Taiwan-Konflikt

Der Taiwan-Konflikt, auch China-Taiwan-Konflikt genannt, ist die Bezeichnung für den sich an den Chinesischen Bürgerkrieg anschließenden Streit zwischen der Volksrepublik China und der Republik China über den Status der Insel Taiwan, der zu Taiwan gehörenden Inseln (u. a. Penghu-Inseln, Lü Dao, Lan Yu) sowie weiterer Inseln, die historisch zu den Provinzen Fujian (Kinmen, Matsu-Inseln), Guangdong (Dongsha-Inseln) und Hainan (Taiping Dao) gehören bzw. gehörten.

Die VR China betrachtet Taiwan als „unabtrennbaren Bestandteil des chinesischen Territoriums“ (oft ungenau als abtrünnige Provinz beschrieben), während sich die Republik China auf Taiwan als souveränen Staat sieht, von dem sich Festlandchina durch die Gründung der Volksrepublik 1949 „abgespalten“ habe.

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Partnerstädte

Rundfunk, Film & Fernsehen

1983

Film:
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Das fliegende Auge (Blue Thunder) (Gordon Carroll)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1993

Publikation > Zu Oswald von Wolkenstein:
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Oswald von Wolkenstein: Es fügt sich, do ich was von zehen jaren alt. In: Gedichte und Interpretationen. Mittelalter. Stuttgart (Sieglinde Hartmann)

Die internationale Isolation der Republik China

1997

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Sao Tome und Principe? São? Tomé und Príncipe

1994

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Burkina Faso? Burkina? Faso

Sport

2003

Kultur und Gesellschaft > Sport > Sportliche Großveranstaltungen:
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Handball-Weltmeisterschaft der Frauen (Kroatien)

Tagesgeschehen

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Peking/Volksrepublik China: Mit der Eröffnung eines Tourismusbüros der Republik China kommt es erstmals seit 1949 zu einem Austausch halboffzieller Vertreter beider Länder.
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Taiwan: Bei den Wahlen zum Legislativ-Yuan in der Republik China erleidet die regierende Demokratische Fortschrittspartei (DPP) eine schwere Niederlage gegen die oppositionelle und chinafreundliche Nationalpartei Kuomintang (KMT), die 81 von 113 Mandaten und damit eine Zweidrittelmehrheit im Legislativ-Yuan hat. Der für eine EigenständigkeitTaiwans eintretende Präsident Chen Shui-bian (DPP) nannte das Wahlergebnis den schlimmsten Rückschlag in der Geschichte der DPP und trat mit sofortiger Wirkung als Parteichef der DPP zurück.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Taiwan-Konflikt: Im Rahmen ihrer Ein-China-Politik verabschiedete die Volksrepublik China das Anti-Abspaltungsgesetz, das der – nach chinesischer Sichtweise – abtrünnigen Provinz Taiwan mit militärischen Mitteln droht, sollte sie weitere formelle Unabhängigkeitsbestrebungen unternehmen. (14. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Zwei Tage nach den Wahlen in Taiwan beendet die Volksrepublik China ihre Militärmanöver in der Taiwan-Straße, die der Einschüchterung dienen sollten, um die Wahl des offen separatistischen Lee Teng-hui als Staatspräsident zu verhindern. (26. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der offen für die Abspaltung Taiwans eintretende Kuomintang-Politiker Lee Teng-hui wird trotz der unverhohlen bedrohlichen Militärmanöver der Volksrepublik China in der Taiwan-Straße bei der ersten direkten Präsidentschaftswahl in Taiwan als Staatsoberhaupt bestätigt. (24. März)

1958

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Im Taiwan-Konflikt bricht die zweite Quemoy-Krise aus. Die chinesische Volksbefreiungsarmee beginnt erneut mit einem Bombardement der dem Festland vorgelagerten und von der Republik China kontrollierten Inseln Quemoy und Matsu, das 44 Tage währen wird. (23. August)

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