Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel ist eine 1945 gegründete überregionale Tageszeitung aus Berlin. Er hat neben der Berliner Zeitung die höchste Auflage unter den Berliner Abonnementblättern und wird im Unterschied zu dieser vor allem in den westlichen Bezirken der Stadt gelesen. Die verkaufte Auflage beträgt 110.889 Exemplare, ein Minus von 20,8 Prozent seit 1998. Das Motto der als liberal eingestuften Zeitung ist rerum cognoscere causas – die Ursachen der Dinge erkennen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Heinz Ohff stirbt in Berlin. Heinz Ohff war ein deutscher Kunstkritiker und Feuilletonchef des Berliner Tagesspiegels von 1961 bis 1987 sowie Autor; er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym N. Wendevogel.
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Gestorben: Cordula Bölling-Moritz stirbt in Berlin. Cordula Bölling-Moritz war eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin. Sie arbeitete als verantwortliche Moderedakteurin beim Tagesspiegel in Berlin.
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Gestorben: Franz Karl Maier stirbt in Berlin. Franz Karl Maier war Verleger und Herausgeber des Tagesspiegels (1949–1984).
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Gestorben: Karl Silex stirbt in Köln. Karl Heinrich Silex war Journalist und Chefredakteur der Deutschen Allgemeinen Zeitung von 1933 bis 1943 und des Tagesspiegels von 1955 bis 1963.
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Gestorben: Walther Karsch stirbt in Berlin. Walther Karsch war ein deutscher Journalist, Theaterkritiker und Herausgeber der Berliner TageszeitungDer Tagesspiegel.

Stimmen zum Feuerreiter

1989

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Heinz Ohff: „Er (Heinrich Eduard Jacob) war ja nicht nur Dichter, sondern auch Reporter, nicht nur Redakteur (1921-1924 Herausgeber der einflussreichen Zeitschrift Der Feuerreiter), sondern auch Reiseschriftsteller.“ In: „Der Tagesspiegel“, Berlin, 8. Oktober (Der Feuerreiter. Blätter für Dichtung und Kritik)

Alumni

2004

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Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegel seit (Otto-Suhr-Institut)

Kunst & Kultur

2000

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Inszenierungen von Faust II: – Faust-Projekt von Peter Stein: erste ungestrichene Gesamtaufführung beider Teile durch ein Berufstheaterensemble – mit Bruno Ganz als „alter“ und Christian Nickel als „junger“ Faust. Johann Adam Oest und Robert Hunger-Bühler teilten sich die Rolle des Mephisto. Dorothee Hartinger gab die Margarete. Insgesamt waren 80? Mitarbeiter, davon 33? Ensemble- Schauspieler beschäftigt. Sponsoren: EXPO? , Deutsche Bank, DaimlerChrysler, Mannesmann, Ruhrgas, die Deutsche Bundesregierung, der Berliner Senat, die Stadt Wien und 850? Privatsponsoren. Premiere am 22./23.? Juli und Serie bis 24.? September? auf der EXPO? in Hannover, Gastspiel in Berlin (21.? Oktober? bis 15.? Juli? 2001) und Wien (8.? September bis 16.? Dezember? 2001). Die Aufführungsdauer (ìncl. Pausen) betrug 21? Stunden, reine Spielzeit 15? Stunden, aufgeteilt auf 3? Wochenend- bzw. 4 (oder 5?) Abendvorstellungen, in eigens für dieses Großprojekt adaptierten Hallen. In den beiden Spielhallen wurden 18? unterschiedliche Bühnenräume realisiert, zwischen denen das Publikum gehend wechselte. Der einheitliche Eintrittspreis betrug 233? €. Der Regisseur Peter Stein, selbstkritisch, fünf Jahre nach dem 15? Mio.? € Großprojekt: „Du gehst in die dritte oder vierte Vorstellung und siehst, was das für ein Schrott ist.“ (Der Tagesspiegel, 1. Oktober 2005) (Faust. Der Tragödie zweiter Teil)

Kritiken

2004

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„Die Dramaturgie, sofern man den Begriff hier anwenden darf, folgt dem Prinzip der Nummernrevue, eine Parodie auf den Vorspann von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ inklusive. Doch Vorsicht: im Kino ist der Zuschauer konzentrierter als vor dem Fernseher. Gags werden hier nicht beliebig zwischen Werbeunterbrechungen serviert, sondern treiben gefälligst die Handlung voran.“ – Frank Noack, Der Tagesspiegel vom 28. Oktober (7 Zwerge – Männer allein im Wald)

1996

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Der Tagesspiegel (Jan Schulz-Ojala über die Berlinale), 13. Februar 2008: „Mit einem englischen Film, in dem geradezu unverschämt unermüdlich die wahre Sonne scheint, erobert mit Mike Leigh einer der Großveterane des New British Cinema sein Publikum im Gelächtersturm und – endlich! – mit Szenenapplaus. Die demonstrierte gute Laune in Happy-Go-Lucky aber muss sich gegen existenzielle Tragik behaupten; folglich ist auch das Ende nicht konfekthaltig happy, sondern schöner, weiter und offener. Ja, wenn er so viel Glück hat wie seine Heldin, dann macht Mike Leigh den goldenen Hattrick perfekt – und holt nach der Palme für Lügen und Geheimnisse und dem Löwen für Vera Drake (2004) in Berlin seinen Goldenen Bären.“

