Telefonbuch

Ein Telefonbuch enthält eine alphabetische Auflistung aller Teilnehmer eines Telefonnetzes, meist unterteilt in Regionen, mitsamt ihren zugehörigen und eindeutigen Telefonnummern. Nicht enthalten sind Geheimnummern oder Telefonnummern, bei denen der Kunde einer Eintragung widersprochen hat oder keine Veröffentlichung in den Printmedien wünscht (eine Veröffentlichung auf CD-ROM, im Internet oder über die Auskunft ist dennoch möglich). Durch die vielfach enthaltenen Adressen können Telefonbücher auch als Adressbuch verwendet werden.

Zum Schutz vor widerrechtlicher Nutzung und Weiterverkauf der Adressdaten, zum Beispiel für Marketingzwecke, enthalten Telefonbücher sogenannte „Kontrolleinträge“, also Adressen von fiktiven Personen (ähnlich den fingierten Artikeln in Lexika). Damit können unrechtmäßige Nutzer der Daten aufgespürt werden. Wenn beispielsweise ein fiktiver Name auch im Telefonbuch eines anderen Anbieters erscheint, ist offensichtlich, dass der andere Anbieter die Telefondatensätze kopiert hat.

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Wirtschaft

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New Haven (Connecticut) verfügt über das weltweit erste Verzeichnis der Telefonteilnehmer. Es umfasst 50 Einträge.

Wissenschaft & Technik

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Das erste deutsche Telefonbuch erscheint in Berlin, einen Tag später das erste in Wien.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1968

Gründung:
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Der Bleicher Verlag ist ein Verlag für Verzeichnismedien, darunter einige Ausgaben von „Das Telefonbuch“ und „Das Örtliche“ sowie Stadtadressbücher. Gegründet wurde er 1968 von Heinz M. Bleicher in Gerlingen. Teil des Bleicher Verlags ist der Hoffmann Verlag, über welchen Reiseführer, Hörbücher sowie das Hotelverzeichnis „Preiswert Übernachten Deutschland” publiziert werden.

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