Telegrafenkongress

Als Telegraphenkongresse bezeichnet man Versammlungen der internationalen Träger der Telegrafie im Interesse der Fortentwicklung der internationalen Telegrafeneinrichtungen.

Dem durch den Deutsch-Österreichischen Telegraphenverein, begründet am 25. Juli 1850, gegebenen Beispiel folgten bald die romanischen Staaten, von denen 1852 Frankreich, Belgien, die Schweiz und Sardinien einen besonderen Verein bildeten, und nachdem die beiden Vereinsgruppen durch Konferenzen zu Brüssel und Friedrichshafen 1858 eine gegenseitige Annäherung erstrebt hatten, traten sie 1865 in Paris zu einem ersten internationalen Telegrafenkongress zusammen, durch welchen der internationale Telegrafenverkehr in einem für ganz Europa gültigen Vertrag seine Regelung erhielt.

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Internationale Konferenzen

1884

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14. März: In Paris wird bei dem Telegrafenkongress eine internationale Konvention zum Schutz der unterseeischen Kabel vereinbart.

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