Musik

Nummer 1 Hit > Deutschland > Singles:
thumbnail
US5 - Maria

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Jean Charles de Menezes stirbt in London. Jean Charles de Menezes ist das Opfer eines Anti-Terroreinsatzes der Londoner Polizei, der am 22. Juli 2005 in der Station Stockwell der London Underground stattfand. Der 27-jährige Mann, ein seit drei Jahren in London lebender Brasilianer, wurde dabei von Beamten in Zivil aus nächster Nähe erschossen. Den verfügbaren Informationen nach handelte es sich um die gezielte Tötung wegen der Verwechslung mit einem zu diesem Zeitpunkt nur aufgrund von Indizien Verdächtigen. Der Fall löste insbesondere in seiner Heimat Betroffenheit aus und führte zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Brasilien und Großbritannien.

Sport

Leichtathletik:
thumbnail
Jelena Issinbajewa, Russland, erreichte im Stabhochsprung der Damen 5,00 Meter.

Tagesgeschehen

thumbnail
Berlin. Vor dem Reichstagsgebäude (auf dem Platz der Republik) stürzt ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Platzer Kiebitz mit einer maximalen Abflugmasse von 400 kg einer Privatperson ab. Die Sicherheit wird innenpolitisch heftig diskutiert. Man geht von einem Selbstmord aus.
thumbnail
Hamburg. Die Welternährungsorganisation der UNO schlägt Alarm: In der Sahelzone Westafrikas droht nach Ernteausfällen 3,6 Millionen Menschen, davon allein 800.000 Kleinkindern, der Hungertod in den nächsten Wochen. Im Niger, in Mali und Burkina Faso sterben bereits tausende Menschen an akutem Nahrungsmangel. Rechtzeitige Warnungen der Hilfsorganisationen seit November 2004 wurden von der Tsunami-Katastrophe überschattet und von den Medien weitgehend ignoriert. Die Geberländer gaben erst 3,6 Millionen Dollar von geforderten 30 Millionen an die UNO. Die Welternährungsorganisation plant ein Programm für 1,2 Millionen Menschen, das auf Soforthilfe der Geberländer angewiesen ist, wenn es das Schlimmste noch verhüten soll. Die jetzige Zuspitzung der Not-Situation war nach einhelliger Meinung der Hilfsorganisationen vermeidbar, rechtzeitige Hilfe hätte nur einen Bruchteil der jetzt nötig gewordenen Kosten beansprucht. Nun seien Sofortspenden in Millionenhöhe unumgänglich.

"22.7.2005" in den Nachrichten