Schriften > Zeitungsartikel

2005

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Vorne Kiez, hinten Garten, in: Der Tagesspiegel, 23. Juli (Klaus Theo Brenner)

Kritiken > Weitere Kritiken

2005

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Christiane Peitz: Überstehen ist alles. Science-Fiction und Familienkrise: Steven Spielbergs ultimative Panikattacke Krieg „der Welten“. In: Der Tagesspiegel, 28. Juni (Krieg der Welten (Film))

Artikel

2006

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„Das traurige Genie“, Tagesspiegel, 1. August (Yves Saint Laurent)

Medienberichte

2007

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Björn Trautwein: Ariadne im Wunderland. In: Der Tagesspiegel, 3. März (Ariadne von Schirach)

Gespräche

2007

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Wohlfühlglück ist nichts von Dauer Interview mit Wilhelm Schmid über das Glück von Konstantin Sakkas, Der Tagesspiegel, 16. Juli (Wilhelm Schmid (Philosoph))

Kritikenspiegel

2010

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Jan Schulz-Ojala: Bei aller Liebe: Goethe! In: Der Tagesspiegel, 12. Oktober

Tagesgeschehen

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Berlin: Nach einer Untersuchung des Tagesspiegels werden die an vielen deutschen Universitäten nun erhobenen Studiengebühren buchstäblich zweckentfremdet „verheizt“: An der Universität Ulm nutzt man die Mehreinnahmen zur Finanzierung der Heizkosten, die Universität Düsseldorf lässt sich Marketingkonzepte erstellen, um mehr Studenten anzuziehen und die Universität Göttingen sowie die RWTH Aachen geben Imagebroschüren heraus. Dem beabsichtigen Ziel, damit direkt die Lehre zu fördern, gehen dabei die Mittel aus.
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Berlin: Der Zentralrat der Juden in Deutschland will Strafanzeige gegen den NPD-Landtagsabgeordneten Klaus-Jürgen Menzel von Sachsen erstatten, der Adolf Hitler als „großen Staatsmann“ verherrlicht hat. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates, zum „Tagesspiegel“: Solche Äußerungen „sind nach unserer Meinung Volksverhetzung .. wir erstatten Strafanzeige.“ Der NPD-Abgeordnete hatte am Donnerstag im ARD-Magazin „Kontraste“ gesagt, er halte „den Führer nach wie vor für einen großen Staatsmann, vielleicht einen der größten, den wir je gehabt haben“.

Presse

2010

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Die Seeräuberin. In: Der Tagesspiegel, 10. Februar 2008, abgerufen 12. April (Patti Smith)

Interview

2010

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Der Tagesspiegel: „Leistungsaufstieg pure Illusion“, 31. Dezember (Martin Hyun)

2006

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Interview in: Tagesspiegel (Wolbert K. Smidt)

Rezensionen

2011

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Gerrit Bartels: Richard Kämmerlings: Das kurze Glück der Gegenwart. In: Der Tagesspiegel, 16. März

2008

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Eva Kalwa: Käpt’n Raubär in Der Tagesspiegel vom 4. April (Roger Baptist)

2008

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Eva Kalwa: Käpt’n Raubär in Der Tagesspiegel vom 4. April (Rummelsnuff)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Veröffentlichungen: Abrechnung mit dem DDR-Sport: Olympiasieger Aschenbach: Vom Held zum Verräter, Rezension von Friedhard Teuffel im Tagesspiegel, 21. März (Hans-Georg Aschenbach)

2010

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Veröffentlichungen: Zauberberg Riva, Matthes & Seitz. Berlin 2011, 271 S.; Rezensionen Florian Illies: „Rudern hilft“, Die Zeit, 16. März 2011; Moritz Reininghaus: "Nervös war die Zeit", Der Tagesspiegel, 7. Mai (Willi Jasper)

2008

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Veröffentlichungen: Das Machtbeben, Auszug im Tagesspiegel, 13. April (Christiane Grefe)

2007

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Veröffentlichungen: Statistiken: Das Rentenkomplott. In: Der Tagesspiegel. 20. Dezember (Gerd Bosbach)

2006

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Veröffentlichungen > Aufsätze, Artikel u.a.: Kunst für fast alle. Ein Manifest. In: Der Tagesspiegel, 15. Juli 2004 sowie Badische Zeitung, 21. Juli 2004, Südkurier, März (Christoph Nix)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Ehrung:
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LeadAward in Silber für die Tagesspiegel-Rubrik „Mehr Berlin“ (Nr. 01 bis 356)

2014

Ehrung:
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LeadAward in Gold als „Zeitung des Jahres “ für „hochwertigen Magazinjournalismus auf Zeitungspapier“

2010

Werke / Herausgeberschaften > Artikel:
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Bei der Zeitungshure. Joseph Roth in Berlin. In: Der Tagesspiegel, 18. Januar (Erhard Schütz)

2009

Ehrung:
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Tagesspiegel-Preis Aktion Ehrensache (Christa D. Schäfer)

2007

Ehrung:
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3.? Preis Erzählwettbewerb Der Tagesspiegel/Museen Dahlem für die Erzählung Schlafes Schwester (Jenny Schon)

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