Technicolor (Verfahren)

Technicolor ist die Markenbezeichnung des gleichnamigen ursprünglich 1915 gegründeten US-amerikanischen Unternehmens Technicolor Corp. von Herbert Kalmus für die von ihr entwickelten Herstellungsverfahren für Farbfilme. Im Laufe der Geschichte entstanden verschiedene Aufnahme- und Wiedergabe-Verfahren:

Am bedeutendsten wurde Prozess No. 4, der den Namen Technicolor über die Nennung im Vor- oder Abspann berühmter Kinofilme um die Welt getragen hat. Ende der 1970er Jahre verloren diese Technicolor-Prozesse ihre Bedeutung in der Filmproduktion. Die Erfinderin wandelte sich zum Dienstleister der digitalen Filmtechnik und ging 2001 in dem französischen Elektronik-Konzern Thomson auf, der sich 2010 wiederum in Technicolor umbenannt hat.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maureen O’Hara stirbt in Boise, Idaho. Maureen O’Hara, eigentlich Maureen FitzSimons war eine irisch-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur John Ford und dem Schauspieler John Wayne. Weil sie regelmäßig in den damals noch seltenen Technicolor-Filmen besetzt wurde, erhielt sie den Spitznamen „Königin des Technicolor“. Häufig wurde sie in der Rolle der temperamentvollen und resoluten Heldin eingesetzt. 2014 erhielt sie einen Ehrenoscar für ihr Lebenswerk.
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Gestorben: Jack Cardiff stirbt in London. Jack Cardiff war ein britischer Kameramann und Filmregisseur. Er gilt als einer der bedeutendsten Kameramänner der Filmgeschichte, besonders wegen seiner Pionierarbeit in der Anwendung des Technicolor-Verfahrens. Als Regisseur drehte er mit Söhne und Liebhaber (Sons and Lovers) einen der stilbildenden Filme der British New Wave.
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Geboren: Maureen O’Hara wird als Maureen FitzSimons in Ranelagh, Dublin geboren. Maureen O’Hara ist eine irisch-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin. Nicht zuletzt wegen ihres berühmten feuerroten Haares wurde sie vor allem in Western und Abenteuerfilmen in der Rolle der temperamentvollen und leidenschaftlichen Heldin mit integrer Gesinnung besetzt. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur John Ford und dem Schauspieler John Wayne. Weil sie regelmäßig in den damals noch seltenen Technicolor-Filmen besetzt wurde, erhielt sie den Spitznamen „Königin des Technicolor“. 2014 erhielt sie einen Ehrenoscar für ihr Lebenswerk und ist somit die älteste Person, die mit dem bedeutenden Filmpreis ausgezeichnet wurde.
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Geboren: Jack Cardiff wird in Great Yarmouth, Norfolk geboren. Jack Cardiff war ein britischer Kameramann und Filmregisseur. Er gilt als einer der bedeutendsten Kameramänner der Filmgeschichte, besonders wegen seiner Pionierarbeit in der Anwendung des Technicolor-Verfahrens. Als Regisseur drehte er mit Söhne und Liebhaber (Sons and Lovers) einen der stilbildenden Filme der British New Wave.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1975

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Film: Die Puppe des Gangsters (Originaltitel: La pupa del gangster) ist eine italienisch-französische Komödie in Technicolor, in der Sophia Loren und Marcello Mastroianni unter der Regie von Giorgio Capitani die Hauptrollen spielten.

Stab:
Regie: Giorgio Capitani
Drehbuch: Ernesto Gastaldi Cornell Woolrich
Produktion: Carlo Ponti
Musik: Piero Umiliani
Kamera: Alberto Spagnoli
Schnitt: Renato Cinquini

Besetzung: Sophia Loren, Marcello Mastroianni, Aldo Maccione, Pierre Brice, Nazzareno Natale, Mario Maranzana, Alvaro Vitali, Leopoldo Mastelloni, Dalila Di Lazzaro

1969

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Film: Das Arrangement ist der Titel eines amerikanischen Filmdramas aus dem Jahr 1969. Als literarische Vorlage diente der gleichnamige Roman von Elia Kazan. Es ist ein Technicolor-Film in Panavision.

