Tadschikistan

???????? ?????????? (kyrillisch)
Dschumhurii Todschikiston
Republik Tadschikistan

Flagge Tadschikistans

Tadschikistan (tadschikischin kyrillischer Schrift: Тоҷикистон Todschikiston; amtlich Republik Tadschikistan, tadschikisch Ҷумҳурии Тоҷикистон Dschumhurii Todschikiston, russischРеспублика ТаджикистанRespublika Tadschikistan, in nicht-deutscher Transkription meist Tajikistan oder Tadjikistan) ist ein Binnenstaat in Zentralasien. Hauptstadt Tadschikistans ist Duschanbe.



Geschichte




Für den Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit und vom Nomadentum zu einer sesshaften Ackerbaukultur steht in Tadschikistan beispielhaft die proto-urbane Siedlung Sarasm, die von etwa 3500 v. Chr. bis 2000 v. Chr. existierte. In dieser Zeit entwickelte sich Sarasm zu einem der größten Zentren für die Verarbeitung von Zinn und Kupfer in Zentralasien und für den Fernhandel mit Metallen bis nach Mesopotamien und ins Indus-Tal.Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. war das Gebiet Tadschikistans abwechselnd unter der Herrschaft der Perser und Saken, ab etwa 330 v. Chr. gehörte es zum Reich Alexanders des Großen. Im 8. Jahrhundert erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tadschikistan Kolonie Russlands, 1924 entstand die der Usbekischen SSR unterstellte Tadschikische ASSR, die 1929 – erweitert um die Region um Chodschent – zur Tadschikischen Sozialistischen Sowjetrepublik erhoben wurde.1991 erklärte sich Tadschikistan für unabhängig und versank sofort im Tadschikischen Bürgerkrieg zwischen islamischen Fundamentalisten und der Regierung von Emomalij Rahmonow. Der Bürgerkrieg endete mit einer Regierungsbeteiligung der Fundamentalisten.Zur Beilegung über Jahrhunderte andauernder Grenzstreitigkeiten mit China hat das tadschikische Parlament nach zwölf Jahren Verhandlungen am 12. Januar 2011 ein Gesetz zur Übergabe von 1100 km² unbewohntem Hochland im Pamir an das östliche Nachbarland ratifiziert. Dadurch soll die Stabilität und Sicherheit des Landes gewährleistet bleiben.Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 wurden US-Truppen in Chorugh und Duschanbe sowie Soldaten Frankreichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region (die Grenzsicherung nach Afghanistan erfolgte bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bachtijar Chudojnasarow stirbt in Berlin. Bachtijar Chudojnasarow war ein tadschikisch-russischer Regisseur und Filmproduzent. Gelegentlich wird sein Name auch gemäß der englischen Transkription in den Schreibweisen Bakhtyar oder Bakhtiar Khudojnazarov angegeben.
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Gestorben: Abutalip Ibischanowitsch Achmetow stirbt in Duschanbe. Abutalip Ibischanowitsch Achmetow war ein kasachischer Diplomat und Botschafter Kasachstans in Tadschikistan.
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Gestorben: Muborakscho Mirsoschojew stirbt. Muborakscho Abdulwahhobowitsch Mirsoschojew, auch bekannt als Muborakscho (?????????) oder als Mischa (????), war ein Sänger, Songwriter und Schauspieler der Volksgruppe der Pamiri. Er gilt nebst der Gruppe um Daler Nasarow – deren Mitglied er war – als Pionier der tadschikischen Rockmusik.
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Gestorben: Iskandar Chatlonij stirbt in Moskau. Iskandar Chatlonij war ein tadschikischer Hörfunkjournalist.
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Gestorben: Rahmon Nabijew stirbt in Chudschand. Rahmon Nabijewitsch Nabijew war ein sowjetischer und tadschikischer Politiker sowie der erste gewählte Präsident der Republik Tadschikistan.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1987

Erfolgreichste Sportler:
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Zweifacher Weltmeister:
Sergei Litwinow (URS) , außerdem Olympiasieger 1988 und Olympiazweiter 1980
Andrei Abduwalijew (TJK) (1993, 1995), außerdem Olympiasieger 1992
Iwan Zichan (BLR) (2003, 2005) (Hammerwurf)

1983

Erfolgreichste Sportler:
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Zweifacher Weltmeister:
Sergei Litwinow (URS) , außerdem Olympiasieger 1988 und Olympiazweiter 1980
Andrei Abduwalijew (TJK) (1993, 1995), außerdem Olympiasieger 1992
Iwan Zichan (BLR) (2003, 2005) (Hammerwurf)

Feier- und Gedenktage

1991

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Tadschikistan: Unabhängigkeit von der Sowjetunion (9. September)

Mitglieder

1992

Kunst & Kultur

Kultur:
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Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tadschikistan. In Kraft seit dem 18. Juni 2003

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan; etwa 4.000 Tote werden gezählt.
Katastrophen:
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Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 in Tadschikistan und Afghanistan gibt es ca. 2.300 Tote.
Katastrophen:
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Ein durch ein Erdbeben ausgelöster Bergsturz im Pamir traf den oberhalb des tadschikischen Ortes Chait gelegenen See Chaus-Chait. Die resultierende Mure überrollte den Ort und begrub rund 18.000 Bewohner unter einer zwanzig bis dreißig Meter hohen Schicht aus Schlamm und Geröll.

Politik & Weltgeschehen

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Parlamentswahlen in Tadschikistan.
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Tadschikistan. Nach Parteienverbot können sich jetzt alle Parteien registrieren lassen.
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Tadschikistan wird Mitglied in der UNESCO
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Tadschikistan wird unabhängig

Wirtschaft

Wirtschaft > Staatshaushalt

2005

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Militär: 3,9? %

Gewinner der namensgleichen Neuauflage

2008

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(in Sotschi) - Tahmina Niyazova (Tadschikistan? Tadschikistan) - "Hero" (Intervision-Liederwettbewerb)

Tagesgeschehen

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Duschanbe/Tadschikistan: Bei einem Helikopterabsturz in der östlichen Region Rasht kommen mindestens 28 Menschen ums Leben.
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Duschanbe/Tadschikistan: Bei einem Anschlag auf einen Militärkonvoi im Südosten des Landes kommen mindestens 25 Menschen ums Leben.
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Duschanbe/Tadschikistan: Bei den Parlamentswahlen gewinnt die Volksdemokratische Partei von Präsident Emomalii Rahmon mit 71,69 Prozent der Wählerstimmen.
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Bischkek/Kirgisistan: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 kommen im Grenzgebiet von Kirgisien und Tadschikistan mindestens 65 Menschen ums Leben.
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Minsk und Duschanbe: Weißrussland soll für russisches Erdgas hingegen 105 $ zahlen (mehr als verdoppelter Preis) und überdies 50 % der Anteile am Pipeline-Verteilsystem an den Gazprom-Konzern abtreten. Indessen stimmt Tadschikistans Energiefirma Tajikgaz den ebenfalls verdoppelten Preisen für Erdgas aus Usbekistan zu; 2007 sind Lieferungen von 700 Mill. Kubikmeter Gas für 70 Mill. Dollar vorgesehen. Das zentralasiatische Usbekistan ist nach Russland und Turkmenistan der drittgrößte Erdgaslieferant der früheren Sowjetunion.

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