 18. November 2002 die 56. und 57. Regierung des Landes.
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Türkei: Am Tag nach dem Tod von Uğur Mumcu durch eine Bombe protestieren Zehntausende Menschen in verschiedenen Großstädten des Landes.

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