Tegea

Tegea (griechischΤεγέα (f. sg.), im MittelalterNikli) war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands und ist heute ein Gemeindebezirk der Gemeinde Tripoli mit etwa 3.500 Einwohnern. Bis 2010 war Tegea eine eigenständige Gemeinde mit dem Hauptort Stadio (540 Ew.).

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Kunst & Kultur

370 v. Chr.

Kultur & Gesellschaft:
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In Tegea beginnt der Wiederaufbau der des 394 v. Chr. niedergebrannten Tempels der Athene. Der Tempel ist einer der bedeutendsten religiösen Orte im antiken Griechenland. Das Bauvorhaben wird geleitet von dem Bildhauer Skopas.

Europa

223 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Sparta unter Kleomenes III. gerät im Kleomenischen Krieg in die Defensive, nachdem Argos sich der gegnerischen Koalition unter Antigonos III. Doson von Makedonien anschließt. Die Spartaner sehen sich daraufhin gezwungen, ihre Heloten in die Freiheit zu entlassen, woraufhin ihnen die Einnahme von Megalopoli gelingt; Kleomenes bietet den nach Messenien geflohenen Bewohnern die Rückkehr an, wenn diese sich von den Achaiern lossagen. Als diese sich weigern, lässt Kleomenes Megalopolis dem Erdboden gleichmachen. Unterdessen werden in ArkadienTegea, Orchomenos und Mantineia von den Gegnern Spartas erobert, die mantineische Bevölkerung versklavt und die Stadt als Antigoneia neu errichtet.

394 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: In Tegea brennt der Tempel der Athene, einer der bedeutendsten religiösen Orte Griechenlands, nieder.

395 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Schlacht von Haliartos: Zwei spartanische Armeen, eine unter Lysander, eine unter König Pausanias, nähern sich der böotischen Stadt Haliartos. Da Pausanias einige Tagesmärsche zurückliegt, beschließt Lysander einen Alleinangriff auf die Stadt. Ihm ist nicht bekannt, dass eine größere thebanische Streitmacht ihn in der Nähe der Stadt erwartet. Eingekesselt zwischen den städtischen Verteidigern und den Thebenern geht der Kampf für die Spartaner verloren und Lysander verliert sein Leben. Das kurz danach eintreffende spartanische Heer unter Pausanias, auf das Lysander hätte warten sollen, holt die Toten ab und zieht sich nach Sparta zurück, da der Stadtstaat nicht die Kraft hat, an zwei Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Zu Hause hat aber die gegnerische Partei während seiner Abwesenheit und durch den Schock des Todes Lysandros' die Oberhand gewonnen und Pausanias wird gerichtlich vorgeworfen, sein Eintreffen bei Haliartos absichtlich verzögert und den Tod des Lysandros nicht gerächt zu haben. Pausanias geht nach Tegea in die Verbannung, ohne den Ausgang seines Prozesses abzuwarten. Er wird in Sparta zum Tode verurteilt und sucht deshalb im Heiligtum der Athena Alea Zuflucht. An seiner Stelle wird sein Sohn Agesipolis I. König. Da er und sein jüngerer Bruder Kleombrotos noch Kinder sind, übernimmt Aristodemos, ihr nächster Verwandter, die Vormundschaft.

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