Talmud

Der Talmud (hebräischתַּלְמוּד, deutsch Belehrung, Studium) ist eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Er besteht aus zwei Teilen, der älteren Mischna und der jüngeren Gemara, und liegt in zwei Ausgaben vor: Babylonischer Talmud (hebräisch תַּלְמוּד בַּבְלִיTalmud Bavli) und Jerusalemer Talmud (hebräisch תַּלְמוּד יְרוּשָׁלְמִיTalmud Jeruschalmi), der auch Palästinischer Talmud genannt wird. Der Talmud enthält selbst keine biblischen Gesetzestexte (Tora), sondern zeigt auf, wie diese Regeln in der Praxis und im Alltag von den Rabbinern verstanden und ausgelegt wurden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jacob Neusner stirbt in Rhinebeck, New York. Jacob Neusner war ein amerikanischer Religionswissenschaftler und Judaist. Er veröffentlichte als Autor oder Herausgeber mehr als 900 Bücher über die Tora, den Talmud und andere jüdische Schriften und befasste sich auch mit den christlichen Schriften des Neuen Testaments.
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Gestorben: Elasar Menachem Schach stirbt in Tel Aviv. Elasar Menachem Man Schach war ein führender ultraorthodoxer Rabbi in Israel, talmudische Kapazität, anerkannt und gefördert durch den Brisker Rav und durch Rabbi Isser Zalman Meltzer. Schach verfasste den Kommentar Avi Ezri zur Mischne Tora des Rambam und war Rosch-Jeschiwa der Ponewiescher Jeschiwa in Bnei Brak.
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Gestorben: Joseph Ber Soloveitchik stirbt in Boston, USA. Joseph Ber Soloveitchik (Hebräisch: יוסף דב הלוי סולובייצ'יק), genannt „The Rav“, war ein orthodoxer Rabbiner, Talmud-Gelehrter und moderner jüdischer Philosoph.
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Gestorben: Aryeh Kaplan stirbt. Aryeh Kaplan war ein orthodoxer US-amerikanischer Rabbiner und Schriftsteller. Er wird als ungewöhnlich produktiver und origineller Lehrer anerkannt. Sein Werk reicht von Studien über die Tora und den Talmud zu Arbeiten über Mystik und Philosophie. Er veröffentlichte über 50 Bücher zu Themen der jüdischen Mystik und Religion.

1980

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Gestorben: Joseph Gottfarstein stirbt in Paris. Joseph Gottfarstein war ein Historiker und Philologe der jiddischen Kultur, Sprache und Literatur und Autor feuilletonistischer Artikel für jiddische Journale in Kaunas, Berlin, Paris und Genf. Er war judaistischer Schrift-Gelehrter (Talmud-Kenner, Kabbala-Forscher), Poet und Übersetzer (vom Russischen ins Deutsche, vom Jiddischen ins Französische) und wurde gelegentlich „Rabbi“ genannt.

Religion

358 n. Chr.

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Der Patriarch Hillel II. leitet die jüdische Zeitrechnung aus Talmud und Tanach ab.

Ereignisse

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Papst Julius III. lässt in Rom die in den Tagen zuvor bei Juden konfisziertenTalmudexemplare öffentlich verbrennen. Die Inquisition rät in der Folge auch anderen christlichen Herrschern zu diesem Vorgehen gegenüber dem jüdischen Schriftwerk.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

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Werk > Autonome Musik: Midrasc - für zwei Sprecher, Sopranstimme, Oboe/Englischhorn, Cello und Live-Elektronik - Text: Altes Testament, Talmud, Maya-Kultur (Popol Vuh), Stephen Hawking, chinesische Mythologie (Simon Stockhausen)

1937

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Werk: Geschichte der talmudischen Zeit (Nahum Norbert Glatzer)

1929

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Werk > Übersetzungen: das Ma'assebuch, auch „Frauentalmud“ genannt, eine Sammlung von Geschichten aus Talmud und Midrasch und (Bertha Pappenheim)

1882

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Werk: Lichtstrahlen aus dem Talmud (Neudruck 1929) (Jakob Stern)

1859

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Werk: Grundlinien des mosaisch-talmudischen Eherechts. Online (Zacharias Frankel)

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