Stab:
Regie: Elia Kazan
Drehbuch: Elia Kazan
Produktion: Elia Kazan
Musik: David Amram
Kamera: Robert Surtees
Schnitt: Stefan Arnstein

Besetzung: Kirk Douglas, Faye Dunaway, Deborah Kerr, Richard Boone, Hume Cronyn, Michael Higgins, John Randolph Jones, Carol Rossen, Charles Drake

1967

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Film: Die Pagode zum fünften Schrecken ist ein britisch-deutscher Kriminalfilm (Originaltitel: Five Golden Dragons) von Harry Alan Towers, der mit diesem in Techniscope und Technicolor produzierten Film versuchte, an die Erfolge der Edgar-Wallace-Filme anzuknüpfen. In Deutschland kam der Film, den der britische Regisseur Jeremy Summers 1966 an Originalschauplätzen in Hong Kong inszenierte, am 4. August 1967 in die Kinos.

Stab:
Regie: Jeremy Summers
Drehbuch: Harry Alan Towers
(als Peter Welbeck)
Produktion: Harry Alan Towers
Musik: Malcolm Lockyer
Kamera: John von Kotze
Schnitt: Donald J. Cohen

Besetzung: Robert Cummings, Margaret Lee, Rupert Davies, Klaus Kinski, Maria Rohm, Sieghardt Rupp, Roy Chiao, Brian Donlevy, Dan Duryea, Christopher Lee, George Raft, Maria Perschy

1966

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Film: Gespensterparty ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1966, basierend auf der Fernsehserie Die Munsters. Im Gegensatz zur Serie wurde der Spielfilm in Technicolor gedreht. Die Hauptrollen spielten, wie bereits in der Fernsehserie, Fred Gwynne, Yvonne De Carlo und Al Lewis.

Stab:
Regie: Earl Bellamy
Drehbuch: Joe Connelly Bob Mosher
Produktion: Joe Connelly
Bob Mosher
Musik: Jack Marshall
Kamera: Benjamin H. Kline
Schnitt: Bud S. Isaacs

Besetzung: Fred Gwynne, Yvonne De Carlo, Al Lewis, Debbie Watson, Terry-Thomas, Hermione Gingold, Robert Pine, John Carradine

1965

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Film: Sanders und das Schiff des Todes ist ein britisch-deutscher Abenteuerfilm (engl. Titel: Coast of Skeletons), der auf Motiven des Romans „Sanders vom Strom“ (Originaltitel: Sanders of the River) von Edgar Wallace basiert. In Deutschland wurde der Film, den der britische Regisseur Robert Lynn im Sommer 1964 in Namibia, Südafrika und London inszenierte, als 22. Beitrag der Edgar-Wallace-Serie vermarktet. Der von Harry Alan Towers in Techniscope und Technicolor produzierte Film startete am 30. April 1965 in den deutschen Kinos.

Stab:
Regie: Robert Lynn
Drehbuch: Anthony Scott Veitch Peter Welbeck
Produktion: Harry Alan Towers
Musik: Christopher Whelen
Kamera: Stephen Dade
Schnitt: John Trumper

Besetzung: Richard Todd, Heinz Drache, Dale Robertson, Marianne Koch, Elga Andersen, Dietmar Schönherr, Derek Nimmo, George Leech, Gabriel Bayman, Gordon Mulholland, Josh DuToit, Buster Perry, T.R.J. Edwards, Derek Lyndon

Kritiken

1997

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„Ein aus einer Mischung von Trick- und Realszenen bestehender Film der Disney-Studios, der in der Rahmenhandlung oft oberflächlich-kitschig und in seinem klischeebeladenen Bild der Schwarzen und der Sklaverei problematisch ist. Rein künstlerisch gesehen, gehören die Trickfilm-Episoden in ihren strahlenden Farben zum Eindrucksvollsten, was Disney in den 40er Jahren schuf. Maßgeblich war hier der Einfluß der Designerin Mary Blair. Die Realszenen bieten einen meisterhaften Einsatz der Technicolor-Fotografie, die Verbindung zwischen Malerei und Realfilm ist außerordentlich. Berühmt wurde das Lied ‚Zip-A-Dee-Doo-Dah‘.“ - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München (Onkel Remus’ Wunderland)

Sektionen > Retrospektive

2015

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„Glorious Technicolor. Filme aus dem George Eastman House und weiteren Archiven“ (Internationale Filmfestspiele Berlin)

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