TGN1412

TGN1412 ist ein agonistischer monoklonaler Antikörper, der gegen das CD28-Antigen auf T-Lymphozyten gerichtet ist und zur Behandlung von Multipler Sklerose, Blutkrebs und Rheuma vorgesehen war. Der Antikörper wurde von der Würzburger Firma Tegenero Immuno Therapeutics entwickelt und durch Boehringer Ingelheim im Auftrag hergestellt. Es war der erste Wirkstoff, den TeGenero zur Marktreife entwickeln wollte. Der Nutzen des Antikörpers sollte nach Angaben des Herstellers darin bestehen, bei Autoimmunkrankheiten und Blutkrebs ein zu stark oder ein zu schwach reagierendes Immunsystem therapeutisch auszubalancieren.

Bekannt wurde TGN1412 auch in Nicht-Fachmedien, als es während einer klinischen Studie zu schwerwiegenden Zwischenfällen (so genannten schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen) bei den gesunden Probanden kam.

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Bei einer klinischen Studie des von der Firma TeGenero entwickelten Antikörpers TGN1412 an sechs Menschen im Londoner Northwick Park Krankenhaus kommt es zu einem so genannten schwerwiegenden unerwünschten Ereignis. Die Probanden schweben tagelang in Lebensgefahr. (13. März)

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