T. S. Eliot

T. S. Eliot (1934)
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Lizenz: CC-PD-Mark

T. S. Eliot (1934)

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Thomas Stearns Eliot (* 26. September 1888 in St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten; † 4. Januar 1965 in London, England) war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Eliot studierte Philosophie und Literatur in Harvard. Nach einem Studienjahr an der Sorbonne und einem Aufenthalt 1914 an der Universität Marburg wanderte Eliot zu Beginn des Ersten Weltkriegs nach London aus und lebte fortan überwiegend dort. Er arbeitete zunächst als Lehrer, dann von 1917 bis 1925 in der Auslandsabteilung der Lloyds Bank bis zu seinem Eintritt in das Verlagshaus Faber und Faber, in dessen Leitung er über Jahrzehnte wirkte. In den 1920er Jahren verbrachte er viel Zeit in Paris. 1927 wurde er britischer Staatsbürger und trat der Church of England bei.



Leben




Eliot wurde in St. Louis als Sohn einer angesehenen Bostoner Familie geboren, deren Vorfahren im 17. Jahrhundert von England nach Amerika ausgewandert sind. Zunächst studierte er in Harvard, später an der Sorbonne in Paris Mathematik, Philosophie sowie europäische und asiatische Sprachen. 1911 kehrte er als Doktorand an die Harvard-Universität zurück, bevor er 1914 endgültig nach Europa ging. Seine erste Station dort war Marburg, wo er an einem Ferienkurs der Universität teilnahm. Als der Erste Weltkrieg begann, zog er zunächst nach London und schließlich nach Oxford. In dieser Zeit veröffentlichte er in der von Ezra Pound herausgegebenen Catholic Anthology sein erstes bedeutendes Gedicht The Love Song of J. Alfred Prufrock. Nach Amerika kehrte er in der Folge nur noch als Besucher zurück.In England arbeitete er zunächst als Bankangestellter, wurde dann jedoch Direktor eines angesehenen Verlagshauses. 1915 heiratete er Vivienne Haigh Wood. Bei einer Reise nach Paris im Jahr 1920 begegnete er erstmals James Joyce, mit dem ihn später eine Freundschaft verband. 1922 gründete er die literarische Zeitschrift The Criterion, deren Herausgeber er bis zu ihrer Einstellung im Jahr 1939 blieb. Im selben Jahr erschien sein erstes Hauptwerk, das VerseposDas wüste Land (englischer Originaltitel The Waste Land), und wurde mit dem Dial-Preis für besondere Verdienste um die amerikanische Literatur ausgezeichnet. Eliot wurde damit auf einen Schlag berühmt.1927 erwarb Eliot die britische Staatsbürgerschaft und trat der Church of England bei. Sein Auftreten in dieser Zeit war betont britisch, was so weit ging, dass er sich einen englischen Akzent zulegte. Viele Aspekte der amerikanischen Tradition lehnte er ab. Dennoch reiste er zunächst zurück in die Vereinigten Staaten, um 1932 und 1933 eine Gastprofessur für Poetik in Harvard zu übernehmen....

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1948

Nobelpreise:
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Literatur: Thomas Stearns Eliot

Geboren & Gestorben

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Gestorben: T. S. Eliot stirbt in London, England. Thomas Stearns Eliot war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
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Geboren: T. S. Eliot wird in St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten geboren. Thomas Stearns Eliot war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

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T. S. Eliot starb im Alter von 76 Jahren. T. S. Eliot war im Sternzeichen Waage geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1994

Werk > Kritik:
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The Varieties of Metaphysical Poetry. Entstehungsjahr unbekannt, Erstveröffentlichung

1959

Werk > Drama:
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The Elder Statesman (dt. Ein verdienter Staatsmann).

1957

Werk > Kritik:
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On Poetry and Poets (dt. Dichter und Dichtung).

1954

Werk > Kritik:
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Religious Drama: Mediaeval and Modern.

1954

Werk > Drama:
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The Confidential Clerk (dt. Der Privatsekretär).

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Midnight in Paris ist eine romantische Filmkomödie aus dem Jahr 2011 von Regisseur Woody Allen, der auch das Drehbuch zum Film schrieb, wofür er 2012 den Oscar erhielt. In der Hauptrolle ist Owen Wilson zu sehen.

Stab:
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Produktion: Letty Aronson, Stephen Tenenbaum, Jaume Roures
Musik: Stephane Wrembel
Kamera: Darius Khondji, Johanne Debas
Schnitt: Alisa Lepselter

Besetzung: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard, Michael Sheen, Nina Arianda, Kurt Fuller, Mimi Kennedy, Corey Stoll, Cole Porter, Alison Pill, Tom Hiddleston, Sonia Rolland, Kathy Bates, Marcial Di Fonzo Bo, Adrien Brody, Man Ray, Daniel Lundh, Léa Seydoux, Carla Bruni, T. S. Eliot, Henri Matisse, Henri de Toulouse-Lautrec, Paul Gauguin, Edgar Degas, Michel Vuillermoz

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